<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485</id><updated>2012-01-27T23:07:03.485-08:00</updated><category term='Freiheit'/><category term='Keynes'/><category term='Große Depression'/><category term='Pressefreiheit'/><category term='Geldpolitik'/><category term='Quigley'/><category term='Andrew Neather'/><category term='new deal 2.0'/><category term='Mont Pelerin Society'/><category term='Marxismus'/><category term='Weltwirtschaftskrise'/><category term='Thorsten Polleit'/><category term='Bad Bank'/><category term='Peter Schiff'/><category term='Saysches Theorem Makroökonomie Neoklassik'/><category term='ostgalizische Schule der Ökonomie'/><category term='Allgemeines Gleichgewicht'/><category term='Zirkelschluss'/><category term='Heritage Foundation'/><category term='Michael Perelman'/><category term='Kredit'/><category term='Alexander Del Mar'/><category term='weissgarnix offline'/><category term='EZB'/><category term='Makroökonomie'/><category term='Bilderberger'/><category term='Vom Gelde'/><category term='Goldstandard'/><category term='Frankfurter Institut für Sozialforschung'/><category term='Hannelore Kraft'/><category term='Illner'/><category term='Schulden'/><category term='Geopolitik'/><category term='Theodor Körner'/><category term='Saysche Theorem'/><category term='SPD'/><category term='Saysches Theorem'/><category term='Sparen'/><category term='Schuldenschnitt'/><category term='Blair'/><category term='Sophismus'/><category term='Ricardo'/><category term='Ökonomen'/><category term='Gewinn'/><category term='Carl Landauer'/><category term='Gott'/><category term='Knallgasinszenierung'/><category 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uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>128</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8362790696055110603</id><published>2012-01-15T04:10:00.000-08:00</published><updated>2012-01-15T04:14:48.920-08:00</updated><title type='text'>Krisenstrategien des globalen Finanzkapitals</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein ganz ausgezeichneter Artikel der Ökonomin Gabriela Simon ist schon am 18.12.2011 im FREITAG erschienen und ich habe den bis heute übersehen, weil bei TAZ oder FREITAG mit solchen guten und überraschenden Erkenntnissen gewöhnlich kaum zu rechnen ist. Hier also die Ausnahme und unbedingt zur Lektüre empfohlen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.freitag.de/positionen/1150-schockstrategie-f-r-europa"&gt;Schockstrategie für Europa&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zentrale Aussage zitiere ich gleich einmal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;All diese Erklärungsansätze gehen von einem Unvermögen, einem Versagen, einer Schwäche der europäischen Krisenmanager aus und unterstellen ihnen damit grundsätzlich den Willen, die europäische Krise schnell und nachhaltig zu überwinden. Was geschieht, wenn wir diese Grundannahme fallenlassen? Gehen wir einmal probehalber davon aus, dass es sich bei unseren politischen Eliten um intelligente und durchaus fähige Leute handelt, die ihre zahlreichen Experten zu nutzen wissen, um ihre Ziele zu erreichen. Nehmen wir – rein hypothetisch – einmal an, dass sie ihre Ziele tatsächlich erreichen, dass also das Erreichte mehr über die Ziele aussagt als ihre proklamierten Absichten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wie von mir schon immer vertreten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hört endlich auf zu glauben, dass es die Krisen gibt, weil Politiker und ihre Experten, die Leute in den Notenbanken und die VWL-Professoren die ökonomischen Zusammenhänge nicht kennen und sich hinsichtlich der Folgen der von ihnen empfohlenen Politik schrecklich irren würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein: Die Krisen und ihre Folgen sind volle Absicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gabriela Simon zeigt das sehr überzeugend am Beispiel des Euroraumes, der scheinbar wegen der Probleme des winzigen Griechenlands plötzlich zu einer alle Staaten umfassenden Krisenregion wurde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;So betrachtet hat die EU-Krisenpolitik Beeindruckendes geleistet: Die Überschuldung des wirtschaftlich unbedeutenden Euro-Mitglieds Griechenland wurde zu einer europäischen Dauerkrise hochgefahren. Die griechische Gesellschaft ist durch soziale Einschnitte traumatisiert und zunehmend wehrlos. Italien hat sich „freiwillig“ einer Überwachung durch den IWF unterstellt und – so wie Griechenland – einen wirtschaftsliberalen Technokraten zum Regierungschef gekürt. Den Menschen in ganz Europa wird am Beispiel Griechenlands vorgeführt, wie es sich anfühlt, „über die eigenen Verhältnisse gelebt“ zu haben und „bestraft“ zu werden. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Angela Merkel und andere Marionetten des globalen Finanzkapitals haben ganz bewusst und gezielt mit der noch ausgesprochen "links" klingenden Forderung nach einem Schuldenerlass der von einer angeblichen "Schuldenkrise" gebeutelten Staaten die an den Finanzmärkten geforderten Zinsen durch die Decke gejagt. Das war volle Absicht und nicht Dummheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ziel ist, die angebliche "Schuldenkrise" als Vorwand für eine brutale Politik der Lohnkürzungen, des Sozialabbaus, der Entrechtung der Arbeiter und der Privatisierung zu Gunsten des Großkapitals zu benutzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Könnte es sein, dass es die Krisenmanager von EU und IWF genau darauf angelegt hatten? &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ja, selbstverständlich! Die Krisen werden erst aufhören, wenn die Bürger sich von den durch die Finanzpolitik absichtlich inszenierten Krisen nicht mehr erpressen lassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Warum wurde das den Griechen verordnete „Sparprogramm“ nicht wenigstens überprüft, als seine kontraproduktiven Wirkungen nicht mehr zu übersehen waren? Warum konzentrierte sich die Troika nicht zuerst darauf, das Hauptproblem der massiven Steuerhinterziehung anzugehen?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das griechische "Schuldenproblem" wäre auf der Stelle gelöst, wenn auch die reichen Griechen angemessene Steuern zahlen müssten. Wie bei uns in Deutschland auch, wo die Bürger es immer noch dulden, dass die vom Kapital korrumpierten Politiker die Vermögensteuer einfach ausgesetzt und zur Finanzierung weiterer Steuergeschenke an die Reichen die vor allem die kleinen Leute belastende und konjunkturschädliche Mehrwertsteuer erhöht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel liefert auch einen Rückblick auf die Geschichte der neoliberalen Deformpolitik:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ein Blick zurück in die achtziger Jahre kann hier etwas Licht ins Dunkel bringen. Damals entwickelte der IWF in Lateinamerika die Methode jener „Sparpakete“, mit der heute immer mehr europäische Länder beglückt werden. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine Korrektur - das alles begann schon in den 70er Jahren mit dem Militärputsch in Chile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Cocktail aus Sozialkürzungen, Deregulierung und Privatisierung traf die Gesellschaften regelmäßig wie ein Schlag. Die Wirtschaft ging in die Knie, soziale Sicherheiten brachen weg.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wirklich sehr lesenswert!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8362790696055110603?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8362790696055110603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2012/01/krisenstrategien-des-globalen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8362790696055110603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8362790696055110603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2012/01/krisenstrategien-des-globalen.html' title='Krisenstrategien des globalen Finanzkapitals'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3066546144668254736</id><published>2012-01-09T03:38:00.000-08:00</published><updated>2012-01-09T03:40:30.383-08:00</updated><title type='text'>Das Rätsel der japanischen Kriegsgefangenen der USA</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Geschichtsbüchern wird meist über das schlimme Schicksal der in japanische Gefangenschaft geratenen Westeuropäer ausführlich und mit Bildern berichtet. Ein ganz merkwürdig toter Fleck und ohne Bilder sind die gefangenen Japaner, die im Verlauf des sogenannten "Inselhüpfens" der US-Army und der Marine in die Hände gefallen sein mussten. Denn die Japaner konnten ja nicht wegschwimmen von den Inseln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;“While touching on the Soviet Union and China, and mentioning the post-VJ Day surrenders, Straus focuses upon the &lt;b&gt;35,000 Japanese captives taken by the Western Allies between December 8,1941 and August 15, 1945&lt;/b&gt;, 5,000 of whom were held in the continental United States.”&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=12797"&gt;Reviewed by Joseph Robert White (Department of History, University of Maryland University College)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Überschrift heißt &lt;i&gt;Humanity in a "War without Mercy"&lt;/i&gt; und dann erfahren wir zwar, wie "gut" die nur 35.000 Gefangenen angeblich behandelt wurden, aber nicht, wie in aller Welt bis zum August 1945 nur 35.000 Japaner gefangen genommen worden sein konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird immer so dargestellt, als ob diese verrückten japanischen Soldaten halt bis zum Tod gekämpft hätten, aber auf jeden Toten kommen in der Realität eines Krieges mehrere kampfunfähig Verwundete, die ganz sicher in ihrem Zustand (unter Wundschock!) nicht alle Selbstmord begehen konnten..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das heißt also, &lt;b&gt;dass die USA im Krieg gegen Japan praktisch keine Gefangenen gemacht, sondern auch die Verwundeten umgebracht haben&lt;/b&gt;. Oder hat jemand für nur 35.000 gefangene Japaner bis August 1945 eine andere Erklärung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3066546144668254736?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3066546144668254736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2012/01/das-ratsel-der-japanischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3066546144668254736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3066546144668254736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2012/01/das-ratsel-der-japanischen.html' title='Das Rätsel der japanischen Kriegsgefangenen der USA'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1620847017207246062</id><published>2011-12-21T14:59:00.000-08:00</published><updated>2011-12-21T15:08:02.104-08:00</updated><title type='text'>Harvard Professor Greg Mankiw lehrt einen Geldmultiplikator</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fragt man sich immer wieder, wer diesen Unsinn noch heute verbreitet, und dann stößt Bill Mitchell auf das Buch eines berühmten Professors in Harvard, der seinen Studenten allen Ernstes diesen Unsinn lehrt. Es geht also um die Geschichte vom angeblichen Geldschöpfungsmultiplikator, nach der die Banken aus eingezahlten $100 bei einem Reservesatz von 10% angeblich $1000 Dollar an Kredit machen würden. Zitate von Greg Mankiw zu diesem Unsinn:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The amount of money that the banking system generates with each dollar of reserves is called the money multiplier. In this imaginery economy, where the $100 of reserves generates $1,000 of money, the money multiplier is 10. &lt;/blockquote&gt;Principles of Economics (First Edition), Chapter 27 The Monetary System, pages 600-602 Zitiert nach Billy Mitchell &lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=17466#more-17466"&gt;Mainstream macroeconomics textbooks do not impart knowledge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich weiß Greg Mankiw auch, dass die Geldschöpfung heute jedenfalls so nicht funktioniert. Aber sie habe früher so funktioniert, nämlich zur Zeit der First National Bank, als die Leute auf ihr Bankkonto noch Gold- oder Silbermünzen einzahlten. Ob das seinerzeit wirklich so funktioniert hat, wäre erst noch die Frage, denn aus dieser Zeit des US-Bankensystems sind wilde Geschichten bekannt. Jedenfalls nützt es dem Verständnis der Studenten heute gar nichts, im Gegenteil, es sorgt wieder für falsche Vorstellung, dass die Banken das von Kunden eingezahlte Geld (nach Abzug des Reservesatzes) erneut verleihen würden. Diese Vorstellung ist aber bei fiat money grundsätzlich völlig falsch. Greg Mankiw behauptet das Gegenteil: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Now we understand how the fractional-reserve banking system works, we are in a better position to understand how the Fed carries out its job. Because banks create money in a system of fractional-reserve banking, the Fed’s control of the money supply is indirect. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Bill Mitchell kritisiert dann die falschen Vorstellungen der Studenten, die sich mit Hilfe solcher Lehrbücher verbreiten. Noch immer glauben viele Leute im angloamerikanischen Raum, dass wir auch heute ein "fractional-reserve banking system" hätten. Bill Mitchell über die falschen Vorstellungen der Studenten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;From this much exposition the students (bright or otherwise) will consider the following key propositions to being key parts of their newly gained knowledge about the monetary system.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Banks wait for depositors to deposit funds which they then put in their vaults as reserves.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. These deposits then provide the reserves that banks then lend out for profit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. The bank cannot lend if it doesn’t take in deposits (notwithstanding the messy discussion about discount rates).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. In a fractional-reserve banking system, the money supply is a multiple of the reserves with the causality flowing from reserves to money supply.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Reserve requirements whether voluntary or enforced by the central bank restrict the capacity of the banks to lend (and hence create money).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. The central bank controls the money supply by changing the quantity of reserves in the system.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Lauter falsche Vorstellungen, die immer wieder dazu führen, dass die Leute nicht begreifen, dass das Bankensystem heute ganz einfach jede Krise durch expansive Kreditpolitik beenden kann! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiterlesen bei &lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=17466#more-17466"&gt;Bill Mitchell&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1620847017207246062?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1620847017207246062/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/12/harvard-professor-greg-mankiw-lehrt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1620847017207246062'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1620847017207246062'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/12/harvard-professor-greg-mankiw-lehrt.html' title='Harvard Professor Greg Mankiw lehrt einen Geldmultiplikator'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8589186367650563971</id><published>2011-12-14T03:35:00.000-08:00</published><updated>2011-12-14T23:38:07.408-08:00</updated><title type='text'>Die schrägen Ideen der Boston Consulting Group</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wirtschaftskrisen werden bekanntlich mit Hochzinspolitik verursacht. Das geht auch ganz gut, ohne die Notenbanken mit Zinserhöhungen zu bemühen, wie man an den Zinsen für Griechenland sehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der unter anderem von unserer bunten Kanzlerin Merkel propagierte Vorschlag einer Beteiligung der Gläubiger an einem Schuldenschnitt Griechenlands hat die Zinsen für griechische Anleihen gleich durch die Decke gejagt. Merkel hat diesen saudummen Vorschlag selbstverständlich nicht zum Wohl der Griechen gemacht, schon gar nicht zum Wohl der Deutschen, sondern im Interesse ihrer transatlantischen Freunde und Auftraggeber. Diese wurden dann mit der Beteiligung des IMF an den europäischen Rettungsaktionen auch noch direkt an die Fleischtöpfe gelassen. Zur Zeit kursiert die lustige Idee, dass die EZB oder die Landeszentralbanken dem IMF Geld leihen könnten, damit der das dann als Kredit an Eurostaaten weitergibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun aber zu den vergifteten Ideen der Boston Consulting Group, die soeben in einem Papier ihrer führenden Figuren David Rhodes und Daniel Stelter publiziert wurden. Die wollen möglichst schnell einen Schuldenschnitt für alle Eurostaaten, natürlich nur, um uns arme Europäer von der Schuldenlast möglichst schnell zu befreien, wie sie behaupten. Um das ehrlich zu meinen, müssten die beiden sich allerding längst einer Hirnamputation in einem Spital der City of London unterzogen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ihrer Idee (pdf, S. 6) sollten selbst deutsche Anleihen einem Haircut von 18 Prozent unterzogen werden, die Anleihen anderer Staaten entsprechend höher, also zum Beispiel sollten die Eigentümer von Anleihen Italiens gleich einmal 47 Prozent der Anleihesumme abschreiben. Auch die Anleihen von Unternehmen sollten an dem Haircut beteiligt werden, angeführt werden die portugiesischen Unternehmensanleihen mit einem Verlust von 57 Prozent (pdf, S. 7). Nach den Autoren des Papiers sollte mit diesen Haircuts &lt;strike&gt;der sofortige Ruin der Eurostaaten und ihrer Wirtschaft&lt;/strike&gt; eine Reduzierung der Verschuldung von Staaten und Unternehmen im Euro-Raum auf zusammen nur noch 180 Prozent ihrer jährlichen Wirtschaftsleistung erreicht werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei müssten 6000 Milliarden Euro abgeschrieben werden. Allein die Erörterung dieser Idee könnte morgen schon die Zinsen für alle Staaten und alle Unternehmen des Euroraumes durch die Decke jagen, wie wir es im Fall Griechenlands schon erlebt haben. Der damit verbundene Zusammenbruch der Wirtschaft würde dann viel höhere "Haircuts" erforderlich machen, wenn man dabei auf 180 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung kommen wollte, was die Zinsen für die Anleihen der Eurostaaten und ihrer Unternehmen endgültig explodieren ließe und eine gewaltige Kapitalflucht aus dem Euro in den Dollar und das britische Pfund in Gang setzen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Bürgern würde zuletzt von den gleichgeschalteten Massenmedien eingeredet, dass alles nur die Folge der sträflichen Schuldenmacherei der Eurostaaten und ihrer Bürger und Unternehmen wäre, die halt alle "über ihre Verhältnisse gelebt" hätten, wie der saudumme Spruch bei unseren reaktionären Deppen immer lautet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Haircuts würden selbstverständlich das Eigenkapital des Bankensektors völlig ausradieren und die Anlagen der Versicherungen schwer schädigen, so dass diese Verluste vom ESFS gleich wieder ausgeglichen werden sollten. Die Eurostaaten würden also wieder Geld brauchen, um den Haircut zu refinanzieren. Dieses Geld soll nach den Vorschlägen durch eine Vermögensabgabe (auf Finanzanlagen und Immobilien) ab 100.000 € hereinkommen. Dabei sollten die Steuerzahler Deutschlands, Frankreichs und der Niederlande für die anderen Eurostaaten mitbezahlen, so dass die Belastung der Vermögen überall vielleicht 25% (über mehrere Jahre gestreckt durch Steuern eingezogen und bis dahin durch neue Schulden finanziert?) ausmachen würde. Lustige Ideen auf jeder Seite des Papiers. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Währungskrieg der USA und der City of London gegen die Eurostaaten geht nun mit unverminderter Härte weiter. Die Studie enthält zwar ähnliche Vorschläge auch für die USA, aber lassen wir uns davon nicht täuschen - das ist wie mit der angeblichen Klimakatastrophe: Nur wir in Kontinentaleuropa sind dann so dumm, die ganzen Wahnsinnsideen wie geplant umzusetzen. Die USA machen das halt nicht, sondern inflationieren ihre Schulden weg zu Lasten ihrer Gläubiger in Europa, Japan und China.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Papier hat den sinnigen Titel &lt;a href="http://www.bcg.de/documents/file87307.pdf"&gt;Back to Mesopotamia&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8589186367650563971?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8589186367650563971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/12/die-schragen-ideen-der-boston.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8589186367650563971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8589186367650563971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/12/die-schragen-ideen-der-boston.html' title='Die schrägen Ideen der Boston Consulting Group'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4908048571068602615</id><published>2011-12-03T06:00:00.000-08:00</published><updated>2011-12-03T22:18:50.028-08:00</updated><title type='text'>War der Heilbronner Polizistenmord ein Geheimdienstmord?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 25.April 2007 soll ein "Special Investigation Team - Stuttgart" des US-Militärgeheimdienstes DIA unter Mitwirkung von zwei Verfassungsschützern aus Baden-Württemberg oder Bayern zwei Personen observiert haben, die zuerst in einer Bankfiliale in der Heilbronner Innenstadt 2,3 Millionen Euro eingezahlt hatten. Der Stern-Online zitiert am 30. November aus dem (angeblichen!) Bericht der Amerikaner:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"SHOOTING INCIDENT INVOLVING BW OPS OFFICER WITH RIGHT WING OPERATIVES AND REGULAR POLICE PATROL ON THE SCENE"&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/heilbronner-polizistinnenmord-waren-verfassungsschuetzer-zeuge-beim-mord-an-michele-kiesewetter-1757092.html"&gt;Waren Verfassungsschützer Zeuge beim Mord an Michèle Kiesewetter?&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Bericht der Amerikaner muss man mit gutem Grund anzweifeln und für ein späteres Fabrikat halten, das jetzt erst deutschen Medien zugespielt wurde, als man den Polizistenmord jemandem in die Schuhe schieben konnte. Es war ja schon grundsätzlich fragwürdig, warum die Täter die Waffe und die Handschellen der ermordeten Polizistin an sich genommen haben sollten. Das ist nur üblich, wenn derartige Tatbeweise später jemandem untergeschoben werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die observierten zwei Personen seien nach der Einzahlung der 2,3 Millionen Euro zur Theresienwiese gefahren. Laut den völlig bescheuerten Medienberichten wären sie dort zufällig in den Polizistenmord der zwei "Neonazis vom NSU" hineingeraten. Die Observation sei dann auf der Theresienwiese wegen dieses Schusswaffenzwischenfalls abgebrochen worden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um allem Zufall noch die Krone aufzusetzen, war einer der beiden Observierten ausgerechnet der Deutschtürke Mevlüt K., den wir schon von der "Sauerland-Gruppe" kennen. Für angeblich geplante Anschläge auf US-Einrichtungen hatte Mevlüt K. den "Patsies" 26 Zünder für ihre geplanten Bomben beschafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach aller Logik sollten wir es hier mit einem Geheimdienstmord zu tun haben. Vermutlich im Hintergrund ein Machtkampf zwischen den beteiligten deutschen und den türkischen und US-amerikanischen Diensten. Als angeblicher "Nazi-Terror" kann der Fall jetzt abgeschlossen werden, nicht ohne den deutschen Diensten noch den Verdacht einer Sympathie mit angeblichen Nazi-Mördern dabei reinzuwürgen. Die Amis sind wirklich unsere speziellen Freunde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ermordete Polizistin wurde sogar zeitweise auch noch verdächtigt, dass die "Nazi-Terroristen" irgendwie ihre Freunde und engeren Bekannten gewesen wären. Die Arbeit der Geheimdienste ist schon ein ekelhafter Sumpf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4908048571068602615?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4908048571068602615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/12/war-der-heilbronner-polizistenmord-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4908048571068602615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4908048571068602615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/12/war-der-heilbronner-polizistenmord-ein.html' title='War der Heilbronner Polizistenmord ein Geheimdienstmord?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-971317329764661288</id><published>2011-11-24T02:39:00.000-08:00</published><updated>2011-11-24T02:39:57.875-08:00</updated><title type='text'>Märchen von Wolfgang Münchau</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte man die Systempresse ja gar nicht mehr lesen. Es sind immer dieselben dummen Lügen, die bereits unendlich oft widerlegt wurden. Zum Beispiel die Lüge, dass der Bankier Morgan in der Börsenkrise 1907 der gutherzige Retter der US-Wirtschaft gewesen wäre:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Und es war die historische Lehre aus der amerikanischen Bankenkrise im Jahre 1907, dass man eine Zentralbank braucht, die als Käufer der letzten Instanz dient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals rettete ein wohlhabender Bankier - J.P. Morgan - das System. Das war offensichtlich keine dauerhafte Lösung. Als Konsequenz schuf man die Federal Reserve - die heutige Zentralbank.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,799429,00.html"&gt;Münch&lt;strike&gt;h&lt;/strike&gt;au&lt;strike&gt;sen&lt;/strike&gt; im SPIEGEL&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Wirklichkeit hatte J.P. Morgan den Börsencrash selbst inszeniert und dann zum Aufkauf der dadurch drastisch verbilligten Aktien genutzt. Aber auch auf Wikipedia wird der Gangster Morgan noch als Retter gefeiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The Panic of 1907 was a financial crisis that almost crippled the American economy. Major New York banks were on the verge of bankruptcy and there was no mechanism to rescue them until Morgan stepped in personally and took charge, resolving the crisis. Treasury Secretary George B. Cortelyou earmarked $35 million of federal money to quell the storm but had no easy way to use it. Morgan now took personal charge, meeting with the nation's leading financiers in his New York mansion; he forced them to devise a plan to meet the crisis. James Stillman, president of the National City Bank, also played a central role. Morgan organized a team of bank and trust executives which redirected money between banks, secured further international lines of credit, and bought plummeting stocks of healthy corporations. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/J._P._Morgan"&gt;J. P. Morgan (Wiki)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA werden solche Verbrecher ja auch noch als Philanthropen bezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab anschließend einen Untersuchungsausschuss, der die Zusammenhänge weitgehend aufdecken konnte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Despite the fact that lead attorney Samuel Untermyer had predetermined that no money trust would be found as part of the Investigation because “There is no agreement existing among these men that is in violation of the law” and despite of the refusal of aid by the Comptroller of the Currency, the failure of the Senate pass the bill to amend section 5241 of the Revised Statutes and the lack of any authoritative decision by the courts sustaining it's (the committee) right to access the books of the national banks the Pujo Committee Report concluded in 1913 that a community of influential financial leaders had gained control of major manufacturing, transportation, mining, telecommunications and financial markets of the United States. The report revealed that &lt;b&gt;no less than eighteen different major financial corporations were under control of a cartel led by J.P Morgan, George F Baker and James Stillman. These three men, through the resources of seven banks and trust companies (Banker’s Trust Co., Guaranty Trust Co., Astor Trust Co., National Bank of Commerce, Liberty National Bank, Chase National Bank, Farmer’s Loan and Trust Co.) controlled an estimated $2.1 billion&lt;/b&gt;. The report revealed that a handful of men held manipulative control of the New York Stock Exchange and attempted to evade interstate trade laws.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The Pujo Report singled out individual bankers including Paul Warburg, Jacob H. Schiff, Felix M. Warburg, Frank E. Peabody, William Rockefeller and Benjamin Strong, Jr.. &lt;b&gt;The report identified over $22 billion in resources and capitalization controlled through 341 directorships held in 112 corporations by members of the empire headed by J.P. Morgan.&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pujo_Committee"&gt;Pujo Committee (Wiki)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das übliche Spiel mit den inszenierten Börsenkrisen durch plötzliche Kreditverknappung also, das dann denen, die das inszeniert haben, eine billige Kaufgelegenheit verschafft. Anschließend lassen sich diese Gangster noch als Börsenretter von ihren gekauften Journalisten feiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Münchau darf jetzt plötzlich entdecken, dass die Weimarer Republik ja gar nicht durch die Inflation 1923/24 gescheitert war, sondern durch die Deflation 1929-33. Die Deutschen haben das immer gewusst, nur in den kapitalistischen Medien wurde immer die Geldwertstabilität als die einzige Aufgabe der Notenbankpolitik propagiert. Jetzt, da es darum geht, die Deutschen für die Südeuropäer zahlen zu lassen, kommen ganz erstaunliche Erkenntnisse in die Presse, die sonst seit dreißig Jahren geleugnet wurden. Sogar die Schuldenbremse darf plötzlich als völliger Unsinn dargestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich bin daher nicht im Geringsten überrascht, dass sich die Finanzmärkte für die Schuldenbremse und die vorgeschlagenen Vertragsänderungen überhaupt nicht interessieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,799429,00.html"&gt;Münch&lt;strike&gt;h&lt;/strike&gt;au&lt;strike&gt;sen&lt;/strike&gt; im SPIEGEL&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nur, bis die Eurobonds durch sind und die Deutschen für die Schulden der Italiener, Spanier, Griechen und Franzosen haften und anschließend zahlen müssen. Danach wird auch Münchau wieder das eiserne Sparen an den deutschen Arbeitern, Rentnern, Kranken und Armen fordern. Dafür wird er bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-971317329764661288?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/971317329764661288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/marchen-von-wolfgang-munchau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/971317329764661288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/971317329764661288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/marchen-von-wolfgang-munchau.html' title='Märchen von Wolfgang Münchau'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7315130697499513432</id><published>2011-11-22T09:47:00.000-08:00</published><updated>2011-11-22T13:36:04.630-08:00</updated><title type='text'>Gedenkminute im Bundestag zu den Dönermorden</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was da den Politikern bei der Gedenkminute wohl so durch den Kopf gegangen sein mag?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht die schwere Differenz zwischen der aktuellen Version von den Verbrechen und dem, was noch vor drei Monaten als Stand der Ermittlungen galt? Bundestagspräsident Lammert heute:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Er entschuldigte sich auch ausdrücklich für Verdächtigungen und Anfeindungen, die sich gegen die Familien der Opfer gerichtet hatten. Jahrelang hatten Ermittler vermutet, die Morde an Migranten hätten Schutzgelderpressung als Hintergrund.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-11/bundestag-rechtsexremismus"&gt;ZEIT-Online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor drei Monaten las sich der Stand der Ermittlungen in der Systempresse noch ganz anders. Das alles sauber belegt mit vielen Details:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Neun Kleinhändler, acht Türken und ein Grieche, waren von 2000 bis 2006 in ihren Läden am helllichten Tag durch Schüsse ins Gesicht ermordet worden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seither jagen Dutzende Polizisten und Staatsanwälte Täter und Waffe, Verfassungsschützer versuchen, die mafiöse Organisation türkischer Nationalisten in Deutschland zu durchdringen, die für das Blutvergießen verantwortlich sein soll. Die Morde, so viel wissen die Ermittler, sind die Rechnung für Schulden aus kriminellen Geschäften oder die Rache an Abtrünnigen.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html"&gt;SPIEGEL am 22.08.2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seien wir bloß froh, dass wir nicht im Bundestag sitzen und jeden Tag den von oben verordneten Zirkus mitmachen müssen. Das Schmerzensgeld für die Abgeordneten ist zwar üppig, aber jeder anständige Mensch würde darauf verzichten, um diesem credo quia absurdum zu entkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu noch diese Meldung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die beiden Neonazis Böhnhardt und Mundlos sollen mit zwei Schüssen Selbstmord begangen haben. Doch Anwohner wollen nun keine Schüsse gehört haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13727823/Zweifel-an-Selbstmord-von-Boehnhardt-und-Mundlos.html"&gt;Zweifel an Selbstmord von Böhnhardt und Mundlos&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Anwohner haben keine Schüsse gehört, aber das Feuer im Wohnmobil bemerkt. Sie waren also nicht einfach unaufmerksam oder völlig abgelenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hält ja keine Sau aus! Da stimmt doch überhaupt nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu der vermuteten Verwicklung einer geheimen Organisation der Türkei und warum für die Mordserie plötzlich eine ganz andere Geschichte der Öffentlichkeit präsentiert werden musste: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hier wurde einem die türkische Politik möglicherweise höchst kompromittierenden Fall mit einem Schlag eine überraschende Wendung gegeben, gegen die sich Deutschland aus historischen (Tatprofil Neonazismus) und politischen (Helfer Verfassungsschützer) Gründen nicht wehren kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollte die Kripo nachträglich Dokumente präsentieren, welche eine Bosporus-Connection belegen, würde das als zweifacher Verdunkelungsversuch erscheinen, und schon a priori nicht geglaubt werden, da ja die entsprechenden „Beweise“ vom ersten Moment des mutmaßlichen Doppelselbstmords an vorlagen.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://doriangrey.net/index.php?issue=11&amp;page=article&amp;p=2&amp;id=z&amp;c=3"&gt;Dorian Grey&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könnte doch sein und alles wäre jetzt ganz logisch, oder? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Abdullah Çatli ist unser Held", sagen ultrarechte Türken aus München. Sie erzählen, wie etwa der Gemüsehändler Habil K., 38, ausgespäht wurde, den die Schüsse aus der Ceska am 29. August 2001 in seinem Geschäft in München-Ramersdorf trafen. Wie Fluchtautos bereitgestellt wurden und der Tatort abgesichert wurde.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html"&gt;SPIEGEL vom 21.02.2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird auch die Anwesenheit eines deutschen Verfassungsschützers an einem oder mehreren Tatorten plausibel, wenn dessen Dienststelle gegen türkische Organisationen ermittelt hat und dabei Hinweise bekam. Aber der soll ja jetzt auch ein Rechter gewesen sein und war dann wohl aus Sympathie als Zuschauer am Tatort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der Schuss ins Gesicht sei das Zeichen der türkischen Nationalisten für den Verlust der Ehre, die immerselbe Waffe eine Warnung an andere gewesen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Schaut so aus, als müssten unsere Politiker aus politischen Rücksichten die Taten ausländischer Banden jetzt deutschen "Nazis" in die Schuhe schieben, dazu womöglich zwei ermordete V-Leute als Haupttäter und die deutsche Polizei und der Verfassungsschutz als Sympathisanten dieser "Nazis": Als Strafe für ihre Ermittlungen in Richtung fremder Banden und Geheimdienste in Deutschland und zur Abschreckung vor solchen Ermittlungen in Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Viele Fahnder der Sonderkommission sind, anders als die Nürnberger Ermittler, davon überzeugt, dass die Spur der Morde in Wirklichkeit in eine düstere Parallelwelt führt, in der eine mächtige Allianz zwischen rechtsnationalen Türken, dem türkischen Geheimdienst und Gangstern den Ton angeben soll. Und sie glauben, dass sie bei ihren Ermittlungen diesem Täterkreis immerhin so nahe gekommen sind, dass die Mordserie nach der Erschießung des Internetcafé-Betreibers Halit Y., 21, in Kassel am 6. April 2006 gestoppt wurde.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Armes Deutschland! Dafür sollten die Abgeordneten im Reichstag gleich noch einmal zu einer Gedenkminute aufstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7315130697499513432?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7315130697499513432/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/gedenkminute-im-bundestag-zu-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7315130697499513432'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7315130697499513432'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/gedenkminute-im-bundestag-zu-den.html' title='Gedenkminute im Bundestag zu den Dönermorden'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2048718938287982677</id><published>2011-11-20T13:22:00.000-08:00</published><updated>2011-11-20T13:27:24.545-08:00</updated><title type='text'>Geostrategische Anmerkungen zum Libyen-Krieg</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wichtiger Artikel von Dr. Luigi Ambrosi, der in Mailand an der Universität von Kalabrien Geschichte lehrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mit der Hinrichtung Gaddafis und der Besetzung Libyens unter Zuhilfenahme der Marionettenregierung des Übergangsrates endet zunächst eine weitere imperialistische Operation der Hauptmächte des früheren Kolonialismus.&lt;br /&gt;Das gesamte Bündnis der westlichen Sieger im 2.Weltkrieg (USA, GB, Frankreich) findet sich wieder vereint, um sich die Ressourcen eines souveränen Staates einzuverleiben. Einige geopolitischen Anmerkungen sind dazu angebracht.&lt;br /&gt;Dabei verstehe ich unter Geopolitik die Analyse der internationalen Kräfteverhältnisse. Obwohl frühere historische Ereignisse (vom Wiener Kongress bis zur Konferenz von Jalta) es nahelegen sollten, geopolitischen Zusammenhängen besondere Aufmerksamkeit zu widmen, werden sie in den Analysen noch nicht angemessen berücksichtigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erste Anmerkung: Die „Rückeroberung“ Libyens bedeutet einen Sieg der Nato und des westlichen Imperialismus auf internationaler Ebene.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.forumaugsburg.de/s_3themen/Internationales/111119_ambrosi-geostrategie-libyen/artikel.pdf"&gt;Geostrategische Anmerkungen zur Besetzung Libyens – 1 9.11 .2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr gut geschriebene Analyse. Nur ein Bezug zu Keynes im Zusammenhang mit dem Kriegskeynesianismus ist Käse. Mit Keynes lässt sich jede Konjunktur auch ganz friedlich ankurbeln. Seine Feinde, vor allem die Marxisten, haben dagegen immer wieder verbreitet, dass die Ankurbelung der Ökonomie angeblich nur mit Krieg möglich wäre. Das ist absoluter Unsinn, wird aber oft nachgeplappert oder indirekt suggeriert, wie hier wieder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Devise heißt: einen Konkurrenten oder Feind zerstören, um wieder aufbauen (Keynes) zu können. Mit dem Libyenkrieg hat auch Europa diese Strategie übernommen: Libyen musste erleben, wie seine Infrastruktur bei 20.000 Bombenangriffen zerstört wurde.&lt;br /&gt;Wie der Irak wurde es hinsichtlich seiner Infrastruktur um 20-30 Jahre zurückgeworfen.&lt;br /&gt;Jetzt werden westliche Unternehmen mit den beschlagnahmten staatlichen libyschen Geldern und Mitteln aus der Plünderung seiner Rohstoffe den Wiederaufbau übernehmen. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Sonst ist das ja alles richtig dargestellt, nur dem guten Keynes darf man die Strategie des (Wieder-)Aufbaus durch Zerstörung nicht anlasten. Entsprechende Stellen in seinem Werk (Löcher graben und wieder zuschütten) waren von ihm ironisch und zynisch in Bezug auf die Blödheit der Politiker gemeint. Aber doch nicht ernst zu nehmen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2048718938287982677?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2048718938287982677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/geostrategische-anmerkungen-zum-libyen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2048718938287982677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2048718938287982677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/geostrategische-anmerkungen-zum-libyen.html' title='Geostrategische Anmerkungen zum Libyen-Krieg'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6483146491706248041</id><published>2011-11-15T01:42:00.000-08:00</published><updated>2011-11-15T04:36:31.440-08:00</updated><title type='text'>Verfassungsschutz und Rechtsterrorismus</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den beiden toten Zeugen und den Geheimdiensten soll es so alte und bekannte Verbindungen gegeben haben, dass sie praktisch nicht zu leugnen sind. Daher wird die verdächtige Geschichte in der Öffentlichkeit, also in den Massenmedien, so dargestellt, als würde es womöglich Sympathisanten des Rechtsterrorismus in der deutschen Polizei und beim Verfassungsschutz geben. Also die bösen und unverbesserlichen Nazideutschen wieder groß in allen Medien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass an der Geschichte einiges nicht stimmt, wird bei Radio-Utopie angesprochen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Einiges spricht dafür, daß die vermeintlichen Zusammenhänge zwischen den neun Toten der Mordserie Bosporus zwischen 2000 und 2006, dem Mord an einer Polizeibeamtin in Heilbronn in 2007, zwei Toten in einem Wohnwagen in Eisenach und einer explodierten Wohnung in Zwickau nicht existieren oder nicht in der Form, wie sie nun ohne Gerichtsverfahren der leichtgläubigen Öffentlichkeit durch einen Spionage-, Polizei- und Behörden-Apparat verkauft werden&lt;/blockquote&gt;http://www.radio-utopie.de/2011/11/14/der-neue-terror-des-apparats/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nur ein kurzes Zitat und man sollte den Artikel unbedingt komplett lesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist einfach so, dass die Überwachung durch Polizei und Geheimdienste (womit nicht nur deutsche Dienste gemeint sind, sondern im Fall des Rechtsextremismus besonders CIA, MI6 und Mossad) in dieser Republik irgendwelche unabhängigen Organisationen von "Neonazis" gar nicht zulässt. Sämtliche dieser Organisationen sind ein Werk der Dienste und haben keinen anderen Zweck, als inzwischen über 65 Jahre nach Kriegsende immer wieder die bösen Nazideutschen in den Massenmedien anzuprangern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür müssen solche "Neonazis" erst einmal aufgepäppelt und organisiert werden und das geschieht in engster Zusammenarbeit der Hintermänner von "Neonazis" und "Antifa" und Medien und Politik. Sobald man einmal wieder irgendwo einen "Naziaufmarsch" braucht (wie unlängst zum OW-Termin 15. Oktober in München auf dem Marienplatz), wird das in engster Absprache mit den Organisatoren der "Antifa" auf den Weg gebracht, einschließlich breiter internationaler Berichterstattung darüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei gibt es dann immer wieder Leute, die einfach zuviel wissen, so dass sie am besten Selbstmord begehen. Ganz beliebt sind bei den Diensten die Selbstmord-Bombenattentate, bei denen die angeblichen Täter sich mit ihrer Bombe noch selbst in die Luft sprengen und selber von der Existenz einer Bombe bis zum Zeitpunkt der Explosion nichts gewusst haben. Das benötigt allerdings bei den Diensten die nötige Vorbereitungszeit und ist nicht immer zu realisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im aktuellen Fall wurde wohl versucht, mit den beiden toten Zeugen noch einige weitere ungeklärte Kriminalfälle endgültig zu begraben. Dabei wurde so fahrlässig geschlampt, dass es sogar den Soldfedern der Systempresse auffallen muss:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Hitze des Feuers in der Terroristen-Wohnung ließ Waffen schmelzen - doch die DVDs mit dem Bekennervideo sollen unversehrt geblieben sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,797771,00.html"&gt;Die Rätsel von Zwickau&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die DVDs die Hitze sogar samt adressierter Briefumschläge überleben konnten -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die DVDs sollen den Ermittlungen zufolge im Chaos des abgebrannten Hauses des Terror-Trios entdeckt worden sein, verpackt in vier Briefumschläge, adressiert an islamische Kulturzentren und Medien. Anscheinend unversehrt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;- war dann doch so unwahrscheinlich, dass jemand auf die Idee gekommen sein muss, die DVD mit den so wichtigen Tatbekenntnissen an einige Empfänger weiter zu leiten oder gar erst zu fabrizieren. Wobei die merkwürdig unverbrannten DVDs aus dem Haus natürlich als Beweis dienen, dass es die DVD mit genau diesem Inhalt schon vor dem Tod der Zeugen gab und sie nicht anschließend zur Festigung der Beweislage erst noch fabriziert wurden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Vier Tage lang tauchte Beate Zschäpe ab, bevor sie sich in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei in Jena stellte. Sie kam in Untersuchungshaft. Zwei Tage später erreichte eine Kopie des Bekennervideos die Linke in Sachsen-Anhalt, am Freitag eine weitere DVD ein nicht mehr existierendes Büro der ehemaligen PDS in Riesa.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich haben sich die toten Zeugen noch einmal auf den Weg zum Briefkasten gemacht. Der SPIEGEL meint aber, die Beate habe die DVDs selbst versandt, um in ein Kronzeugenschutzprogramm zu kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fürchtet sie etwa um ihr Leben? Dazu hätte sie keinen Grund, wenn ihre beiden Komplizen sich selbst getötet hätten. Die Sache ist wirklich in jeder Hinsicht oberfaul und edler Pfusch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6483146491706248041?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6483146491706248041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/verfassungsschutz-und-rechtsterrorismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6483146491706248041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6483146491706248041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/verfassungsschutz-und-rechtsterrorismus.html' title='Verfassungsschutz und Rechtsterrorismus'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3653120418834319503</id><published>2011-11-10T05:39:00.000-08:00</published><updated>2011-11-10T05:56:46.316-08:00</updated><title type='text'>Der Fehler des Jürgen Elsässer</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich daran erinnern konnte, dass Jürgen Elsässer früher für Konkret geschrieben hat und zu den Antideutschen zählte, den wird das Missgeschick von Jürgen Elsässer jetzt nicht wundern. Er hat nämlich ganz naiv die Werbetrommel für ein Jüngelchen gerührt, das zur Zeit auch von den Massenmedien ganz eifrig als großer Sprecher der deutschen Occupy-Demonstranten aufgebaut wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer sich einigermaßen auskennt im politischen Geschäft, der weiß selbstverständlich, dass man einem Jüngelchen nicht trauen sollte, der in den Massenmedien groß herausgestellt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zuerst zur Jubelarie des Jürgen Elsässer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Einer davon ist Wolfram Siener. Er war diese Woche bei Maybritt Illner. Der junge Mann hat Occupy Frankfurt organisiert und ist gerade 20 Jahre alt. Er hat ein frisches Gesicht, ist blitzgescheit und trat in der Talkshow so sympathisch und professionell auf, als hätte er noch nie was anderes gemacht. Offensichtlich ein politisches Naturtalent...&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/10/16/wolfram-siener-das-gesicht-von-occupy/"&gt;Organisator von Occupy Frankfurt, der neueste Stern am Polithimmel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was Jürgen Elsässer da wie ein elfjähriges Mädchen beim Anblick von Justin Bieber aufjauchzen lässt, bleibt jedem ein Rätsel, der das Jüngelchen auf Youtube kurz Revue passieren lässt. Er klingt gut gebrieft und wie auswendig gelernt, also aalglatt mit einem dazu passenden Gesicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf so einen fällt ein Profi der Politik doch nicht herein. Mich erinnert das Jüngelchen an Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit, die ja auch sehr früh damit aufgefallen sind und sich bei Eingeweihten verdächtig gemacht hatten, dass sie ohne Probleme mit jedem Unsinn in die Presse, ins Radio und sogar ins Fernsehen kamen. So etwas ist immer ein Hinweis darauf, dass das System seine Gefolgsleute in der oppositionellen Szene aufbaut. Wie inzwischen bei Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit deutlich geworden ist, war es auch genau so von Anfang an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt eine kurze Dokumentation der Jubelarien in den Systemmedien (mehr davon kann jeder mit Google suchen). Alle klingen wie die Elfjährige beim Anblick von Justin Bieber, obwohl der Typ eher ein matschiges Gesicht ohne jeden Reiz hat und noch nicht einmal intelligent wirkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In Talkshows brilliert er, bei den Protesten in Frankfurt wird er gefeiert wie ein Popstar: Mit Wolfram Siener hat die Occupy-Bewegung eine charismatische Führungsfigur.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,792029,00.html"&gt;Der SPIEGEL&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wolfram Siener ist ein rhetorisches Talent. Er macht die Pausen an der richtigen Stelle. Wenn er überlegt, dann sagt er "nun" und spricht einen Satz, der jeden Journalisten jubeln lässt, weil er Anfang und Ende hat und so griffig ist, dass man ihn zitieren, zerschneiden und wiederholen kann.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Sieners wundersamer Aufstieg begann am Donnerstag, mit einem Auftritt bei Maybritt Illner. Es ging um die Schuldenkrise und den Protest gegen Banken. Siener saß im Publikum, erste Reihe, neben dem Deutschlandchef von "Standard &amp; Poors".&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/!80032/"&gt;TAZ&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Jüngelchen darf überall auftreten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Als man ihm das Wort erteilte, rechnete er ab: mit Ratingagenturen, den Banken, der Politik. Er hämmerte seinen Zeigefinger in die Luft, bei jedem Wort; so energisch, dass man als Zuschauer in Deckung gehen wollte. Es folgte ein Auftritt im Nachtmagazin der ARD, beim Hessischen Rundfunk; Spiegel Online ernannte ihn am Wochenende gar zum Hoffnungsträger der "Generation Occupy". &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wohl eher der Hoffnungsträger jener Kräfte des Systems, die den Protest der zu Recht empörten Bürger für ihre Zwecke instrumentalisieren möchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JQqmz40fHHE?version=3&amp;feature=player_detailpage"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/JQqmz40fHHE?version=3&amp;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="360"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Nachtmagazin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dvbJBTTFHbQ?version=3&amp;feature=player_detailpage"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dvbJBTTFHbQ?version=3&amp;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="360"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den ARD-Nachrichten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2el1a7nJlGk?version=3&amp;feature=player_detailpage"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2el1a7nJlGk?version=3&amp;feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="360"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also Jungs und Mädels, das Bürschelchen ist doch verbrannt. Das war viel zu auffällig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3653120418834319503?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3653120418834319503/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/der-fehler-des-jurgen-elsasser.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3653120418834319503'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3653120418834319503'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/der-fehler-des-jurgen-elsasser.html' title='Der Fehler des Jürgen Elsässer'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-298676315500894626</id><published>2011-11-09T12:01:00.000-08:00</published><updated>2011-11-09T12:24:56.190-08:00</updated><title type='text'>Wie man Italiens Zinsen von 7% auf über 20% treiben könnte:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, keine Sorge, ich verrate hier keine Geheimnisse. Die angloamerikanischen Oligarchen kennen das Spiel bestens und haben es gerade mit Griechenland praktiziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Zinsen für zehnjährige Anleihen der Italiener haben jetzt 7% überschritten. Das ist mehr, als für Land und Leute verträglich, und reicht für eine Rezession in den kommenden Jahren. Richtig katastrophal ist es aber noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lässt sich allerdings leicht erreichen und wer die Diskussionen in der Systempresse verfolgt, kann schon die brennende Lunte riechen und zischen hören.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige nur an Hilfe für die Italiener denkenden Freunde werden demnächst den Schuldenschnitt auch für Italien ins Gespräch bringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil dadurch die Zinsen für zehnjährige Papiere leicht von nur 7% auf über 20% hochschnellen können. Je nach der Quote für den diskutierten Haircut und abhängig davon, was die Griechen inzwischen zahlen müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anschließend muss nur noch die Forderung nach einer gemeinsamen Schuldenhaftung für alle Euroländer, wie es der Sachverständigenrat für (Korruption und Lobbyismus der) Wirtschaft heute in seinem Jahresgutachten gefordert hat, auf den Weg gebracht werden. Damit wären auch die Zinsen in Deutschland wieder über 7%, wie heute in Italien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere angloamerikanischen Freunde schaffen das mit Hilfe der Medien und unserer Politiker schon noch, dass nicht England und die USA eine brutale Wirtschaftskrise erleiden, sondern nur die Eurostaaten. Dann können in England und den USA die Schulden ganz ungestört weginflationiert werden, während die Euroländer sich kaputt sparen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-298676315500894626?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/298676315500894626/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/wie-man-italiens-zinsen-von-7-auf-uber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/298676315500894626'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/298676315500894626'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/wie-man-italiens-zinsen-von-7-auf-uber.html' title='Wie man Italiens Zinsen von 7% auf über 20% treiben könnte:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2241255849153181530</id><published>2011-11-07T02:44:00.000-08:00</published><updated>2011-11-07T02:45:39.942-08:00</updated><title type='text'>Harvardstudenten protestieren gegen Greg Mankiw</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Harvard haben jetzt endlich einmal die Studenten gegen ihre Indoktrinierung durch den bekannten marktradikalen Professor Greg Mankiw, ein ehemaliger Berater von Georg W. Bush, protestiert. Ein Teil der Studenten verließ dessen Einführungsvorlesung zur Ökonomie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;A legitimate academic study of economics must include a critical discussion of both the benefits and flaws of different economic simplifying models. As your class does not include primary sources and rarely features articles from academic journals, we have very little access to alternative approaches to economics. There is no justification for presenting Adam Smith’s economic theories as more fundamental or basic than, for example, Keynesian theory.&lt;/blockquote&gt;Campus — November 2, 2011 2:23 am&lt;br /&gt;&lt;a href="http://hpronline.org/campus/an-open-letter-to-greg-mankiw/"&gt;An Open Letter to Greg Mankiw&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei nennt sich der von Greg Mankiw vertretene Unsinn einer mikroökonomischen Fundierung der Makroökonomie zur Täuschung des Publikums sogar "New Keynesian Economics"! Die Neoliberalen arbeiten halt mit wirklich allen Tricks, mit denen der gutgläubige Student oder Bürger gar nicht rechnet, und genieren sich dabei überhaupt nicht.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Allerdings war Mankiw von 2003 bis 2005 Chairman des "Council of Economic Advisers" von President George W. Bush und wurde dann Berater des Republikaners Mitt Romney, was ihn jahrelang zu einem der weltweit einflussreichsten Wirtschaftsprofessoren überhaupt machte. &lt;b&gt;Dafür qualifizierten den führenden Vertreter der "New Keynesian Economics" offenbar seine extrem marktliberalen Ansichten&lt;/b&gt;, die ihn zudem zu einem der 25 am häufigsten zitierten lebenden Ökonomen und zum Autor eines der am weitesten verbreiteten Ökonomie-Handbücher machte. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/blogs/10/150772"&gt;Heise online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist gerade so, als würde sich ein wirklicher Keynesianer und Feind von Mises und Hayek als Vertreter einer "New Austrian Economics" bezeichnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warten wir einmal ab, ob sich die Studentenproteste an den Unis verstärken und endlich einmal auch in Deutschland Widerstand gegen korrupte und neoliberale VWL-Professoren geleistet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2241255849153181530?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2241255849153181530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/harvardstudenten-protestieren-gegen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2241255849153181530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2241255849153181530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/harvardstudenten-protestieren-gegen.html' title='Harvardstudenten protestieren gegen Greg Mankiw'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1036125282705301493</id><published>2011-11-05T02:25:00.000-07:00</published><updated>2011-11-05T02:51:47.680-07:00</updated><title type='text'>Volksabstimmungen für die Eurokratie?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer gegen wen und um was geht es überhaupt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man will die Eurokrise dafür nutzen, die europäischen Völker noch mehr der Eurokratie zu unterwerfen und ihnen den letzten Einfluss auf deren Politik über die nationalen Parlamente zu rauben. Die Parole dafür lautet, dass die Schuldenprobleme nur über eine gemeinsame europäische Finanzpolitik und eine Wirtschaftsregierung gelöst werden könnten, also über Eurobonds und eine gemeinsame Schuldenhaftung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die SPD und die GRÜNEN sind bekanntlich begeistert dafür und würden lieber heute als morgen die Arbeiter, Rentner und die sonstigen Armen in Deutschland für die sizilianischen Mafiosi und griechischen Kleptokraten und vor allem die deutschen und französischen Banken bezahlen lassen. Der Widerstand gegen die sogenannte Transferunion (das Geld aus den Taschen der Arbeiter und Armen in Deutschland in die Taschen der Gauner und Reichen Europas) soll als Nazionalismus verteufelt und angeprangert werden, jedenfalls in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die herrschenden Oligarchen haben wie immer das Problem, dass der härteste Widerstand gegen ihre politischen Ziele nicht etwa aus den längst von den Oligarchen kontrollierten Organisationen der Arbeiter kommt, sondern aus dem kleinen Besitzbürgertum und von dessen Vertretern. Die lassen sich nicht so leicht manipulieren und müssen sogar in der FAZ publiziert werden. Allerdings mobilisiert die FAZ auch sogleich den Widerstand gegen deren Darlegungen und die Autoren der FAZ dürfen dafür wie engagierte Linke argumentieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Diesen schneidenden Ton des Hohns kennen wir aus der deutschen Geistesgeschichte nur zu gut. Denn was bestreitet Hermann Lübbe? Bestreitet er die Idee der Solidarität? Das nicht. Er verwandelt sie, soweit sie zu einer gesetzlichen Norm verdichtet wird, in eine Zumutung, etwas gerade noch Akzeptables. Die Zumutbarkeitsgrenze sieht er überschritten, wenn zwei Dinge zusammenkommen: fehlende Zusammengehörigkeitserfahrungen (wie vermutlich zwischen den Menschen des Nordens und denen des Südens) und eine bürokratische Verfügungsmacht, die – durch autoritäre Ausgleichsnorm – zusammenbringt, was auseinander gehört.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.wiesaussieht.de/2011/11/04/unterkomplexes-beschweigen/"&gt;H. Huett: Unterkomplexes Beschweigen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei all der beschworenen Solidarität, die uns gleich zu Tränen rühren wird, bei aller in der FAZ ganz ungewohnten Kritik an den herrschenden Verhältnissen, kommt allerdings die Lösung der Schuldenprobleme durch eine Besteuerung der Vermögen und Einkommen der Superreichen an keiner Stelle vor. Dafür kennt man zur Not jetzt sogar die fundamentalsten makroökonomischen Zusammenhänge, wie den zwischen Geldvermögen und Schulden oder Überschüssen und Defiziten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Warum? Lübbe bestreitet nichts weniger als den wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Schuldnern und ihren Gläubigern. Die Schulden der einen sind Sünde. Die Guthaben der anderen Verdienst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Rede ist allerdings nicht von einer nötigen Solidarität der Reichen (in Deutschland und Griechenland) mit den Armen (in Griechenland und Deutschland): Es geht um die (Mittelschicht und die Armen) in Deutschland, die für die (Kleptokraten und Mafiosi) in Griechenland und Italien zahlen sollen. Das muss von den als Kämpfern für Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich verkleideten FAZ-Autoren gegen die (als Nazionalisten verdächtigten) Verteidiger der deutschen Mittelschicht vertreten werden: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Lübbe formuliert eine europäische Apardheitspolitik, plädiert implizit für eine Revision der heute geltenden europäischen Verträge, die nur ein einziges Ziel verfolgt: die Durchsetzung und Behauptung der politischen Macht gemäß der bestehenden ökonomischen Ungleichgewichte auf dem Kontinent.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Und dann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Er nimmt seinen Anlauf aus der nicht gesungenen ersten Strophe der Nationalhymne, mithin aus unterdrückten exkommunizierten Traditionen, schließt das politisch nicht Tolerierte kurz mit einer zum Schweigen gebrachten Mehrheit, delegitimiert so – wie durch einen argumentativen Schlieffenzug – den aktuellen status quo und verhöhnt zugleich noch im Echo, das aus diesem Satz ertönt, über was Deutschland zwischen 1939 und 1945 so alles hatte gehen können.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Auch Habermas hat sich ganz klassenkämpferisch und gesellschaftskritisch zu Wort gemeldet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/euro-krise-rettet-die-wuerde-der-demokratie-11517735.html#comments"&gt;Rettet die Würde der Demokratie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da beginnt er mit den Politikern, die an den Drähten der Finanzindustrie zappeln, enthüllt einen Schleier über einem Marionettentheater, macht aus Papandreou einen Caesar und aus dessen Finanzminister einen Brutus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Idee einer Volksbefragung war ja schon von &lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html"&gt;Frank Schirrmacher&lt;/a&gt; und anderen FAZ-Autoren gefeiert worden, so dass man sich verblüfft gefragt hatte, seit wann und mit welchem Ziel die FAZ plötzlich echte Demokratie fordern sollte. Aber das Geheimnis ist inzwischen gelüftet: Volksbefragungen zur Aufgabe der nationalen Souveränitäten sind es, wovon inzwischen lautstark die Rede ist. Dazu soll die Eurokrise genutzt werden, dass die Bürger unter dem Druck der Finanzmärkte alle Macht den Eurokraten übertragen. Eine einmalige Volksbefragung zur Überwindung aller Mitsprache der Bürger und Völker. Ein von den Bürgern mit einer letzten Volksbefragung legitimiertes Ermächtigungsgesetz für die Eurokratie, die anschließen die gewünschten Notverordnungen gegen die Interessen der Völker Europas erlassen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Zweck darf Habermas einen verwilderten Finanzkapitalismus anprangern, den die Politiker von der Realökonomie entfesselt hätten, und das uneingelöste Versprechen sozialer Gerechtigkeit beklagen, dass man verblüfft noch einmal schaut, ob es so tatsächlich in der FAZ zu lesen ist. Aber ja, es ist ja nur ein Lockvogel für die Naiven.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den zerberstenden Lebenswelten der demokratischen Wählerschaft über das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Kapitalismus geht es weiter zu den Politikern, die für eine Bankenkrise die Staatsverschuldung (durch Sozialpolitik) verantwortlich machen und rücksichtslose Sparprogramme durchsetzen, und zur Klage über den privaten Reichtum bei öffentlicher Armut und marginalisierter Armutsbevölkerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habermas fordert aber nicht eine harte Besteuerung der Vermögen und der hohen Einkommen zur Deckung der Schulden der Staaten und zur Finanzierung des sozialen Ausgleichs. Jetzt kommt der Trick, die ganze Kapitalismuskritik in einem Lobgesang auf die Eurokratie und in einer Forderung nach der totalen Ermächtigung der Eurokraten gipfeln zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habermas fordert eine europäische Verfassungsgebung und den politischen Willen gar zur globalen Einigung und eine supranationale Willensbildung zur Durchsetzung globaler Beschlüsse. Die Eurostaaten sollten die Krise als Chance zur Durchsetzung dieser Ziele (der totalen Entmündigung der Völker und ihrer nationalen Parlamente) begreifen. Die Politiker müssten dazu "in der ersten Person sprechen", um die Bürger von ihren derart edlen Zielen zu überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Blogkommentator hat das schön karrikiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;“Ey, ich bin die Angie. Und ich find Europa ganz toll. Echt, Leute!”&lt;br /&gt;“Und ich bin der Wolfgang. Totaaal notwendig, das Brüssel-Dings. Seh ich genauso wie die Tina, ..äh, die Angie mein ich”&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.wiesaussieht.de/2011/11/04/habermas-in-der-faz/#comment-3577"&gt;Wiesaussieht&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Verwirrspiel des guten Habermas und der als Linke ihre Leser täuschenden FAZ-Autoren wird also leicht durchschaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1036125282705301493?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1036125282705301493/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/volksabstimmungen-fur-die-eurokratie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1036125282705301493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1036125282705301493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/volksabstimmungen-fur-die-eurokratie.html' title='Volksabstimmungen für die Eurokratie?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6177462597448213251</id><published>2011-11-03T04:34:00.000-07:00</published><updated>2011-11-03T08:44:40.775-07:00</updated><title type='text'>Schirrmacher (FAZ) als linker Systemkritiker?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche haben sich verwundert die Augen gerieben, als ausgerechnet vom leitenden Personal der Propagandaschleudern des Systems heftige Kritik an diesem verbreitet wurde. Am 22. Juli 2011 eröffnete &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Charles_Moore_%28journalist%29"&gt;Charles Moore&lt;/a&gt;, der autorisierte Biograph der &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher"&gt;Margaret Thatcher&lt;/a&gt;, im britischen &lt;i&gt;The Telegraph&lt;/i&gt; den schockierten Lesern, dass er nun ein Linker werde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/politics/8655106/Im-starting-to-think-that-the-Left-might-actually-be-right.html"&gt;I'm starting to think that the Left might actually be right&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur die Überschrift ist ein alter Witz, den die Leser nur deshalb noch nicht kennen, weil solche Witze in den Medien deren Führungskräften und nicht jedem einfachen Journalisten erlaubt sind. Auch die Argumente sind so treffend wie uralt und daher Charles Moore persönlich vorbehalten (in Deutschland haben wir für solche Argumente Oskar Lafontaine und den Gregor Gysi und die Sahra Wagenknecht, die anderen Linken müssen die Wertform analysieren):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The rich run a global system that allows them to accumulate capital and pay the lowest possible price for labour. The freedom that results applies only to them. The many simply have to work harder, in conditions that grow ever more insecure, to enrich the few. Democratic politics, which purports to enrich the many, is actually in the pocket of those bankers, media barons and other moguls who run and own everything.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Mit solchen Aussagen könnten Kommunisten heute bei uns alle Wahlen gewinnen, daher ist es wichtig, dass die damit beschäftigt sind, dem Fidel Castro zum Geburtstag zu gratulieren und wieder einmal die drei Schwarten „Das Kapital“ von St. Marx gemeinsam zu studieren und den „Fetischismus“ zu kritisieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://marxherbstschule.net/10/?page_id=7"&gt;Marx-Herbst-Schule&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz einfach gesagt: Kritik am Kapitalismus, echte und treffende Kritik, wird nur den führenden Figuren des Systems erlaubt. Und schon gar nicht der von den V-Leuten der Herrschenden restlos unterwanderten Opposition (bei uns aber wegen der deutschen Einheit Oskar, Gregor und Sahra). Die Betreffenden wissen das alle und beschränken sich zum Beispiel als Redakteure der Systempresse darauf, die Systemkritik ihrer Oberen als große Erkenntnis zu zitieren, sie aber keinesfalls wirklich aufzugreifen und womöglich noch zu übertreffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Führungsrolle im deutschen Blätterwald für die plötzliche Systemkritik war nach dem gebührenden zeitlichen Abstand Frank Schirrmacher von der FAZ vorbehalten. Er durfte sogar die Überschrift von Charles Moore übernehmen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buergerliche-werte-ich-beginne-zu-glauben-dass-die-linke-recht-hat-11106162.html"&gt;Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Artikel finden wir vortrefflich und schlagkräftig alle Argumente, die wir bei den Vertretern der offiziellen Linken (mit Ausnahme von Oskar, Gregor und Sahra) in unserem Land, die ja aber mit St. Marx beschäftigt sind, seit Jahrzehnten vermissen. Um von den neoliberalen Arbeiterverrätern in SPD und Gewerkschaften ganz zu schweigen. Das hat einige Linke zu freudigen Kommentaren veranlasst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Schirrmacher lässt keinen Zweifel daran, dass die aktuelle „bürgerliche“ Politik falsch ist, weil sie ihre Versprechungen längst nicht mehr einlöst. Im Gegenteil: Die These, dass das politische System nur den Reichen dient, werde immer plausibler. Der Neoliberalismus habe sich aus dem „imaginativen Depot des bürgerlichen Denkens“ bedient und daraus seine Legitimation bezogen. Aber, so Schirrmacher: „Das große Versprechen an individuellen Lebensmöglichkeiten hat sich in sein Gegenteil verkehrt.“&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://seestadtpresse.wordpress.com/2011/08/17/uberraschende-kapitalismuskritik-aus-dem-burgerlichen-lager-frank-schirrmacher-und-charles-moore-als-beispiele/"&gt;Überraschende Kapitalismuskritik aus dem bürgerlichen Lager – Frank Schirrmacher und Charles Moore als Beispiele…&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich bedeutet die Systemkritik von Moore bis Schirrmacher keinen Gesinnungswandel der herrschenden Kreise. Es ist einfach so, dass diese Argumente gegen die herrschenden Verhältnisse inzwischen schon die Spatzen von allen Dächern pfeifen. Immer mehr Bürger fragen sich verwundert, wie der Neoliberalismus immer noch ungestört die Politik bestimmen kann, obwohl er inzwischen selbst von den Gutgläubigsten und Naivsten durchschaut wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um jeden Schaden von sich abzuwenden, muss das herrschende System diese Kritik mit seinen eigenen Leuten aufgreifen. Damit nimmt es dieser Kritik die Kraft, eine wirkliche oppositionelle Bewegung gegen die herrschenden Verhältnisse zu motivieren. Während die V-Leute in der Linken dafür sorgen, dass weiter alle mit St. Marx beschäftigt sind, können bekannte Wortführer des Neoliberalismus und Kommandeure der Systempresse sich als kritische Köpfe abfeiern lassen, diese Kritik damit zu faden und wohlfeilen Bekenntnissen erniedrigen und allen wirklichen Gegnern des Systems den Wind aus den Segeln nehmen. Ein Frank Schirrmacher hat damit den neoliberalen Kapitalismus vernehmlicher wie alle Linken zusammen kritisiert, und das sogar in der FAZ (ätsch!), was freilich keinerlei Folgen für die reale Politik haben wird, was nun, da einige Monate nach diesen Veröffentlichungen ins Land gegangen sind, offensichtlich sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Neoliberalismus wird weiter die Politik bestimmen. Dessen Kritiker müssen jetzt damit leben, in den Augen der Konsumenten der Systemmedien seit dem Juli 2011 einen Charles Moore oder einen Frank Schirrmacher nachzuplappern. So schaut es zumindest für alle aus, die lediglich die Systemmedien verfolgt haben und nicht wissen, dass sämtliche von Moore bis Schirrmacher gesammelten Argumente gegen den Neoliberalismus von der britischen wie der deutschen Systempresse seit mindestens dreißig Jahren totgeschwiegen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Totschweigen lässt sich nicht mehr länger durchhalten, daher kann man diese kritischen Argumente nur noch damit erledigen, dass Charles Moore und Frank Schirrmacher sie sich zu eigen machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6177462597448213251?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6177462597448213251/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/schirrmacher-faz-als-linker.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6177462597448213251'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6177462597448213251'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/11/schirrmacher-faz-als-linker.html' title='Schirrmacher (FAZ) als linker Systemkritiker?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7737225272317714021</id><published>2011-10-27T00:29:00.000-07:00</published><updated>2011-10-27T00:56:08.138-07:00</updated><title type='text'>Der Politikwissenschaftler Franz Walter phantasiert:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Regierung samt der Opposition aus SPD und Grünen geschlossen für diese "Eurorettung" gestimmt haben, für die es in der Bevölkerung keine 30 Prozent an Zustimmung geben würde, hat wieder einmal den Zweifel an dieser "parlamentarischen Demokratie" bestärkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im SPIEGEL durfte ein Göttinger Politikwissenschaftler diesen Zweifel aufgreifen, um den Lesern die Sache als eine kurze Irritation in Sachen Demokratieverständnis zu verkaufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;“Und da in Nationen die Interessen der Menschen nicht identisch, sondern kontrovers, bekanntlich nicht selten gar schroff gegensätzlich sind, ist in den parlamentarischen Systemen der hart geführte, grundsätzliche Streit über die großen substantiellen Fragen der Gesellschaft elementar.”&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,794244,00.html"&gt;Land ohne Opposition&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf welchem Planeten hat er denn bis heute gelebt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als 1973/74 und dann ab 1980 mit Hochzinspolitik absichtlich die Massenarbeitslosigkeit erzeugt wurde, um die Arbeiter wieder schärfer ausbeuten und unterdrücken zu können, da gab es keinerlei Opposition.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Opposition von der SPD, keine Opposition von den Gewerkschaften, auch keine außerparlamentarische Opposition der alten Neomarxisten, die zufällig gerade zu Ökologen mutiert wurden und als solche ohnehin gegen jedes umweltzerstörende Wirtschaftswachstum und gegen jeden Konsum zu sein hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Opposition war immer inszeniert, wie vor allem der ganze Marxismus, was sich bis heute noch niemand (außer mir) zu sagen/schreiben traut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Was vermisst der Franz Walter? Eine Inszenierung von Opposition? Ein so tun als ob? Einen heftigen Streit um irgendeine Nebensächlichkeit zwischen Regierung und Opposition, der dann von den gleichgeschalteten Systemmedien zu einem großen politischen Theaterkrach zwischen den Parteien aufgebauscht werden könnte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das geht bei dem Thema nicht, das geht nur bei anderen Themen. Diese “Eurorettung” ist derart alternativlos ein Schlag ins Gesicht der gesamten Bevölkerung des Landes, dass jeder aufgebauschte Streit zwischen Regierung und Opposition um ein Komma hier und ein Pünktchen da ohnehin unglaubwürdig wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und alle systemtragenden Parteien (bis auf die Linken) müssen mitmachen, das ist alternativlos, um den Bürgern zu zeigen, dass das eben alternativlos wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Franz Walter muss für den donnernden Theaterstreit zwischen Regierung und Opposition auf ein geeigneteres Thema warten. Wie gesagt: Bei allen wesentlichen Fragen, wie etwa der Inszenierung von Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit und bei der neoliberalen Deform- und Agendapolitik war es ja auch nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine echte Opposition gibt es in diesem System nicht. Deren potentielle Repräsentanten hat man immer rechtzeitig ausgeschaltet, durch Deklassierung oder gegebenenfalls auch durch Mord. Sie lesen davon nichts in den Zeitungen, hören davon nichts im Radio, sehen davon nichts in der Glotze: Ja, die Massenmedien sind auch alle gleichgeschaltet. Und die Journalisten wissen alle, welches Risiko jeder für sich eingehen würde, wollte einer mal aus der Reihe tanzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Aufgabe des Franz Walter war es aber wirklich nicht, derart tief in das Wesen der parlamentarischen Demokratie hinabzusteigen. Der SPIEGEL wollte den wachsenden Zweifel der Bürger an diesem System nur aufgreifen, um bei der Gelegenheit jede wirkliche Opposition, die sich die Mehrheit der Bürger ja sehnlichst wünscht, zu diffamieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Opposition ist im politischen Geschäft vielmehr entschieden negativ besetzt, scheint allein etwas für ahnungslose Träumer, starrsinnige Altlinke oder notorische Spinner zu sein. Natürlich auch - alle Welt denkt sogleich mit Schaudern an Oskar Lafontaine - für skrupellose Demagogen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Na, dann ist ja alles in Ordnung. Der moderne Mensch sei halt ein Pragmatiker, den die Alternativen zur herrschenden Ordnung ängstigen würden, versichert uns der Professor. Dabei vertauscht er ganz demagogisch die Standpunkte, als gäbe es die gleichgeschaltete Mehrheit für diese Politik nicht etwa nur im Parlament, in den Medien und unter den Politikwissenschaftlern, sondern unter den Bürgern. Zum Schluss wirft er sich noch selber in die Rolle des mutigen Rufers nach mehr Opposition, der den "Vitalitätsverlust" des Parlamentarismus (durch zu offensichtliche Gleichschaltung der Parteien - das schreibt er so selbstverständlich nicht) befürchtet.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7737225272317714021?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7737225272317714021/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/der-politikwissenschaftler-franz-walter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7737225272317714021'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7737225272317714021'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/der-politikwissenschaftler-franz-walter.html' title='Der Politikwissenschaftler Franz Walter phantasiert:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6684428642661977120</id><published>2011-10-22T02:33:00.000-07:00</published><updated>2011-10-22T02:45:52.458-07:00</updated><title type='text'>Marx-Herbst-Schule zum Thema "Fetischismus" am 28.-30.10.2011 in Berlin</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben ja sonst keine ökonomischen Probleme. Da sind die Anhänger des Schwagers des damaligen preußischen Innenministers Ferdinand von Westphalen auf die Idee gekommen, sich mit dem Begriff des "Fetischismus" im "Kapital" von Marx näher zu befassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss ja immer wieder einen besonderen Grund finden, warum gerade keine Gelegenheit ist, die Neoliberalen zu bekämpfen. Oder die Bürger über die aktuelle Strategie des Kapitals aufzuklären, mit Hilfe der Finanzbetrugskrise und der europäischen Euro-Krise, die Löhne und Sozialsysteme noch weiter abzubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, also da hat der geschulte Marxist wichtigere Themen, wie eben den Fetisch-Begriff bei Marx:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;IV. Marx-Herbstschule – der Fetischismus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;28. – 30.10. 2011 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Einführungsveranstaltung am Freitagabend erläutert Michael Heinrich die Bedeutung und systematische Stellung der Fetischkritik im Marx’schen Werk und Rolf Hecker ordnet den Begriff in die Entstehungsgeschichte des Kapital ein.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://marxherbstschule.net/10/?page_id=7"&gt;Marx-Herbst-Schule&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider ist Berlin für mich zu weit weg. Sonst könnte ich da mal vorbeischauen, um zu sehen, was bei dem Thema "Fetischbegriff" im "Kapital" und bei der sonstigen "Wertformanalyse", die vor allem mit Förderung von Michael Heinrich betrieben wird, für die aktuelle Auseinandersetzung mit Neoliberalismus und Sozialabbau herauskommen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht wollen die Marxisten ja die Reichen zur Erkenntnis bringen, dass es sich bei ihrem Reichtum und dem vielen Geld auf ihren Konten nur um einen Fetisch handle. Die Reichen werden das dann mit Hilfe von Marx verstehen und in Zukunft ihren Reichtum mit den Armen teilen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum bin ich da nur noch nicht drauf gekommen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Auch die Abendveranstaltung am Samstag ist ganz auf Marx’ Fetischkritik ausgerichtet. Auf ihr diskutieren Hendrik Wallat, Kornelia Hafner und Diethard Behrens, welche Bedeutung der Fetischismus in Marx’ Kritik hatte, wie sie in der Kapitalismuskritik nach ’68 erneut aufgenommen wurde und wie sie heute zu gebrauchen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntagmorgen bietet Fritz Fiehler zunächst in einer Extra-AG eine Einführung in Benjamins Passagenwerk und seine Fetischanalyse an, bevor dann Frieder Otto Wolf die Marx-Herbstschule mit einem Vortrag über die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte des Marx’schen Fetischbegriffs abschließt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht macht sich der Eine oder Andere doch einmal seine eigenen Gedanken, was es mit dem Schwager des preußischen Innenministers und vom Kapitalismus als genialer Kritiker des Kapitalismus gefeierten Karl Marx so seine Bewandtnis haben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Mathematiker: Berechnen Sie die Wahrscheinlichkeit, (I.) in der Familie eines preußischen Innenministers einen Agenten der Regierung zu finden, der mit Wertformanalyse und Fetischtheorie die Arbeiter verarscht, im Vergleich zu der Wahrscheinlichkeit (II.) in der Familie eines preußischen Innenministers den genialen Kritiker des Kapitalismus zu finden, der mit Wertformanalyse und Fetischtheorie die Arbeiter zur Revolution motiviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Mitwirkende an dem Theater sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hans-Joachim Blank, Valeria Bruschi, Fritz Fiehler, Christian Frings, Thomas Gehrig, Rolf Hecker, Thomas Klauck, Anne-Kathrin Krug, Nadja Rakowitz, Christian Schmidt, Ingo Stützle und Matthias Wiards&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Man kann dafür im Kapitalismus sogar Lehraufträge und Lehrstühle an den Universitäten bekommen. Was ist der Kapitalismus doch immer nett zu seinen vorgebliche Gegnern, die brilliant den Fetischbegriff bei Marx analysieren können und so tun, als ob das tiefe Einsichten in den Kapitalismus verschaffen und irgendwelche aktuellen Probleme lösen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6684428642661977120?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6684428642661977120/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/marx-herbst-schule-zum-thema.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6684428642661977120'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6684428642661977120'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/marx-herbst-schule-zum-thema.html' title='Marx-Herbst-Schule zum Thema &quot;Fetischismus&quot; am 28.-30.10.2011 in Berlin'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7970447421146281174</id><published>2011-10-21T23:57:00.000-07:00</published><updated>2011-10-22T00:11:46.441-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Plutonomy'/><title type='text'>Plutonomy</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plutonomy bezeichnet eine Ökonomie von Ländern, in denen das Wachstum wesentlich von den Reichen und deren hohem Konsumanteil am gesamten Verbrauch von Gütern bestimmt wird. Die Bezeichnung Plutonomy stammt aus einem Report des damaligen Citigroup Strategen Ajay Kapur:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;A 2005 report from Citigroup coined the term “plutonomy,” to describe countries “where economic growth is powered by and largely consumed by the wealthy few,” and specifically identified the U.K., Canada, Australia, and the United States as plutonomies.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.marketoracle.co.uk/Article29317.html"&gt;Who Benefits from the Greek Bailout? &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Zusammenhang ist die Entwicklung des Anteils der Reichen und Superreichen an den Ökonomien untersucht worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;As the Federal Reserve reported, “the nation’s top 1% of households own more than half the nation’s stocks,” and “they also control more than $16 trillion in wealth — more than the bottom 90%.” &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Güternachfrage in der Plutonomy wird nicht mehr von der breiten Bevölkerung bestimmt, sondern von den wenigen Reichen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;There is no “average” consumer in Plutonomies. There is only the rich “and everyone else.” The rich account for a disproportionate chunk of the economy, while the non-rich account for “surprisingly small bites of the national pie.” [Citigroup strategist Ajay] Kapur estimates that in 2005, &lt;b&gt;the richest 20% may have been responsible for 60% of total spending&lt;/b&gt;.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Auch die Analysten von Moody sind zu einem entsprechenden Ergebnis gekommen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;More recently, Moody’s Analytics reported that, “the top 5 percent of American earners are responsible for 35 percent of consumer spending, while the bottom 80 percent engage in only 39.5 percent of consumer outlays,” while “the top 10 percent of earners received 50 percent of all income, while they accounted for only 22 percent of spending.” Much of their money disappeared into the speculative booms, especially the housing boom.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Mittelklasse hat dabei die ihr zugedachte Rolle gespielt, die Unterschicht zu unterdrücken, und ist dabei aber selbst immer mehr in Verschuldung gezwungen worden, um ihren Lebensstandard aufrecht zu erhalten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The middle class has existed as a consumer class, keeping the lower class submissive, and keeping the upper class secure and wealthy by consuming their products, produced with the labour of the lower class. As a Bank of America-Merrill report noted in 2009, the middle class “is over-leveraged.” The report stated, “the consumer debt problem in the economy really is a debt problem for the middle class.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;Using 2007 data from the Federal Reserve, BofA Merrill defines the middle class as people in the 40%-to-90% income percentiles. It defines lower-income folks as those in the zero to 40% income percentiles, and the wealthy as those in the top 10%.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lower-income families account for 40% of the population but just 12% of total consumption, BofA Merrill estimates. The middle class is 50% of the population and nearly as large a share of consumption, at 46%.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;That leaves &lt;b&gt;the wealthy to account for a hefty 42% of consumption&lt;/b&gt;.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Mittelklasse muss mit jeder Rezession ihren Abstieg in die Unterschicht fürchten. Entsprechend hässlich und bösartig entwickelt sich der Überlebenskampf ihrer Mitglieder, das Buckeln nach oben und die Identifikation mit den Reichen wie das Treten nach unten und die Verachtung der Verarmten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird seine Auswirkungen auf die Bankenrettung im Zusammenhang mit der Griechenland-Krise haben. Der Professor (Un-)Sinn hat schon die Fortsetzung der Sparpolitik nach dem Vorbild der schwäbischen Hausfrau und die Durchsetzung dieser Sparpolitik in den PIIGS-Staaten der Eurozone angekündigt. Es wird nicht funktionieren, aber es wird noch Abermillionen Menschen mehr ins Elend treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die feixenden Superreichen können sich auf die Idioten aus der Mittelschicht verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Bericht der NZZ ist ein weiterer Vermögenszuwachs bei den Superreichen zu erwarten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Während die «99 Prozent» die Plätze dieser Welt besetzen, um ihren Unmut über die Dauerkrise zu bekunden, dürfte das Geld der «1 Prozent» an Superreichen in den nächsten fünf Jahren laut einer Studie um rund 50 Prozent zunehmen. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/vermoegen_der_reichsten_der_welt_verdoppeln_sich_1.13053617.html"&gt;Die Reichsten der Welt kennen keine Finanzkrise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut der Studie von Credit Suisse sollen die Vermögen der Superreichen, die sich schon seit dem Jahr 2000 bis 2011 auf jetzt 231.000 Milliarden Dollar verdoppelt haben, bis zum Jahr 2016 um weiter 50 Prozent auf dann 345 Billionen Dollar steigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer wird sich die den Geldvermögen der Reichen entsprechenden Schulden aufhalsen lassen müssen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7970447421146281174?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7970447421146281174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/plutonomy.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7970447421146281174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7970447421146281174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/plutonomy.html' title='Plutonomy'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3763231571368153190</id><published>2011-10-18T10:00:00.000-07:00</published><updated>2011-10-18T10:05:43.480-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lucas Zeise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schuldenschnitt'/><title type='text'>Eine vergiftete Idee von Lucas Zeise</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lucas Zeise ist Finanzkolumnist der Financial Times Deutschland und hat für seine vergiftete Idee zur "Sanierung" der verschuldeten Staaten Europas die linke "Junge Welt" gewählt. Ein kurzer Blick auf seine Idee, &lt;b&gt;einen Schuldenschnitt für alle Staatsanleihen aller europäischen Staaten&lt;/b&gt; vorzunehmen, lässt den Leser den Atem anhalten: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ausgangspunkt könnte eine Umschuldung nicht nur Griechenlands, sondern aller Staaten im Euro-Gebiet sein. Damit würden alle bestehenden Schulden dieser Staaten in neue Papiere mit einem Abschlag von vielleicht 30 oder 50 Prozent getauscht. Die Höhe des Abschlags ist weniger wichtig. Essentiell dagegen ist es, in Schuldpapiere mit für alle Einzelstaaten gleichen Konditionen zu tauschen, deren Bedingungen nicht am Markt gefunden, sondern von den Regierungen einseitig festgelegt werden, zum Beispiel einen Prozentpunkt über der Inflationsrate.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein solcher Schuldenschnitt würde das Finanzsystem sofort zusammenbrechen lassen. ...&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2011/10-18/005.php"&gt;Aufgeblähter Finanzsektor&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur das Finanzsystem: Die gesamte Ökonomie der Eurostaaten würde allein schon nach dem Bekanntwerden dieser Idee und dem ersten Verdacht, dass unsere mindestens ebenso bescheuerten wie verräterischen verantwortlichen Politiker diese Idee tatsächlich umsetzen wollten, mit &lt;b&gt;einem Zinssatz von zwanzig bis dreißig Prozent(!) auf die kurzfristigen Anleihen&lt;/b&gt; leben müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann man den Zinssatz für die Anleihen durch die Decke jagen, ohne dass die Notenbank die Zinsen anhebt und sich als Urheberin der folgenden Katastrophe schuldig macht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz einfach: Man braucht nur öffentlich über einen "Schuldenschnitt" oder in Neudeutsch "Haircut" für die Anleihen zu diskutieren. Schon wären mit dieser Idee von Lucas Zeise auch die bis dahin bestens bewerteten deutschen Anleihen auf Ramsch mit einem entsprechenden Kurs und Zinssatz abgestuft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen allerdings offensichtlich mit allem rechnen, was den Leuten der City of London und der Wallstreet für die Euroländer noch so alles einfallen könnte. Das dürfen dann die "linken" Blätter erst einmal unter das Publikum streuen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3763231571368153190?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3763231571368153190/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/eine-vergiftete-idee-von-lucas-zeise.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3763231571368153190'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3763231571368153190'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/eine-vergiftete-idee-von-lucas-zeise.html' title='Eine vergiftete Idee von Lucas Zeise'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5237450250879569902</id><published>2011-10-16T12:11:00.000-07:00</published><updated>2011-10-16T12:20:10.635-07:00</updated><title type='text'>München am 15. Oktober 2011: Stachus und Marienplatz</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die persönliche Anwesenheit sorgt doch immer wieder für ungeahnte Einblicke, daher war ich zur Demo am 15. Oktober nach München gefahren. Die Kundgebung begann ab 11 Uhr am Karlsplatz (Stachus) und ich habe mich darüber schon gewundert, aber zuerst gedacht, dass am Marienplatz vielleicht Verkaufsstände wären und der deshalb für die Veranstalter nicht mehr reserviert werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Stachus waren also durchgehend etwa 200 Leute von 11 Uhr bis zum Abend. Offiziell 1000 Teilnehmer, was hinkommen könnte, wenn man jeden rechnet, der länger stehengeblieben ist. Dort vorbei gelaufen sind sicher einige Tausende, aber die Sache war nicht sehr einladend organisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war ein kleiner LKW aufgefahren mit einem Rednerpult und sehr lauten Lautsprechern auf der Ladefläche. Dort wurden dann improvisierte und sehr unqualifizierte Ansprachen irgendwelcher Vertreter irgendwelcher Gruppen gehalten, dazwischen Auftritte lautstarker Künstler mit Musik und sonstigen Einlagen. Laut und meistens unerträglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das am Thema Banken und Finanzkrise interessierte Publikum hat immer wieder versucht, untereinander und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dann wurde aber ständig der Lautsprecher auf dem LKW derart aufgedreht, dass keine Unterhaltung mehr möglich war und das dringende Bedürfnis im Publikum entstand, dem Lärm auszuweichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich war ich nicht der Einzige, den der Lärm massiv gestört hat, weil das Publikum sich offenbar bei den Veranstaltern beschwert hat und diese sich tatsächlich einige Male für die Lautstärke entschuldigen mussten. Statt auf leise zu stellen, was ja technisch kein Problem sein kann, hieß es dreist, wir wären doch alle extra hier, um unseren Protest lautstark zu zeigen. Es muss für den ohrenbetäubenden Krach offenbar eine Anweisung "von ganz oben" gegeben haben, um die Kommunikation zwischen den Teilnehmern auf dem Platz massiv zu behindern und dafür zu sorgen, dass die Passanten schnell wieder weiter gehen und nicht interessiert stehen bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maßgeblich bei den Veranstaltern neben mir Unbekannten von Attac die Leute vom ISW-München, bei deren Chef es sich um einen ehemaligen Chefredakteur der Parteizeitung der DKP handelt, der seit dem Fall der Mauer für die SZ, die ZEIT und GEO schreiben darf und als nächstes in seinem Institut einen Vortrag über die Krisentheorie nach der Wertformanalyse von Karl Marx hält. Was ist der Kapitalismus doch nett zu seinen "Gegnern". Und mit welchem Ziel arbeiten die dann bei der Organisation dieser Kundgebung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sorgen zum Beispiel wie hier gerade dafür, dass bei der Kundgebung nur Redner mit improvisiertem Stuss auftreten und dass dazu der Lautsprecher hochgedreht wird, bis den Teilnehmern die Ohren schmerzen und sie sich gegenseitig nicht mehr verstehen können, wenn sie sich lieber untereinander zum Thema der Demonstration besprechen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und solche völlig “unfähigen” Leute dürfen für die SZ, die ZEIT und Geo (und natürlich für Konkret) schreiben. Und ein “wissenschaftliches” Institut betreiben, das dann auch überall zitiert wird. Vor allem zur Marxschen Krisentheorie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Münchner wären natürlich intelligent genug, dass man da besser gar keine großen Redner auftreten lassen sollte. Einige Infotische und Plakate und Dekorationen und dann wartet man einfach, dass die Teilnehmer der Demonstration miteinander und untereinander ins Gespräch kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde wenig Umstände machen und wäre sehr effizient. Denn die Münchner sind ja keine Dorfdeppen, dass da ein Redner denen erst einmal alles erklären muss. Ohne zentralen Redner würden da lauter spannende Unterhaltungen zwischen dem Publikum möglich. Das will man aber nicht, daher die Lautstärke und der ungeeignete Platz für die Demo.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn es hätte selbstverständlich der Münchner Marienplatz vor dem Rathaus für die Kundgebung zum 15. Oktober reserviert werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da kommen wir zum zweiten dunklen Kapitel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zentrale Platz für Kundgebungen in München, nämlich der Marienplatz, war doch allen Ernstes an die "Republikaner" vergeben. Die standen da also auch mit einem Laster mit Plakaten gegen die Banken, das Finanzkapital und die Zinsen und wer nicht richtig geschaut hat, konnte meinen, dies wäre die Kundgebung zum 15. Oktober.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wenn man näher kam, wurde es klar: So etwa zwei Dutzend von den Reps in einer Absperrung, eine Hundertschaft Polizei drumrum zum Schutz und nochmal soviele von der Antifa ganz außen. Ab 11 Uhr ging es da rund mit “Nazis raus” und ringsum die ganzen Touristen, die hier vorbeilaufen wenn sie die Sehenswürdigkeiten Münchens abklappern. Mir selber war zuerst nicht klar, was da veranstaltet wird, bis ich nahe genug dran war, um das “Rep” auf den Plakaten lesen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Touristen haben das sicher nicht geblickt und schreiben jetzt auf ihren Ansichtskarten an ihre Lieben daheim, dass in München zum 15. Oktober 2011 wieder “die Nazis” auf dem Marienplatz versammelt gewesen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist aber alles kein Zufall, sondern wird fein eingefädelt. Intelligence nennt man sowas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß ja nicht, wer von Euch schon einmal eine Demo angemeldet hat. Also wenn die Stadt München die Republikaner am 15. Oktober nicht auf dem Marienplatz haben will, weil der Klamauk mit den Republikanern und der Antifa für das Ansehen der Stadt ja nicht sehr positiv ist, dann ist der Platz halt leider schon vergeben, notfalls für einen Auftritt des Taubenzüchtervereins, der dort zu dem Termin unbedingt die Tauben füttern muss und das schon seit langem beantragt hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Reps müssten sich dann halt mit der Antifa am Karlsplatz rumprügeln, wo auf der einen Seite die Sonnenstraße mit großem Verkehr vorbeigeht und niemand viel mitbekommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In München hätten aber die Organisatoren der 15. Oktober Kundgebung den Marienplatz nicht rechtzeitig gebucht oder gar nicht erst an den Marienplatz gedacht, so dass die Stadt den Marienplatz unbedingt den Republikanern geben musste. Dringende Bauarbeiten oder sonstwas für Ausreden waren auch nicht möglich? Den Karlsplatz (Stachus) reservierte man dann für die eigentliche Kundgebung zum 15. Oktober.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das sollte mit normalen Dingen zugegangen sein? Das erzählt mir keiner!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Dienstanweisung von wem?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5237450250879569902?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5237450250879569902/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/munchen-am-15-oktober-2011-stachus-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5237450250879569902'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5237450250879569902'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/munchen-am-15-oktober-2011-stachus-und.html' title='München am 15. Oktober 2011: Stachus und Marienplatz'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1732417889570015573</id><published>2011-10-05T02:57:00.000-07:00</published><updated>2011-10-05T02:58:19.993-07:00</updated><title type='text'>Neuer Rekord der Ausbeutung in den USA</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist der Anteil der Einkommen, der auf das oberste Prozent entfällt, in den USA auf 34 Prozent gestiegen. Also ein Drittel des Gesamteinkommens der Ökonomie für 1 % der Reichen und Superreichen. Dass unter diesen Bedingungen die Ökonomie nicht mehr zu Vollbeschäftigung kommen kann, ist ganz klar. Bei einer solchen Einkommensverteilung nützen auch niedrige Zinsen und Konjunkturprogramme nicht mehr viel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die soziale Schere geht immer weiter auf, sagt Paul Taylor vom renommierten PEW-Forschungsinstitut: "Die hauchdünne Einkommenselite von einem Prozent der Amerikaner schöpft 34 Prozent des Nationaleinkommens ab."&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.tagesschau.de/ausland/newyork212.html"&gt;Tagesschau der ARD vom 5.10.2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die wachsenden Unruhen in den USA zu einer politischen Mobilisierung der breiten Schichten führen, bleibt abzuwarten. Zu hoffen wäre es, bevor die Tea-Party der Koch-Brüder den nächsten Präsidenten stellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1732417889570015573?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1732417889570015573/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/neuer-rekord-der-ausbeutung-in-den-usa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1732417889570015573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1732417889570015573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/10/neuer-rekord-der-ausbeutung-in-den-usa.html' title='Neuer Rekord der Ausbeutung in den USA'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1642514569888628840</id><published>2011-09-21T08:04:00.000-07:00</published><updated>2011-10-12T10:09:08.690-07:00</updated><title type='text'>Wie Hayek die Große Depression vorhersagen konnte:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ökonomen sind ja immer wieder niedlich. Hier wird dem großen Friedrich August von Hayek Bewunderung gezollt, der schon im Februar 1929 die große und schwere Weltwirtschaftskrise vorhergesagt hat, als Leute wie John Maynard Keynes noch geglaubt haben, dass es eine solche Krise wegen des inzwischen möglichen Verständnisses von Konjunktur und Geldpolitik nicht mehr geben könne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Hayek war von seinen Freunden wohl schon besser informiert worden, was geplant war:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;And when he started Vienna’s first economic forecasting institute, Hayek ridiculed the confidence of Keynes and Irving Fisher that the next recession, whenever it came, would be mild, thanks to managed money and the Federal Reserve. &lt;b&gt;In February 1929, in his monthly forecast newsletter, he predicted instead that the American boom would result in a crash.&lt;/b&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.bloomberg.com/news/2011-09-13/hayek-keynes-and-preventing-economic-crises-commentary-by-sylvia-nasar.html"&gt;Hayek, Keynes and How to Prevent Economic Crises: Sylvia Nasar&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird dann ganz deutlich, dass die englische Fabian-Society wie die deutsche SPD ein Teil jener Kräfte war, von denen die Weltwirtschaftskrise inszeniert wurde. Die London School of Economics mobilisierte rechtzeitig die entsprechenden Ideologen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;This strategy succeeded brilliantly, snagging Hayek an invitation to Beatrice and Sidney Webb’s London School of Economics, which a group of young Turks were itching to turn into a libertarian antipode of interventionist Cambridge, where Keynes’s disciples were. With Hayek on the LSE team, young economists everywhere followed the furious debate that ensued with the passion and partisanship of soccer fans. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Was dem Publikum so dargestellt wird, als seien die beiden Webbs von Hayeks Weisheiten beeindruckt worden und zufällig waren an der LSE gerade einige Jungtürken, die man gegen Keynes loslassen konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hayek propagierte alle Methoden zur Verschärfung der Weltwirtschaftskrise:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;“The creation of artificial demand,” Hayek argued, would only lead to another burst of inflation and another downturn. Like most American economists -- as well as President Herbert Hoover and his political rival, Roosevelt -- Hayek opposed going off the gold standard, and favored spending cuts and tax increases to balance the budget. Give the economy time to heal. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wie wir es heute ja auch wieder kennen, also Warnungen vor Inflation mitten in einer deflationären Depression, die Ablehnung konjunkturstimulierender Maßnahmen und die Forderung nach einem brutalen Haushaltsausgleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;When “nature’s cure” failed to end the Great Depression, Hayek’s star hurtled to earth. As Beatrice Webb wrote in her diary of Hayek and his allies in 1936, “They and their credo are sidetracked, without influence or even relevance to the present state of the world.”&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Da war es für die Einsichten der Beatrice Webb allerdings schon etwas spät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1642514569888628840?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1642514569888628840/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/wie-hayek-die-groe-depression.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1642514569888628840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1642514569888628840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/wie-hayek-die-groe-depression.html' title='Wie Hayek die Große Depression vorhersagen konnte:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1497897242718355729</id><published>2011-09-20T11:02:00.000-07:00</published><updated>2011-09-20T11:02:57.868-07:00</updated><title type='text'>Die ganze VWL ist Religion</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einsichten eines britischen Ökonomiestudenten aus dem &lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=16201&amp;cpage=1#comment-20772"&gt;billy-blog&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;I’m about to start my 3rd (and final) year at uni in a week, and if there’s one thing I’ve learnt about Economics it’s that the whole subject is not science, not art, not humanities but simply religion. Unfortunately at UK Universities, you have to select your subject in your first year, unlike the US when you receive a broader education and only declare your major in your 2nd or 3rd year. I wish the UK system was like that, because it would have given me the chance to drop this useless subject for something more useful.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The first “fact” that my lecturer imparted onto me was that “resources are scarce”. IMO resources are not scarce, it’s simply that the distribution of these resource is ridiculously uneven, both locally and globally. And yet my professors with phds were there, in front of me, and saying with a straight face that resources were scarce???!! Anyone with two eyes can tell that there are enough resources for us to feed, clothe and look after each and every person in our country, and if simply reallocate some extra resources to the developing countries, we can start to alleviate their problems also.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Studenten sind gar nicht so dumm, wie ihre Professoren es bräuchten. Leider bleibt ihnen nichts anderes übrig, als den ganzen Unsinn für die Prüfungen zu lernen. Eine weltweite Tragödie. Vor allem, weil niemand (außer mir) die jungen Leute davor warnt. In dem Alter hätte ich Ökonomie auch noch für ein interessantes Thema gehalten, es als Studienfach zu wählen. Erst in den Vorlesungen merken die Studenten, dass ihnen absurdere Dogmen eingetrichtert werden, als bei einem Studium der Theologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1497897242718355729?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1497897242718355729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/die-ganze-vwl-ist-religion.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1497897242718355729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1497897242718355729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/die-ganze-vwl-ist-religion.html' title='Die ganze VWL ist Religion'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-155826245779426257</id><published>2011-09-11T00:41:00.000-07:00</published><updated>2011-09-11T00:42:38.866-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bankenrettung'/><title type='text'>Billionen für die Bankster</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Finanzkrise 2007/8 war für das internationale Finanzkapital ein Riesengeschäft. Allein in den USA hat die Regierung zur "Bankenrettung" 2200 Milliarden Dollar ausgegeben, die jetzt zum Zweck der Schuldenbegrenzung an den Sozialleistungen wieder eingespart werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;NEW YORK – For the American economy – and for many other developed economies – the elephant in the room is the amount of money paid to bankers over the last five years. For banks that have filings with the US Securities and Exchange Commission, the sum stands at an astounding $2.2 trillion. Extrapolating over the coming decade, the numbers would approach $5 trillion, an amount vastly larger than what both President Barack Obama’s administration and his Republican opponents seem willing to cut from further government deficits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;That $5 trillion dollars is not money invested in building roads, schools, and other long-term projects, but is directly transferred from the American economy to the personal accounts of bank executives and employees. ...&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/taleb1/English"&gt;The Great Bank Robbery&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Geld wird jetzt vom Finanzkapital die Medienkampagne zur Schuldenbegrenzung der Staaten durch Sozialabbau und sonstige Ausgabenkürzungen bezahlt. Damit die Politiker keine Gesetze beschließen, mit denen den Banken das Spekulieren eingeschränkt wird, fließt auch eine Menge Geld an die Parteien und politischen Machtzirkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Jobprogramm von Obama schreibe ich nichts. Er hätte sich das schon zu Beginn seiner Amtszeit einfallen lassen können, wenn er wirklich etwas für seine Wähler hätte erreichen wollen. So dient es höchstens noch dem Zweck, eine gute Idee mit dem schlechten Namen eines Präsidenten zu verbinden, der seine Wähler verraten hat, wie Gerhard Schröder vormals in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten Wahlen in den USA gewinnen die Republikaner, dafür hat Obama mit seiner Politik gründlich gesorgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-155826245779426257?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/155826245779426257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/billionen-fur-die-bankster.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/155826245779426257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/155826245779426257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/billionen-fur-die-bankster.html' title='Billionen für die Bankster'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5736640774373114023</id><published>2011-09-08T23:02:00.000-07:00</published><updated>2011-09-09T00:11:02.941-07:00</updated><title type='text'>29 Tonnen libysches Gold geraubt</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den Beständen der libyschen Nationalbank fehlen jetzt 29 Tonnen Gold im Wert von derzeit etwa 1,8 Milliarden Dollar. Wie uns der Spiegel einreden möchte, habe angeblich Gaddafi das Gold kurz vor seinem Sturz noch verkauft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Muammar al-Gaddafi hat sich vor dem Ende seiner Herrschaft kräftig aus den Goldbeständen Libyens bedient. Laut Zentralbank in Tripolis machte der Despot 29 Tonnen des Edelmetalls zu Geld, um sein Regime zu stützen.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,785147,00.html"&gt;Spiegel-Lügen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum erzählt uns der SPIEGEL nicht gleich, an wen Gaddafi das viele Gold noch so schnell verkauft haben soll, wo doch seine Auslandskonten eingefroren waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die 29 Tonnen Gold irgendwann in den Gewölben der City of London oder bei Goldmann Sachs auftauchen sollten, kann man jedenfalls behaupten, sie ganz gutgläubig von Gaddafi erworben und nicht dem libyschen Volk nach seiner "Befreiung" gestohlen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem libyschen Öl wird es noch etwas schwieriger zu erklären, warum die angloamerikanischen Ölfirmen das plötzlich umsonst von dem neuen Regime in Libyen bekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ölfirmen haben es halt in der Wüste gefunden, wird es in unserer Presse heißen, und darum gehört es zu Recht den Findern ... .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5736640774373114023?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5736640774373114023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/29-tonnen-libysches-gold-geraubt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5736640774373114023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5736640774373114023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/29-tonnen-libysches-gold-geraubt.html' title='29 Tonnen libysches Gold geraubt'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3522325573440016563</id><published>2011-09-04T06:05:00.000-07:00</published><updated>2011-09-26T13:25:47.347-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='weissgarnix offline'/><title type='text'>Weissgarnix ist seit heute morgen offline</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte erst am 9.9.2011 Schluss sein, aber Thomas Strobl hat ganz überraschend und ohne Vorwarnung für das Kommentariat sein Blog offline geschaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Hans Hütt gibt es eine Mitteilung mit ersten Diskussionen der alten Teilnehmer:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;To whom it may concern&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit heute Morgen ist weissgarnix offline. Damit findet, fünf Tage vor Termin, für die Kooautoren Frank Lübberding, eflation und Hans Hütt, sowie für eine Vielzahl von Kommentatoren ein spannendes Projekt sein beschleunigtes Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Beileidsbekundungen bitte ich abzusehen.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.reden-fuer-eine-neue-welt.de/?p=7897&amp;cpage=1#comment-3586"&gt;Weissgarnix offline&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht findet sich ein neuer Treffpunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS (26.09.2011):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Nachfolgeblog für weissgarnix ist jetzt online:   &lt;a href="http://www.wiesaussieht.de/"&gt;Wiesaussieht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3522325573440016563?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3522325573440016563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/weissgarnix-ist-seit-heute-morgen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3522325573440016563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3522325573440016563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/09/weissgarnix-ist-seit-heute-morgen.html' title='Weissgarnix ist seit heute morgen offline'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-461165550482473594</id><published>2011-08-31T23:49:00.000-07:00</published><updated>2011-09-07T23:21:04.241-07:00</updated><title type='text'>Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein neues Buch mit obigem Titel ist jetzt lieferbar und wird in den nächsten Tagen im Buchhandel und bei Amazon gelistet sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Professoren mit Modellen Studenten indoktrinieren&lt;br /&gt;und eine krisenverschärfende Wirtschaftspolitik fordern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klappentext des Buches:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wirtschaftswissenschaft soll seit Ricardo und Say die absichtliche Verursachung der Wirtschaftskrisen durch die Geldpolitik vor ihren Studenten und dem Publikum verbergen. Die Ökonomen argumentieren dazu mit Modellen, weil sich nur aus konstruierten Annahmen und Voraussetzungen die den herrschenden Interessen dienenden Behauptungen herleiten lassen. Damit die Märkte einer Ökonomie von selbst einem allgemeinen Gleichgewicht zustreben, müsste das Geld neutral sein, nur ein Tauschmittel, ein Geldschleier, der angeblich die realen Zusammenhänge verberge. Ein traditionsreiches System von Trugschlüssen liefert die gewünschten Resultate. Mathematische Formeln und schnittige Gleichgewichtskurven über einer Y-Achse lassen den Schwindel als ehrbare Wissenschaft erscheinen. Dieses Buch entlarvt kurz und knapp die Zirkelschlüsse beim VWL-Modellbau und die wichtigsten Trugschlüsse der Professoren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt&lt;br /&gt;1.1. Die Hintergründe der Volkswirtschaftslehre &lt;br /&gt;1.2. Wie und warum die Geldpolitik Wirtschaftskrisen auslöst &lt;br /&gt;1.3. Die Trugschlüsse zum Thema Sparen und Kredit &lt;br /&gt;1.4. Die Geld- und Kreditschöpfung&lt;br /&gt;1.5. Makroökonomie und keynesianisches Denken&lt;br /&gt;2.1. Die Klassiker&lt;br /&gt;2.2. Der Goldstandard &lt;br /&gt;2.3. Das Say’sche Theorem leugnet die Krisen &lt;br /&gt;2.4. Die angebliche Neutralität des Geldes&lt;br /&gt;2.5. Ricardo und die Krise von 1815-22 in England &lt;br /&gt;3.1. Die Neoklassiker&lt;br /&gt;3.2. Der Methodenstreit mit der Historischen Schule&lt;br /&gt;3.3. Das Marktgleichgewicht &lt;br /&gt;3.4. Gleichgewichtskurven im VWL-Modellbau &lt;br /&gt;3.5. Die Produktionsfunktion&lt;br /&gt;3.6. Der Gütermarkt und sein ewiges Gleichgewicht &lt;br /&gt;3.7. Der Kapitalmarkt und der natürliche Zins &lt;br /&gt;3.8. Der Geldmarkt und die Quantitätsgleichung &lt;br /&gt;4.1. Der Arbeitsmarkt &lt;br /&gt;4.2. Das neoklassische Gesamtmarkt-Modell zerlegt&lt;br /&gt;4.3. Schumpeters schöpferische Zerstörung &lt;br /&gt;4.4. Die Zyklen nach Kondratjew und Konsorten &lt;br /&gt;4.5. Die Weltwirtschaftskrise 1929-33 &lt;br /&gt;5.1. Keynes und die Allgemeine Theorie&lt;br /&gt;5.2. Die Löhne bei Keynes&lt;br /&gt;5.3. Die Spekulationskasse&lt;br /&gt;5.4. Einnahmen, Ausgaben und die Saldenmechanik &lt;br /&gt;5.5. Staatsdefizit und Multiplikator&lt;br /&gt;5.6. Bastardkeynesianer und die Neoklassische Synthese&lt;br /&gt;5.7. Das IS-LM-Modell von Hicks &lt;br /&gt;6.1. Die Hintergründe der Austrian Economics&lt;br /&gt;6.2. Geldmengenstuss mit Milton Friedman&lt;br /&gt;6.3. Phillips-Kurve: Inflation oder Arbeitslosigkeit &lt;br /&gt;6.4. Rationale Erwartungen&lt;br /&gt;6.5. Hochzinspolitik: Die Volcker-Weltrezession &lt;br /&gt;6.6. Drei Jahrzehnte Politik für die Reichen &lt;br /&gt;6.7. Die Zukunft der ökonomischen Theorie &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Books on Demand GmbH, Norderstedt&lt;br /&gt;ISBN: 978-3-8423-3435-9&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das Buch hat nur 92 (allerdings sehr eng bedruckte) Seiten, um einen Preis von 5,90 € zu ermöglichen. (Für alle wirklich Interessierten an dem Thema werden es die 92 längsten Seiten ihres Lebens sein.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt davon auch ein eBook/Kindle (dauert aber noch einige Tage) für 5,49 €.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel vorerst, ich warte selber noch auf meine bestellten Autorenexemplare, die heute in den Druck gegangen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestellmöglichkeit direkt bei BoD: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bod.de/index.php?id=1132&amp;objk_id=563589"&gt;Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Libri ist das Buch jetzt eingelistet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.libri.de/shop/action/productDetails/16334446/wolfgang_waldner_trugschluesse_der_volkswirtschaftslehre_3842334354.html"&gt;Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Amazon ist das Buch jetzt eingelistet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Trugschl%C3%BCsse-Volkswirtschaftslehre-indoktrinieren-krisenversch%C3%A4rfende-Wirtschaftspolitik/dp/3842334354/ref=sr_1_29?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1315304129&amp;sr=1-29"&gt;Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Amazon ist jetzt auch der "Blick ins Buch" möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis Google den Titel bei Amazon und Libri findet, dürfte noch einige Tage dauern. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber Google weigert sich selbst mit den Suchangaben "Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre" + "Libri" oder "Amazon" das Buch bei denen zu finden. Meist ist das Problem nach einigen Tagen behoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-461165550482473594?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/461165550482473594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/trugschlusse-der-volkswirtschaftslehre.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/461165550482473594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/461165550482473594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/trugschlusse-der-volkswirtschaftslehre.html' title='Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3225637175454255820</id><published>2011-08-31T06:39:00.000-07:00</published><updated>2011-08-31T06:39:22.099-07:00</updated><title type='text'>Der BDI empfiehlt die Gewerkschaften</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was machen eigentlich die deutschen Gewerkschaften? Egal, jedenfalls sind sie damit so erfolgreich, dass der Ausbeuterverband BDI die deutschen Gewerkschaften gern als Vorbild in Ägypten einsetzen würde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Deutsche Unternehmerverbände drängen Ägypten zu einer weitreichenden Deregulierung seiner Wirtschaft zugunsten ausländischer Konzerne. Kairo müsse den ägyptischen Markt weiter öffnen und Subventionen, die armen Bevölkerungsschichten zugute kommen, zumindest "überprüfen", fordern die Bundesverbände der Deutschen Industrie (BDI) und des Groß- und Außenhandels (BGA). &lt;b&gt;Auch Streiks seien einzudämmen, heißt es in Firmenkreisen; als Vorbild könnten deutsche Gewerkschafter "sozialpartnerschaftliches Verhalten" vermitteln.&lt;/b&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58126"&gt;german-foreign-policy.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wäre doch eine Chance für Reisekader der deutschen Gewerkschaften, gesponsert von BDI/BGA, ihre Erfahrungen mit der Korrumpierbarkeit in darin unterentwickelten Staaten wie Ägypten zu verbreiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf geht´s, Genossen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3225637175454255820?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3225637175454255820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/der-bdi-empfiehlt-die-gewerkschaften.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3225637175454255820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3225637175454255820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/der-bdi-empfiehlt-die-gewerkschaften.html' title='Der BDI empfiehlt die Gewerkschaften'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-639851841680644433</id><published>2011-08-12T01:52:00.000-07:00</published><updated>2011-08-14T15:31:45.864-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herrschaftswissen'/><title type='text'>Herrschaftswissen und wie Geheimnisse bewahrt werden</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute einmal zu einem grundsätzlichen Thema, weil ich immer wieder genervt werde von Leuten, die sich absolut sicher sind, dass die Welt ziemlich genau so sein müsse, wie sie es erzählt bekommen haben. Denn wenn wichtige Zusammenhänge ganz anders wären, dann müsste sich das doch schnell herumsprechen. Dabei sind genau sie es selber, die zuverlässig verhindern, dass sich irgendetwas herum spricht, was der herrschenden Einfalt und Propaganda widerspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Menschen pflegen nämlich den Unsinn, den man ihnen einmal eingeredet hat, anschließend mit ihrem Herzblut als ihre heiligste Überzeugung zu verteidigen und jeden als Spinner zu verlachen oder zu beschimpfen, der sie aufklären wollte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Quatsch, den ihnen die Herrschenden mit ihren Massenmedien in die Birne haben trommeln lassen, ist ja jetzt die feste Überzeugung der Leute und an der lassen sie nicht mehr rütteln. Niemanden, niemals!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geheimnisse ihres Herrschaftswissens - zum Beispiel über den preußischen Regierungsagenten Karl Marx - zu bewahren, ist für die Herrschenden mit ihrem Medienapparat und ihren Schulen und Universitäten dementsprechend nicht schwierig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;. &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-639851841680644433?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/639851841680644433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/herrschaftswissen-und-wie-geheimnisse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/639851841680644433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/639851841680644433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/herrschaftswissen-und-wie-geheimnisse.html' title='Herrschaftswissen und wie Geheimnisse bewahrt werden'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2119749297141380886</id><published>2011-08-09T04:26:00.000-07:00</published><updated>2011-08-09T04:26:29.677-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paul Volcker'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochzinspolitik'/><title type='text'>Paul Volcker in der Systempresse</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ZEIT haben wir hier ein schönes Beispiel, wie die Systempresse ihren Lesern eine ganz falsche Vorstellung von der Realität liefert. Ein ehemaliger Chef der FED, der mit seiner Hochzinspolitik eine weltweite Wirtschaftskrise verschuldet hat, wird zum mutigen Helden, ja zum selbstlosen Retter seines Landes hochstilisiert:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Für viele Amerikaner sind Sie heute einer der letzten glaubwürdigen Staatsdiener, weil Sie Amerika mit unpopulären, aber wirkungsvollen Maßnahmen aus einer schier ausweglosen Lage befreiten. Als Jimmy Carter Sie im Sommer 1979 anrief und Ihnen den Job als Fed-Präsident anbot, betrug die Inflation 14 Prozent. An den Tankstellen standen die Leute Schlange, der Dollar war kurz davor, seinen Status als Weltreservewährung zu verlieren. Es war Ihr Job, das zu ändern, gleichzeitig wussten Sie, dass ein hoher Leitzins der Wirtschaft zunächst schaden würde.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2011/32/Wirtschaftskrise-Paul-Volcker/komplettansicht"&gt;ZEIT-Interview des Paul Volcker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Volcker hat damals die Zinsen der FED bis auf 20 Prozent im Jahr 1982 hochgetrieben. Der Zins für 30-jährige Papiere betrug 14 Prozent. Wer reich war konnte für 100.000 Dollar jährlich 14.000 Dollar Zinsen bekommen, bis einschließlich nächstes Jahr. Dann gibt es die 100.000 Dollar zurückt und nochmal 14.000 Dollar Zinsen, insgesamt 420.000 Dollar Zins über die gesamte Laufzeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gezahlt haben dafür Abermillionen vor allem US-amerikanischer und britischer Arbeiter mit dem Verslust von Job und bürgerlicher Existenz. In der Dritten Welt sind durch die Hochzinspolitik der FED und die damit verursachte Schuldenkrise Abermillionen verelendet und krepiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war das Werk des Zinsverbrechers Paul Volcker und so stellt es die ZEIT dar:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Heute gelten Sie als einer der wenigen Aufrechten im System. Aber damals hatten Sie den Präsidenten gegen sich, die Wall Street, die Leute, die ihre Jobs verloren. Was hat Ihnen die Kraft gegeben, den Leitzins mehr als zwei Jahre oben zu halten, bis die Inflation überwunden war?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Was ihm die Kraft gegeben hat? Die Profite, die seine Freunde, die diese Krise für ihre Spekulationen nutzen konnten, damit gemacht haben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wird dem Publikum in dem Interview noch erzählt, wie wenig der arme Volcker doch als FED-Chef verdient hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich habe als Fed-Vorsitzender niemals so viel verdient! Als ich 1979 anfing, bekam ich 55.000 Dollar. Später bekam ich eine Gehaltserhöhung, aber auf 95.000 bin ich nie gekommen, tut mir leid.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Volcker hat den Lohn für seine Schandtat selbstverständlich anschließend erhalten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;After leaving the Federal Reserve in 1987, he became chairman of the prominent New York investment banking firm, J. Rothschild, Wolfensohn &amp; Co., a corporate advisory and investment firm in New York, run by James D. Wolfensohn, who later became president of the World Bank.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Volcker"&gt;Wiki: Paul Volcker&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowas müssen die Journalisten der Systempresse ihren Lesern täglich vormachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2119749297141380886?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2119749297141380886/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/paul-volcker-in-der-systempresse.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2119749297141380886'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2119749297141380886'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/paul-volcker-in-der-systempresse.html' title='Paul Volcker in der Systempresse'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4591276000970387779</id><published>2011-08-01T23:35:00.000-07:00</published><updated>2011-08-01T23:35:59.468-07:00</updated><title type='text'>Krugman nennt den Haushaltsdeal der USA ein Desaster:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat man sich in den USA in letzter Minute doch noch geeinigt. Der Präsident hat mit dem Deal jede Möglichkeit verloren, die Konjunktur der USA anzukurbeln. Die Rezession wird von den Bürgern dann den Demokraten angelastet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paul Krugman nennt den Deal ein Desaster:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;For the deal itself, given the available information, is a disaster, and not just for President Obama and his party. It will damage an already depressed economy; it will probably make America’s long-run deficit problem worse, not better; and most important, by demonstrating that raw extortion works and carries no political cost, it will take America a long way down the road to banana-republic status. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2011/08/01/opinion/the-president-surrenders-on-debt-ceiling.html?_r=1"&gt;The President Surrenders&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewaltige Ausgabenkürzungen sind in der aktuellen Lage der US-Wirtschaft die dümmste aller Maßnahmen. Sie werden sogar die Verschuldung der USA erhöhen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Senator Sanders begründet seine Ablehnung des Deals:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/eHUQTdgTBto" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4591276000970387779?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4591276000970387779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/krugman-nennt-den-haushaltsdeal-der-usa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4591276000970387779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4591276000970387779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/08/krugman-nennt-den-haushaltsdeal-der-usa.html' title='Krugman nennt den Haushaltsdeal der USA ein Desaster:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/eHUQTdgTBto/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6157031324718827615</id><published>2011-07-29T00:05:00.000-07:00</published><updated>2011-07-29T00:05:45.539-07:00</updated><title type='text'>Ein Zahlungsausfall der USA nächste Woche</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Zahlungsausfall der USA nächste Woche wäre genau das, was außer den üblichen eingeweihten Kreisen niemand erwartet hat, und dem entsprechend lukrativ für die Insider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rechnen Sie also mit allem! Die Bevölkerung würde die Politiker dafür verantwortlich machen und das wären an erster Stelle natürlich die Demokraten mit ihrem Präsidenten. Ein Wahlsieg der Tea Party nächstes Jahr wäre kaum noch zu verhindern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hochfinanz könnte sich als Opfer der Politik nochmals Hunderte Milliarden Dollar Rettungsgelder für ihre Banken krallen und dafür die Politik von Obama verantwortlich machen. Dem Publikum würden die Massenmedien erklären, dass das jetzt die Folgen der Schuldenpolitik wären und deshalb in alle Zukunft ohne Rücksichten und Mitleid gespart werden müsse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6157031324718827615?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6157031324718827615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/ein-zahlungsausfall-der-usa-nachste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6157031324718827615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6157031324718827615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/ein-zahlungsausfall-der-usa-nachste.html' title='Ein Zahlungsausfall der USA nächste Woche'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-405113068200336519</id><published>2011-07-19T15:02:00.000-07:00</published><updated>2011-07-19T15:05:11.925-07:00</updated><title type='text'>Warum erzählen die Ökonomen Unsinn?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den folgenden Text habe ich im Blog von Bill Mitchell gelesen, der Kommentar eines Users @Good Habit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht wieder um die Frage, warum uns die Ökonomen so einen absoluten Quatsch erzählen, und die Antwort ist ganz einfach, wenn auch auf englisch:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;My take is that politicans usually follow the counsel of their donors, or an agenda they have decided they believe in long ago. They are mostly immune to facts. Many ecomonists as well follow the monney, and therefore state what serves their paymasters. You may ask – why would a stagnant ecomony serve the corporate / banking elite? It’s a form a re-distribution – away from the working masses to the “elites”. Maximum inequality is a feature, not a bug, deflation is desired (as long as banks are bailed out) – because if your the only one which still has a million Dollars, while everyone else is broke, you can take over an entire country. So, false messages are spread NOT out of ignorance (although many people take them up out of ignorance – agreed), but a) to distract from the real problems, and b) to create new, grave problems – if you can convince people that the nation “is bankrupt”, then they might accept the end of pension payments, no subsidised healtcare (and that means for many – no healtcare at all), and wages lower than the mean in India. And if the western nations want to compete with emerging markets on a deregulated market, abandoning all standards to protect workers and the environment is a conditio sine qua non.&lt;br /&gt;So we should face it – enormous wealth for a selected few, and horrible poverty, and early death, for the vast masses, is the political goal of mainstream economics – although, most of them might not really have tought that far….&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=15320"&gt;Billy Blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser könnte man es nicht formulieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bewundere die Geduld, mit der Bill Mitchell sich Woche für Woche und Beitrag um Beitrag mit dem ganzen korrupten Unsinn der herrschenden Lehre der Mainstream-Ökonomie auseinandersetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-405113068200336519?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/405113068200336519/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/warum-erzahlen-die-okonomen-unsinn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/405113068200336519'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/405113068200336519'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/warum-erzahlen-die-okonomen-unsinn.html' title='Warum erzählen die Ökonomen Unsinn?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2094977898243479347</id><published>2011-07-11T13:07:00.000-07:00</published><updated>2011-07-11T13:07:17.123-07:00</updated><title type='text'>Der Krieg der Reichen gegen die Armen in den USA:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Video ist schon von Ende des Jahres 2010, aber hochinteressant. Der Senator Bernie Sanders klagt die Politik der Reichen in den USA an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Tq1zpHF0J04" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Senator Sanders ist parteilos, hat sich aber der Fraktion der Demokraten angeschlossen. Von der Sorte Politiker würde man sich viele wünschen, vor allem in den USA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2094977898243479347?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2094977898243479347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/der-krieg-der-reichen-gegen-die-armen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2094977898243479347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2094977898243479347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/der-krieg-der-reichen-gegen-die-armen.html' title='Der Krieg der Reichen gegen die Armen in den USA:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/Tq1zpHF0J04/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4573305656534775859</id><published>2011-07-05T11:49:00.000-07:00</published><updated>2011-07-06T22:06:12.263-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weltwirtschaftskrise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ricardo'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hayek'/><title type='text'>Das Geständnis Hayeks zur Verursachung der Weltwirtschaftskrise:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VqU-AZh-wqU?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/VqU-AZh-wqU?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Video auf Youtube hören Sie das Geständnis von Hayek, dass die Große Depression damit verursacht wurde, eine Rückkehr zum alten Goldstandard zu den Vorkriegsparitäten durchzusetzen. In den ersten Minuten des Videos sagt Hayek:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„… the great misfortune was the attempt to return to gold at the old parities …”&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der hartnäckige Versuch der Rückkehr zu den Vorkriegsparitäten hat dann diese drastische Deflation erforderlich gemacht, die schließlich wegen ihrer verheerenden Auswirkungen in England schon 1931 mit dem Ausscheiden des Sterling-Blocks aus dem Goldstandard und der Abwertung des Sterling aufgegeben werden musste, während die USA die Deflation bis 1933 fortgesetzt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu verweist Hayek dann auf Ricardos (Schutz-)Behauptung, wonach dieser in der Deflation von 1815-21 nach den napoleonischen Kriegen nie die Regierung ermutigt habe, eine Deflation der Preise um 30 Prozent durch eine deflationäre Depression durchzusetzen. Ricardo hat hier nachträglich seine Rolle in der mörderischen Deflationspolitik der Bank von England beschönigt, als habe er nur eine Deflation um 5 Prozent gefordert. Auszug aus einem Text der FED in Richmond:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;As he wrote in a September 1821 letter to John Wheatley, “I never should advise a government to restore a currency, which was depreciated 30 percent, to par; I should recommend ... that the currency be fixed at the depreciated value by lowering the standard [i.e., raising the par], and that no further deviations take place. It was [a] currency ... within 5 percent [of par] and not with a currency depreciated 30 percent, that I advised a recurrence to the old standard” (Ricardo [1821] 1951, IX, 73–74).&lt;/blockquote&gt;Zitiert nach der FED-Richmond: &lt;a href="http://www.richmondfed.org/publications/research/economic_quarterly/2004/winter/pdf/humphrey.pdf"&gt;T. M. Humphrey: Classical Deflation Theory&lt;/a&gt; (pdf)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hayek wirft Keynes dann vor, die Gelegenheit zu einem Generalangriff auf den Goldstandard benutzt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4573305656534775859?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4573305656534775859/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/das-gestandnis-hayeks-zur-verursachung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4573305656534775859'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4573305656534775859'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/07/das-gestandnis-hayeks-zur-verursachung.html' title='Das Geständnis Hayeks zur Verursachung der Weltwirtschaftskrise:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6876750221308159444</id><published>2011-06-26T23:33:00.000-07:00</published><updated>2011-06-27T12:36:51.554-07:00</updated><title type='text'>BIZ will die Weltkonjunktur kaputtsparen</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Debilität der Ökonomen scheint sich gerade bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel eingenistet zu haben. Forderungen aus ihrem neuesten Bericht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Notenbanken sollen weltweit Zinsen erhöhen&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/biz_jahresbiericht_forderung_zinsen_anheben_1.11062894.html"&gt;NZZ-Online&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und warum sollte man die Weltwirtschaft in die nächste Rezession treiben? Um die Glaubwürdigkeit der Inflationsbekämpfung zu erhalten, so der Bericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Das Drehen an der Zinsschraube sei angesichts des hohen Preisdrucks und der Gefahren durch die Politik des billigen Geldes nötig.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die BIZ will also die Inflation mit noch mehr Rezession und Massenarbeitslosigkeit oder working poor bekämpfen. Die Hauptsache ist doch, dass die Geldvermögen der Reichen nicht unter Inflation zu leiden haben, dafür ist die Menschheit sicher zu jedem Opfer bereit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Rechtfertigung stellt die BIZ mal schnell die Wahrheit auf den Kopf und droht mit einer Rezession wegen niedriger Zinsen, hört hört:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sollten die Zinsen wegen der Schuldenkrise in Europa oder der nur zögerlichen Wirtschaftserholung nach der Krise wie in den USA oder Grossbritannien extrem niedrig bleiben, drohe eventuell eine neue Krise.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nach neuesten Erkenntnissen der korrupten Wirtschaftswissenschaft sollen jetzt niedrige Zinsen Rezessionen verursachen. Nähere Forschungsarbeiten zu diesem Thema liegen uns leider noch nicht vor, aber man braucht den VWL-Professoren nur genug ein Packerl Geld dafür zu zahlen, dann liefern sie auch das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin gilt das Kaputtsparen um jeden Preis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Der gegenwärtige lockere Kurs der Geldpolitik bestärkt daher die Befürchtung, dass die Preisstabilität bedroht ist. Gleichzeitig kann er den erneuten Aufbau von Risiken für die Finanzstabilität begünstigen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Dass die Finanzkrise gerade durch die Zinserhöhungen bis 2008/8 ausgelöst wurde, ist schon vergessen und war ja auch nie ein Thema. Alle sollen sparen und sparen und sparen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Notwendig seien beherzte Massnahmen «gegen die übermässige Verschuldung des privaten wie auch des öffentlichen Sektors, um eine solide Grundlage für ein hohes, ausgewogenes reales Wachstum und ein stabiles Finanzsystem zu schaffen», heisst es in dem Bericht.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Griechenland-Irland-und-Portugal-sind-nur-ein-kleiner-Vorgeschmack/story/15866457"&gt;Tagesanzeiger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was geschieht, wenn alle sparen und sparen und sparen? Richtig: Es gibt dadurch immer mehr Geldvermögen und diesen Geldvermögen müssen immer höhere Schulden gegenüberstehen. Das Thema dürfte den Figuren bei der BIZ aber wohl intellektuell zu anspruchsvoll sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sollten uns die BIZ in Basel sparen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"In einigen aufstrebenden Volkswirtschaften sind die nur allzu vertrauten Anzeichen zunehmender Risiken im Finanzsektor zur beobachten: ein rasanter Anstieg des inländischen Kreditvolumens und ein Höhenflug der Vermögenspreise", sagte BIZ-Chef Jaime Caruana am Sonntag bei der Vorstellung seines Jahresberichts in Basel.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:risiken-im-finanzsektor-biz-warnt-vor-krisen-in-schwellenlaendern/60069960.html"&gt;Financial Times&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nicht nur China, Indien und Brasilien sollen sparen, sondern gleichzeitig auch die Industriestaaten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mit Blick auf die beschädigten öffentlichen Finanzen in den Industriestaaten schlägt die BIZ Alarm. Rückläufige Staatseinnahmen und höhere Gesamtausgaben in der Rezession hätten zu Defiziten in einer Größenordnung geführt, "wie sie in Friedenszeiten noch nie beobachtet worden waren". Die Fehlbeträge müssten nun rasch abgebaut werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Jaime Caruana ist Mitglied der berüchtigten &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Group_of_Thirty"&gt;Group of Thirty&lt;/a&gt; mit dem derzeitigen Chairman Paul Volcker, der die Zinsen der FED schon einmal auf 20(!) Prozent hochgetrieben hatte im Jahr 1982 und damit eine mörderische Weltrezession verursacht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Paul Krugman hat die BIZ scharf kritisiert und auf die Große Depression angespielt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;There’s something going on here, and I don’t think it’s really about economic analysis. Like others, the BIS is clearly engaged in monetary Calvinball, making up rules and concepts on the fly so as to justify monetary tightening whatever the circumstances. There seems to be a deep urge to inflict pain, to purge the rottenness or something.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2011/06/27/the-urge-to-purge/"&gt;The Urge to Purge&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6876750221308159444?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6876750221308159444/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/biz-will-die-weltkonjunktur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6876750221308159444'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6876750221308159444'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/biz-will-die-weltkonjunktur.html' title='BIZ will die Weltkonjunktur kaputtsparen'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2687468153106249991</id><published>2011-06-26T09:46:00.000-07:00</published><updated>2011-06-26T09:57:49.795-07:00</updated><title type='text'>Studie des Instituts zur Zukunft der intellektuellen Prostitution (IZiP):</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Institut zur Zukunft der intellektuellen Prostitution in der sogenannten Wirtschaftswissenschaft hat die Arbeit des Direktors Hilmar Schneider vom IZA näher untersucht. Dieser hat sich gerade mit dieser Meldung in die Medien getraut:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„Ab 2013 verlieren wir alle drei Jahre eine Million Menschen im erwerbsfähigen Alter“, sagte IZA-Direktor Hilmar Schneider dem FOCUS. „Wenn wir weniger werden, müssen wir mehr schuften.“&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;„&lt;b&gt;Im Schnitt müssen wir langfristig 300 Stunden im Jahr mehr arbeiten. Das ist gut eine Stunde mehr am Tag.&lt;/b&gt;“&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/arbeitsmarktforscher-deutsche-muessen-kuenftig-mehr-schuften_aid_640317.html"&gt;Arbeitsmarktforscher&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann so nicht weiter gehen, man schämt sich über solche Meldungen in Grund und Boden. Der Direktor Hilmar Schneider meint hier, eine Stunde Mehrarbeit am Tag(!) würde die Ausbeuter in Zukunft schon zufrieden stellen und möchte dafür den Arbeitern sogar höhere Löhne zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;„Die Arbeit, die heute 43 Millionen Menschen machen, müssen künftig 33 Millionen machen – für insgesamt das gleiche Geld. Damit bekommt natürlich jeder Einzelne, der mehr arbeitet, auch mehr ausgezahlt.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Aber das wird den Ausbeutern nicht reichen. Die Arbeiter werden nicht nur mindestens 10 Stunden am Tag arbeiten müssen, wenn es nach den Wünschen der Ausbeuter geht, sondern auch noch für Hungerlohn oder als 1 Euro Jobber; selbstverständlich gilt diese Zukunft auch für Frauen und Kleinkinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist also noch viel zu tun, lieber Direktor Schneider, und Sie sollten sich mit ihren Forderungen nicht so bedeckt halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Forschungsinstitut zur Zukunft der intellektuellen Prostitution schlägt daher in seiner neuesten Studie eine Reform der akademischen Titel in der sogenannten Wirtschaftswissenschaft vor: Zur höheren Motivation der "Wirtschaftsexperten" und "Forscher" sollten die Titel "Prof. Dr." in Zukunft als "Professionelle Drecksau" auf den einschlägigen Forschungspapieren ausgeschrieben werden dürfen. Dann sind auch die darin enthaltenen "Forschungsergebnisse" leichter verständlich und vielleicht noch mehr zur Freude der Ausbeuter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Leser - es ist doch nicht zu fassen, was heute im Kapitalismus als "Wirtschaftswissenschaft" geboten wird. Wie können diese Figuren sich überhaupt noch an die Öffentlichkeit trauen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2687468153106249991?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2687468153106249991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/studie-des-instituts-zur-zukunft-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2687468153106249991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2687468153106249991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/studie-des-instituts-zur-zukunft-der.html' title='Studie des Instituts zur Zukunft der intellektuellen Prostitution (IZiP):'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-353808182987402686</id><published>2011-06-22T10:07:00.000-07:00</published><updated>2011-06-22T10:22:54.579-07:00</updated><title type='text'>75-Jahr-Konferenz zur Allgemeinen Theorie der Bastard-Keynesianer</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie im Netz zu erfahren ist, waren die richtigen Keynesianer wie etwa Bill Mitchell von dieser Konferenz überhaupt nicht informiert und auch nicht eingeladen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;First, I don’t know everything but I always know when there is a major “Keynesian/Post Keynesian” conference and sometimes I even go. In the case of the 75th Anniversary conference I didn’t even know it was being held. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=15038"&gt;A celebration of 75 years since Keynes turns into a farce&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur Bill Mitchell war nicht informiert und geladen worden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;As Ann Pettifor points out the UK Post Keynesian Economics Study Group, which is a leading group who focus on studying Keynes and, arguably, has the leading UK Keynesian scholars among its membership, “found out about the conference by accident.”&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das scheint inzwischen mit System betrieben zu werden, denn wie einst nach der Großen Depression ist das Ansehen von Keynes heute wieder populär; sie versuchen also wie einst mit der neoklassischen Synthese ihre neoliberalen Ideen unter falscher Flagge zu verbreiten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Over the last decade or so, I have noticed that the ambit of certain conferences has changed as they introduce new sponsors. In Australia, the once excellent Labour Market Workshop (an annual event) has become diminished (in my view) by the way in which the “new” sponsors – the Federal Government – manipulated the themes to promote papers that advanced their neo-liberal agenda.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Und hier die Website zur Konferenz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hosted by the Faculty of Economics and Cambridge Finance to mark the 75th Anniversary of Keynes’ General Theory, the conference provides a forum for forward-looking discussion of a broad range of themes, from economic policy models to the theory of finance, reflecting the different dimensions of Keynes’ contribution to economics and policymaking.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.econ.cam.ac.uk/keynes-conf-2011/index.html"&gt;75th Anniversary of Keynes’ General Theory&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wichtigsten Papiere der Konferenz mit entlarvenden Zitaten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Unemployment in the model results from market power in labor markets, reflected in positive wage markups. Variations in unemployment over time are associated with changes in wage&lt;br /&gt;markups, either exogenous or resulting from nominal wage rigidities.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.econ.cam.ac.uk/keynes-conf-2011/papers/Unemployment-in-an-Estimated-New-Keynesian-Model.pdf"&gt;Unemployment in an Estimated New Keynesian Model&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Untersuchung habe gezeigt, dass "Lohnschocks" für die Hälfte der Veränderungen der Produktion verantwortlich gewesen wären:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Their observation is motivated by the SW finding that wage markup shocks account for almost 50 percent of the variations in real GDP at horizons of more than 10 years.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wir haben ja einen freien Markt und wer ausreichend zahlt, erhält auch die gewünschten wissenschaftlichen Untersuchungen. Zusätzlich zu den "Lohnschocks" wurden noch "preference shocks" entdeckt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In contrast, output and employment áuctuations driven by preference shocks shifting the labor supply schedule, should in principle be accommodated.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nur zur Geldpolitik haben die Untersuchungen nichts entdecken können. Die kam in dem Modell der Forscher vermutlich nicht vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Our estimates lead us to classify the multiple shocks in the model in three categories (which we label "demand", "supply", and "labor market" shocks), on the basis of their implied joint comovement among output, employment, the labor force, unemployment, ináation and the real wage, as captured by their associated impulse response functions (IRFs).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nun zu einem zweiten Papier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;If the monetary authority lowers interest rates in downturns, then the value of long-term bonds rises. Intermediaries can hold these long-term nominal assets as a hedge against losses due to negative macro shocks. In other words, interest-rate cuts can help banks in downturns, as long as they hold nominal assets with longer maturities. We refer to this phenomenon as "stealth recapitalization" as it redistributes wealth&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.princeton.edu/~markus/research/papers/i_theory.pdf"&gt;The I Theory of Money&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun ja, was soll man zu der Theorie schon sagen. Die Banken haben in der Finanzkrise vom Kursanstieg ihrer Langläufer wegen der Zinssenkung der Notenbanken zwar profitiert, aber das hat, wie zu erleben war, wohl von vorne bis hinten nicht gereicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber schön, dass darüber geredet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Importantly, this is however not a zero sum game.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Tatsächlich, im Gegensatz zu vielen anderen Finanzgeschäften, bei denen die eine Bank nur das gewinnen kann, was eine andere Bank verliert, profitieren von den Zinssenkungen sämtliche Halter der damit im Kurs steigenden Papiere. Für die Erkenntnis wäre ich aber nicht auf die Konferenz gefahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-353808182987402686?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/353808182987402686/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/75-jahr-konferenz-zur-allgemeinen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/353808182987402686'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/353808182987402686'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/75-jahr-konferenz-zur-allgemeinen.html' title='75-Jahr-Konferenz zur Allgemeinen Theorie der Bastard-Keynesianer'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-322714611742729129</id><published>2011-06-21T15:10:00.000-07:00</published><updated>2011-06-21T15:10:48.593-07:00</updated><title type='text'>Der neueste Schwachsinn aus Chicago</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &lt;b&gt;Professor für Finanzen an der Universität von Chicago&lt;/b&gt; behauptet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Keynesians say that “consumption demand” has fallen, and “investment demand” has fallen, therefore “aggregate demand” has fallen and must be made up by “government demand.” Superficially, this analysis sounds incoherent, &lt;b&gt;because you can’t demand less consumption unless you demand more investment, and vice versa&lt;/b&gt; – you have to spend income on something. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://faculty.chicagobooth.edu/john.cochrane/research/Papers/fiscal2.htm"&gt;Fiscal Stimulus, Fiscal Inflation, or Fiscal Fallacies?&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fasst man sich an den Kopf und fragt sich, ob sogenannte Wirtschaftswissenschaftler, vor allem in den USA, nicht regelmäßig einem Idiotentest unterzogen werden sollten. Die Nachfrage könne nicht fehlen, weil das gesamte Einkommen in einer Ökonomie doch wieder zu Nachfrage werden müsse und durch die Produktion geschaffen werde, war schon das ganze Argument des Trugschlusses von Ricardo und Say:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einkommen =&gt; Konsum + Investition&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist aber genau umgekehrt: Einkommen entsteht nur in der Höhe der Nachfrage und wenn die Nachfrage nach Konsum sinkt, dann sinkt die Nachfrage nach Investitionsgütern und in der Ökonomie haben wir als Ergebnis ein gesunkenes Einkommen, das genau aus der Summe von gesunkenem Konsum und gesunkener Investition besteht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(weniger) Konsum + (weniger) Investition =&gt; (weniger) Produktion =&gt; (weniger) Einkommen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist doch ganz einfach und logisch und sogar geistig minderbemittelte VWL-Professoren für Finanzwirtschaft in den USA sollten das verstehen. Die Tragik ist aber, dass die Typen so blöde ja gar nicht sein können, sonst hätte der den Weg an die University of Chicago Booth School of Business nicht gefunden und würde irgendwo in Lumpen durch die Prairie irren. Nein, der verarscht seine Studenten und Leser völlig schamlos mit dem Unsinn, den er lehrt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-322714611742729129?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/322714611742729129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/der-neueste-schwachsinn-aus-chicago.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/322714611742729129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/322714611742729129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/der-neueste-schwachsinn-aus-chicago.html' title='Der neueste Schwachsinn aus Chicago'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2024670004659817152</id><published>2011-06-10T07:45:00.000-07:00</published><updated>2011-06-18T22:55:42.921-07:00</updated><title type='text'>Die Teilnehmerliste des Bilderberg-Treffens 2011</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denen bleibt auch nichts erspart, noch nicht einmal Peer Steinbrück. Die Teilnehmer aus Deutschland (vermutlich nicht komplett, ich vermisse den Joschka im Schlepptau der Madeleine Albright, die in den Tagen in der Nähe der Tagung gesehen wurden):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Deutschland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ackermann, Josef Chairman of the Management Board and the Group Executive &lt;br /&gt;Enders, Thomas CEO, Airbus SAS &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Löscher, Peter President and CEO, Siemens AG &lt;br /&gt;Nass, Matthias Chief International Correspondent, Die Zeit &lt;br /&gt;Steinbrück, Peer Member of the Bundestag; Former Minister of Finance&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Teilnehmerlist Bilderberg 2011 http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/teilnehmerlist-bilderberg-2011.html#ixzz1OssEBwIR&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/teilnehmerlist-bilderberg-2011.html"&gt;Alles Schall und Rauch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Steinbrück meint wohl, er habe noch nicht genug verbrochen; er sehnt sich nach höheren Aufgaben und bietet sich den Kreisen an. Wir müssen wohl oder übel noch einmal mit ihm (ab)rechnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2024670004659817152?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2024670004659817152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/die-teilnehmerliste-des-bilderberg.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2024670004659817152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2024670004659817152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/die-teilnehmerliste-des-bilderberg.html' title='Die Teilnehmerliste des Bilderberg-Treffens 2011'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7997543387482994175</id><published>2011-06-09T00:35:00.000-07:00</published><updated>2011-06-10T06:04:34.097-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bilderberger'/><title type='text'>Donnerstag bis Sonntag tagen die Bilderberger in St. Moritz</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bilderberger-Treffen in St. Moritz beginnt heute im Tagungshotel &lt;a href="http://www.suvrettahouse.ch/de/"&gt;Suvretta House&lt;/a&gt;. Ich werde diesen Beitrag ergänzen, sobald mir interessante Informationen bekannt sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;YouTube-Film: Polizei Absperrung (schallundrauch.info / bilderbergips.org)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Kw6ot8yPrK4?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Kw6ot8yPrK4?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infos zu den Bilderbergern im Netz gibt es hier:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bilderberg-transparency.org/news/"&gt;Bilderberger Transparency&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;As the economy tanks, AMERICAN FREE PRESS prepares to cover Bilderberg 2011 in St. Moritz, Switzerland June 9-12. The average American, the average European and countless others are much more affected than ever before by the painful policies that come from the very people who comprise the notorious Bilderberg group.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.americanfreepress.net/html/countdown_to_bilderberg_270.html"&gt;AmericanFreePress.Net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/bilderberg-st-moritz-tag-1.html"&gt;Alles Schall und Rauch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die Schweiz ist das Treffen ein schlechtes Vorzeichen. Wird vielleicht eine große Schweizer Bankenkrise vorbereitet? Jedenfalls war kurz vor dem Beginn der Griechenlandkrise ein Treffen der Bilderberger in Griechenland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich werden unter den Teilnehmern Madeleine Albright und ihr Hündchen Joschka sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Am Dienstag hielt die ehemalige US-Aussenministerin Madeleine Albright anlässlich des Alpensymposium einen Vortrag, zusammen mit Joschka Fischer, beides Bilderberger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Madeleine Albright passend in Zürich begrüsst http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/madeleine-albright-entsprechend-in.html#ixzz1OmUe3RNk&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/06/madeleine-albright-entsprechend-in.html"&gt;Alles Schall und Rauch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joschka bei den Bilderbergern könnte bedeuten, dass wir den doch noch als Kotz-Kanzlerkandidaten erleben werden. Die denken sich immer etwas bei ihren Gästen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7997543387482994175?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7997543387482994175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/donnerstag-bis-sonntag-tagen-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7997543387482994175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7997543387482994175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/donnerstag-bis-sonntag-tagen-die.html' title='Donnerstag bis Sonntag tagen die Bilderberger in St. Moritz'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7819088862010217076</id><published>2011-06-05T22:54:00.000-07:00</published><updated>2011-06-05T22:54:09.165-07:00</updated><title type='text'>Karl Marx in meiner Google Searchstory:</title><content type='html'>&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/n11DJfWsZ9A?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/n11DJfWsZ9A?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7819088862010217076?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7819088862010217076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/karl-marx-in-meiner-google-searchstory.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7819088862010217076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7819088862010217076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/karl-marx-in-meiner-google-searchstory.html' title='Karl Marx in meiner Google Searchstory:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1432077010686279657</id><published>2011-06-05T00:02:00.000-07:00</published><updated>2011-06-05T00:15:17.272-07:00</updated><title type='text'>Zur Aktualität der Marx’schen Theorie beim DGB-Bayern</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern, am Samstag, den 4. Juni in München, im DGB-Haus, hat es eine Bildungsveranstaltung gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls Sie nicht wissen sollten, wer der DGB ist, also das ist der Verein vom Herrn Hartz mit den Hartz-Gesetzen. Der DGB ist auch die vorgebliche Arbeiterorganisation, die anlässlich der mit Geldpolitik verursachten Wirtschaftskrisen seit 1980 nicht über die Geldpolitik diskutieren wollte, sondern über die Zerstörung der Arbeitsplätze durch den technischen Fortschritt, die bösen Mikroprozessoren und so weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist also auch der Grund für den DGB, ausgerechnet den Schwager des preußischen Innenministers wieder als großen Vordenker der Arbeiterbewegung zu promoten, war der doch auch so ein Arbeiterverräter und fast schlimmer noch als die vom DGB:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Das DGB Bildungswerk Bayern lädt interessierte Kolleginnen und Kollegen aus den bayerischen Gewerkschaften und dem DGB zu dieser Fachtagung herzlich ein. Mit Unterstützung vielfach profilierter Referentinnen und Referenten wollen wir anhand ausgewählter Themen der Frage nachsteigen, inwieweit die Marx’sche Theorie bei der Erklärung diverser Erscheinungen des modernen Kapitalismus von analytischer Bedeutung ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.dgb-bildungswerk-bayern.de/pdf/Flyer2011-9.pdf"&gt;DGB-Bildungswerk Bayern&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Marx findet man nämlich nichts über die Geldpolitik, mit der seit 1980 Krisen und Massenarbeitslosigkeit verursacht wurden, woran die Freunde vom DGB immer eifrig mitgewirkt haben, zumindest durch geschlossenes Beschweigen der Thematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Kritik des Neoliberalismus will der DGB kritisieren, Beispiele aus dem Einladungstext:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Doch gerade &lt;b&gt;die Reduktion von Kapitalismus- auf Neoliberalismuskritik&lt;/b&gt; hat nicht dazu beigetragen, einen angemessenen Begriff des Staates zu entwickeln, sondern eher dazu, eine bestimmte Wunschvorstellung vom Staat als Vertreter des Gemeinwohls, zu befestigen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die "Reduzierung" der Kapitalismuskritik auf die Kritik des Neoliberalismus will der DGB also im Interesse der kritisierten Neoliberalen überwinden und mit Marx wieder die Wertform analysieren oder gar den Wert selbst kritisieren, wie wir das von den Marxisten kennen. Von der Kritik des Neoliberalismus soll dabei nichts übrig bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;In kritischeren Milieus wird die Krise als Versagen neoliberaler Prinzipien diskutiert. Demgegenüber&lt;/b&gt; wird im WS die Erklärungskraft der Marx’schen Kritik der politischen Ökonomie herausgearbeitet. &lt;b&gt;Wichtig ist dabei, dass der Marx’sche Anspruch&lt;/b&gt;, die kapitalistische Produktionsweise „in ihrem idealen Durchschnitt“ darzustellen, &lt;b&gt;sich auf einer hohen Abstraktionsstufe bewegt&lt;/b&gt; und es somit darauf ankommt, ihre jeweilige konkrete historische Gestalt zu analysieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Ja genau: Die Kritik der neoliberalen Prinzipien soll durch eine vorgebliche "Kritik der politischen Ökonomie" (die Wertformanalyse) ersetzt werden, die auf einer so "hohen Abstraktionsstufe" angesiedelt ist, dass der Neoliberalismus nichts zu fürchten hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls sich also noch jemand wundert, warum der Kapitalismus so nett zu seinen vorgeblichen Kritikern ist, dass er denen sogar eine Universitätskarriere ermöglicht, dann konnte er sich auf dieser und ähnlichen Veranstaltungen ein realistisches Bild machen. Die Referenten haben von dieser Sorte Kapitalismuskritik für ihre Karriere nichts zu fürchten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dr. Ingo Elbe, Sozialwissenschaftler, &lt;b&gt;Wiss. Mitarbeiter am Institut f. Philosophie d. Universität Oldenburg, Lehrbeauftragter am Institut f. Sozialwissenschaften d. TU Braunschweig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dr. Michael Heinrich, Mathematiker und Politologe, Geschäftsführer der Zeitschrift PROKLA,&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Vertretungsprofessor für Allgemeine Volkswirtschaftslehre an der HTW Berlin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dr. Stefanie Hürtgen Politikwissenschaftlerin, &lt;b&gt;Lehrbeauftragte u.a. an der Universität Frankfurt/Main&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dr. Klaus Peters, Philosoph, &lt;b&gt;COGITO-Institut für Autonomieforschung Berlin&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dr. David Salomon, &lt;b&gt;Politikwissenschaftler, Universitäten Marburg und Darmstadt&lt;/b&gt;, Redakteur&lt;br /&gt;von &lt;b&gt;„Z – Zeitschrift Marxistische Erneuerung“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Dr. Bernhard Walpen, Sozialwissenschaftler, Luzern&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Für die Anhänger der vorgeblichen Kapitalismuskritik in Gestalt der Wertformanalyse und Wertkritik nach Marx ist immer ein Plätzchen im Universitätsbetrieb des Kapitals zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts Neues beim DGB also.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1432077010686279657?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1432077010686279657/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/zur-aktualitat-der-marxschen-theorie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1432077010686279657'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1432077010686279657'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/06/zur-aktualitat-der-marxschen-theorie.html' title='Zur Aktualität der Marx’schen Theorie beim DGB-Bayern'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1264433504551674040</id><published>2011-05-30T12:08:00.000-07:00</published><updated>2011-05-30T12:08:35.655-07:00</updated><title type='text'>Hat die griechische Regierung CDS an eigene Strohmänner verkauft?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das stimmt, hat die Korruption einen neuen Gipfel der Schamlosigkeit erreicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anscheinend hat die Griechische Regierung für 1,3 Mrd. Dollar CDS an ihre Postbank verkauft und es wird gerätselt, für wen die gekauft hat:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The gist of the allegations rest on the charge by Mr. Kammenos, that the Greek Prime Minister, Mr. George Papandreou and members of his team, presided over the sale of 1.3 billion dollars worth of credit default swap contracts (CDS on Greek sovereign debt) on or around December of 2009, shortly after coming to power. The 1.3 billion dollars worth of insurance protecting against a Greek default was bought during the spring and summer of the same year, by the Hellenic Postbank, a public banking arm of the Greek government. It is unclear what the intentions of the Postbank were when it purchased the credit protection. Clearly, the previous government that was in power at the time (New Democracy or N.D.) understood that Greece was headed towards a fiscal crisis, otherwise they would not have purchased the insurance. However, we do not know if the move was initially made with the intention of reaping private profit, or simply as a hedge by the government itself against it’s own default.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://coveringdelta.wordpress.com/2011/05/29/accusations-of-treason-in-the-greek-parliament/"&gt;Accusations of Treason&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sollten wir uns so langsam fragen, ob die vielen "Wirtschaftsexperten" in unserem Land, die ständig den Haircut für griechische Schulden fordern, für ihren Eifer nicht ähnlich motiviert sind, wie anscheinend griechische Politiker:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Implicit in these most recent and quite damming accusations therefore, is that the Prime Minister not only arranged for, facilitated and possibly forced the sale of a national asset (the 1.3 billion in CDS that would turn into 27 billion – a roughly 2,700% gain) to a private firm that he or members of his family had a personal stake in, but that he also did so during a period where he knew that the value of this asset would rise substantially. In fact, his own words and actions had the potential to positively affect the outcome.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;If you will recall, it was during this time that George Papandreou decried the role of speculators in driving up the yields on Greek debt, by trading the very CDS contracts that he has now been accused of selling (and possibly buying through IJ Partners).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das ist doch nicht zu fassen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1264433504551674040?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1264433504551674040/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/hat-die-griechische-regierung-cds.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1264433504551674040'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1264433504551674040'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/hat-die-griechische-regierung-cds.html' title='Hat die griechische Regierung CDS an eigene Strohmänner verkauft?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4025271980457943747</id><published>2011-05-30T02:17:00.000-07:00</published><updated>2011-05-30T02:21:00.301-07:00</updated><title type='text'>Mehr Ersparnisse durch höhere Zinsen?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Präsident der FED von Kansas City hat wieder einmal das credo quia absurdum der Ökonomenzunft vorgebetet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hoenig Seeks Higher U.S. Interest Rates to Boost Saving, Avoid New Bubbles&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.bloomberg.com/news/2011-05-28/hoenig-calls-for-raising-interest-rates-to-boost-saving-avoid-new-bubbles.html"&gt;Bloomberg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit würde er die US-Ökonomie zurück in die Rezession treiben. Was sind denn eigentlich Bubbles? Es handelt sich dabei nur um ein Ungleichgewicht in der Entwicklung der Preise, also zum Beispiel steigende Aktiennotierungen bei stagnierenden Einkommen oder steigende Hauspreise bei stagnierenden Einkommen. Hätte die FED nicht von 2005 bis 2007 die Zinsen erhöht, dann wären die Löhne in den USA auch noch gestiegen und die Hypotheken für die Hausbesitzer durch ihre steigenden Einkommen bezahlbar geblieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zinserhöhungen lassen die "Bubble" platzen, die eigentlich ohne diese Zinserhöhungen keine Blase wäre, sondern solide finanziert. Außerdem gäbe es andere Möglichkeiten, um Spekulationsblasen zu verhindern, wie etwa die Besteuerung von Spekulationsgeschäften oder Wertsteigerungen von Immobilienbesitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Höhere Zinsen führen zwar zu dem Versuch, mehr zu sparen und weniger Geld auszugeben. Dabei sinken jedoch die Investitionen und die realen Ersparnisse sinken ebenfalls. Das nennt man in der Makroökonomie das Paradoxon des Sparens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück wird Thomas Hoenig keinen großen Schaden mehr anrichten können:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Hoenig plans to retire from the central bank in October after 20 years as leader of the Kansas City district bank.&lt;br /&gt;“If we want to be a great nation, continue to be a great nation, then we do have to address our fiscal challenges,” Hoenig said in the CNN interview, according to an advance transcript of his remarks.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Zu diesem Thema sehr interessant und ausführlich der billy blog:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=14649"&gt;The US is living below its “means”&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4025271980457943747?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4025271980457943747/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/mehr-ersparnisse-durch-hohere-zinsen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4025271980457943747'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4025271980457943747'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/mehr-ersparnisse-durch-hohere-zinsen.html' title='Mehr Ersparnisse durch höhere Zinsen?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-9220877400784407692</id><published>2011-05-23T10:26:00.000-07:00</published><updated>2011-05-25T21:44:24.840-07:00</updated><title type='text'>Humboldt Universität Berlin: Rethinking Marx</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Unruhen breiten sich aus, in Griechenland und Spanien gehen die Opfer des neoliberalen Kapitalismus auf die Straßen. Auch in Deutschland muss das System den Entwicklungen vorbeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zeit also, auf die kritischen Köpfe mit den dicken und völlig nutzlosen Schwarten des Marxismus einzudreschen. Vergangenes Wochenende lief in Berlin an der traditionsreichen Humboldt Universität eine größere Veranstaltung, die den Aufbegehrenden wieder den Marxismus empfehlen soll. Nur mit den MEW lässt sich die scharfe Kritik an den Verheerungen des Neoliberalismus in geschraubtem Geschwalle über Wertformanalyse und Hegelei ersticken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;RE-THINKING MARX&lt;br /&gt;PHILOSOPHIE, KRITIK, PRAXIS&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;INTERNATIONALE KONFERENZ &lt;br /&gt;20.-22. MAI 2011 &lt;br /&gt;HUMBOLDT UNIVERSITÄT BERLIN &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.rethinking-marx.de/program-de.html"&gt;Tagungsprogamm&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitwirkende der Veranstaltung waren auch Professoren sogar aus England und den USA. Wie ist der Kapitalismus doch immer nett zu seinen vorgeblichen Feinden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rahel Jaeggi, Humboldt-Universität zu Berlin&lt;br /&gt;Wendy Brown, University of California at Berkeley&lt;br /&gt;Andrew Chitty, University of Sussex&lt;br /&gt;Christoph Menke, Goethe Universität Frankfurt&lt;br /&gt;Saskia Sassen, Columbia University New York &lt;br /&gt;Juliane Rebentisch, Goethe-Universität Frankfurt &lt;br /&gt;Axel Honneth, Goethe Universität Frankfurt&lt;br /&gt;Russell Keat, University of Edinburgh&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Moishe Postone, University of Chicago&lt;/b&gt; (den muss ich einfach anschwärzen)&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Robert Misik, Wien&lt;/b&gt; (den auch, unglaublich, der durfte nicht fehlen)&lt;br /&gt;Titus Stahl, Frankfurt (Assistenzprofessor)&lt;br /&gt;Tim Henning (Jena)&lt;br /&gt;Marco Iorio (Potsdam) &lt;br /&gt;Robin Celikates, Amsterdam&lt;br /&gt;Christoph Henning (St. Gallen) &lt;br /&gt;Serhat Karakayali (Halle)&lt;br /&gt;Hartmut Rosa(Jena)&lt;br /&gt;Daniel Loick, Berlin/Frankfurt&lt;br /&gt;Banu Bargu (New York) &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Nina Power (London)&lt;/b&gt; (durfte auch nicht fehlen, die Powerfrau)&lt;br /&gt;Harald Bluhm, Halle/Wittenberg&lt;br /&gt;Matthias Bohlender (Osnabrück) &lt;br /&gt;&lt;b&gt;Michael Heinrich (Berlin)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Gerald Hubmann (Berlin)&lt;br /&gt;Étienne Balibar, University of California at Irvine / Université Paris X Nanterre &lt;br /&gt;Alex Demirović, Technische Universität Berlin &lt;br /&gt;Franck Fischbach, Université de Nice&lt;br /&gt;Rosemary Hennessy, Rice University Houston&lt;br /&gt;Martin Saar, Goethe Universität Frankfurt&lt;br /&gt;Rainer Forst, Goethe Universität Frankfurt &lt;br /&gt;Georg Lohmann, Universität Magdeburg&lt;br /&gt;Andrea Maihofer, Universität Basel &lt;br /&gt;Frederick Neuhouser, Columbia University New York&lt;br /&gt;Dirk Quadflieg, Goethe Universität Frankfurt&lt;br /&gt;Eva von Redecker, Berlin&lt;br /&gt;Stevi Jackson (York) &lt;br /&gt;Terrell Carver (Bristol) &lt;br /&gt;Esra Erdem (Berlin)&lt;br /&gt;Ceren Özselçuk (Istanbul)&lt;br /&gt;Ina Kerner, Berlin&lt;br /&gt;Manuela Boatcă (Berlin)&lt;br /&gt;Ramón Grosfoguel (Berkeley) &lt;br /&gt;Christine Löw (Kassel)&lt;br /&gt;Thomas Lemke (Frankfurt) &lt;br /&gt;Oliver Marchart (Luzern)&lt;br /&gt;Hanna Meißner (Berlin)&lt;br /&gt;Andreas Arndt (Berlin) &lt;br /&gt;Urs Lindner (Berlin)&lt;br /&gt;Tilman Reitz (Jena) &lt;br /&gt;Hans-Christoph Schmidt am Busch (Münster)&lt;br /&gt;Terry Pinkard, Georgetown University Washington&lt;br /&gt;Michael Quante, Universität Münster&lt;br /&gt;Emmanuel Renault, ENS Lyon &lt;br /&gt;Robin Celikates, Universität Amsterdam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unglaublich. Was für ein Aufgebot an Figuren. Da wird kein Aufwand gescheut, die Kritik des Kapitalismus in sinnlosem Geschwurbel zu ersticken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Film zur Marx-Verehrung ist auch rechtzeitig fertig geworden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Filmscreening "&lt;b&gt;Marx reloaded&lt;/b&gt;" (D/GB 2011) und anschließend Diskussion mit Co-Regisseurin Alexandra Weltz Moderation: Frank Engster&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Wie schon erwähnt hat der Kapitalismus von solchen Gegnern nichts zu befürchten. Die diskutierten zum Beispiel:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überlegungen zu einem materialistisch-dekonstruktivistischen Verständnis von Normativität&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thinking with Marx for a Feminist Postcapitalist Politics&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politische Ontologie: Handlung, Leben, Konflikt &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Normimmanenz, Widerspruchsimmanenz, Lebensimmanenz. Zum Kritikbegriff bei Marx &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gegenständliche Gattungswesen. Bemerkungen zum intrinsischen Wert menschlicher Dependenz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur ein Thema fehlte auf dieser Veranstaltung völlig:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/preu%C3%9Fische-Regierungsagent-Karl-Marx-Innenministers/dp/3839114012/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1261043869&amp;sr=1-1"&gt;Der preußische Regierungsagent Karl Marx&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Schwager des preußischen Innenministers Ferdinand von Westphalen der berühmte Theoretiker des Sozialismus wurde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-9220877400784407692?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/9220877400784407692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/humboldt-universitat-berlin-rethinking.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9220877400784407692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9220877400784407692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/humboldt-universitat-berlin-rethinking.html' title='Humboldt Universität Berlin: Rethinking Marx'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4644862428616319051</id><published>2011-05-18T04:43:00.000-07:00</published><updated>2011-05-18T04:48:46.664-07:00</updated><title type='text'>Konsensgruppe Zuwanderung!</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekanntlich haben die Ausbeuter seit einiger Zeit Angst, dass ihnen in Deutschland ein Rückgang der Zahl der arbeitslosen Facharbeiter droht. Womöglich hätten die Ausbeuter dann wieder einen richtigen Lohn zu zahlen und die qualifizierten Fachkräfte würden sich nicht mehr als Leiharbeiter schikanieren lassen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um rechtzeitig steigenden Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen neue Hindernisse entgegen zu setzen, wurde jetzt auf Wunsch der Ausbeuter die Konsensgruppe Zuwanderung gebildet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Hochrangige Konsensgruppe Fachkräftebedarf und Zuwanderung hat die Aufgabe, politisch mehrheitsfähige Vorschläge für eine zukunftsorientierte und strategische Zuwanderungssteuerung nach Deutschland zu erarbeiten.&lt;br /&gt;Bereits heute ist absehbar, dass der bestehende Fachkräftebedarf, unter anderem aufgrund der demografischen Entwicklung, weiter steigen wird ... &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.konsensgruppe.de/"&gt;Hochrangige Konsensgruppe Zuwanderung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefördert wird die Konsensgruppe von den üblichen Verdächtigen wie etwa der Stiftung Mercator, der Körber-Stiftung und der Freudenberg Stiftung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Behauptet wird wie üblich und schon dauernd in der kapitalistischen Lügenpresse wiederholt, dass es einen Fachkräftemangel geben würde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die demografische Entwicklung in Deutschland wird den Fachkräftebedarf in Zukunft weiter verschärfen. Schon heute können in bestimmten Sektoren in Deutschland nicht alle Arbeitsplätze angemessen besetzt werden. Arbeitskräftebedarf und -angebot passen nicht zusammen, so dass Fachkräftemangel auch bei höherer Arbeitslosigkeit auftritt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Von steigenden Löhnen bei den angeblich knappen Arbeitskräften oder auch nur von einer steigenden Zahl an Stellenausschreibungen ist allerdings nirgends etwas zu bemerken. Vermutlich sollen auch einfach mit einigen zusätzlichen Millionen Zuwanderern die Löhne noch weiter gedrückt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter den Mitgliedern finden wir so einschlägig berüchtigte Figuren wie Theo Waigel von der CSU, Rita Süssmuth von der CDU, Peter Struck und Herta Däubler-Gmelin von der Partei der Arbeiterverräter, sowie Arndt Kirchhoff von BDI/BDA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann mal los, das wird dem Volk Freude machen. Wenn mal jemand vorbeischauen und seine Meinung sagen möchte, hier die Adresse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neue Promenade 5&lt;br /&gt;10178 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4644862428616319051?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4644862428616319051/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/konsensgruppe-zuwanderung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4644862428616319051'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4644862428616319051'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/konsensgruppe-zuwanderung.html' title='Konsensgruppe Zuwanderung!'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6908188390655632703</id><published>2011-05-13T11:50:00.000-07:00</published><updated>2011-05-13T11:50:02.439-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alan Budd'/><title type='text'>Alan Budd über den Monetarismus</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hat der Brite Alan Budd fast offen gestanden, wozu die monetaristische Geldpolitik seit Beginn der 80er Jahre wirklich genutzt wurde. Nicht zur Bekämpfung der Inflation, sondern zum Klassenkampf von oben gegen eine gezielt und absichtlich mit Massenarbeitslosigkeit terrorisierte Arbeiterschaft:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The nightmare I sometimes have, about this whole experience, runs as follows: I was involved in making a number of proposals which were partly at least adopted by the government and put in play by the government. Now, my worry is that there may have been people making the actual policy decisions &lt;b&gt;who never believed for a moment that this was the correct way to bring down inflation&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;They did, however, see &lt;b&gt;that it would be a very, very good way to raise unemployment, and raising unemployment was an extremely desirable way of reducing the strength of the working classes&lt;/b&gt; -- if you like, that what was engineered there in Marxist terms was a crisis of capitalism which recreated a reserve army of labour and has allowed the capitalists to make high profits ever since.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Now again, I would not say I believe that story, but when I really worry about all this, I worry whether that indeed was really what was going on.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=ke6CVp4jwRc&amp;feature=player_embedded"&gt;Alan Budd auf Youtube&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sir Alan Peter Budd (born 16 November 1937) is a prominent British economist, who was a founding member of the Bank of England's Monetary Policy Committee (MPC) in 1997.&lt;br /&gt;He left the MPC in May 1999, and between August 1999 and 2008 was Provost of The Queen's College, Oxford.&lt;br /&gt;He was temporarily head of the UK government's Office for Budget Responsibility during 2010. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Budd"&gt;Wiki: Alan Budd&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6908188390655632703?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6908188390655632703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/alan-budd-uber-den-monetarismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6908188390655632703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6908188390655632703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/alan-budd-uber-den-monetarismus.html' title='Alan Budd über den Monetarismus'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-9153005556191329515</id><published>2011-05-08T09:08:00.000-07:00</published><updated>2011-05-08T09:08:11.911-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Osama bin Ladin'/><title type='text'>Die berühmten orientalischen Märchenerzähler</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=UV98YRWvD4w&amp;feature=aso"&gt;Osama&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sitzen jetzt alle wie dieser alte Mann vor ihrem Fernseher, zappen zwischen den Filmen über ObL aus den USA, flennen, heulen, raufen sich mit der Hand ihre Bärte und wippen ihre Köpfe vor und zurück, und fragen sich, wie sie jemals ihre Berufsehre als die größten aller Märchenerzähler gegen Obama und seine Regierung wieder herstellen sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selten so gelacht, wie über die aktuellen Berichte unserer Qualitätspresse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo sind eigentlich die Dialyse-Maschinen für den nierenkranken Osama abgeblieben?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-9153005556191329515?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/9153005556191329515/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/die-beruhmten-orientalischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9153005556191329515'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9153005556191329515'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/05/die-beruhmten-orientalischen.html' title='Die berühmten orientalischen Märchenerzähler'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4414586920308228481</id><published>2011-04-30T00:30:00.000-07:00</published><updated>2011-04-30T00:30:31.972-07:00</updated><title type='text'>Obamas Geburtsurkunde gefälscht?</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem Filmchen auf YouTube ist an der Urkunde nicht viel echt und es lässt sich leicht beweisen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object style="height: 390px; width: 640px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7s9StxsFllY?version=3"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/7s9StxsFllY?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen glaube ich ja längst gar nichts mehr!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4414586920308228481?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4414586920308228481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/obamas-geburtsurkunde-gefalscht.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4414586920308228481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4414586920308228481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/obamas-geburtsurkunde-gefalscht.html' title='Obamas Geburtsurkunde gefälscht?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1843727245986456361</id><published>2011-04-29T00:35:00.000-07:00</published><updated>2011-04-29T00:54:04.222-07:00</updated><title type='text'>Die Propaganda der Staatspleite</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie ein Trommelfeuer finden sich dieser Tage die Anpreisungen von Schuldenschnitt und Staatsinsolvenz  aus den Soldfedern und Mietmäulern der versammelten Professorenschaft in den kapitalistischen Medien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier zum Beispiel der "Top-Ökonom" Kenneth Rogoff am 28.04.2011 "Von der Liebe zu den Schulden":&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ein besserer Ansatz wäre, einen Mechanismus zu schaffen, mit dem eine ordnungsgemäße Staatspleite orchestriert werden kann, sowohl um den Schaden zu minimieren, wenn es zu Krisen kommt, als auch um Kreditgeber von der Annahme abzubringen, dass das Geld der Steuerzahler alle großen Probleme lösen werde.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.ftd.de/politik/international/:top-oekonomen-kenneth-rogoff-von-der-liebe-zu-den-schulden/60019883.html?page=3"&gt;Financial Times Deutschland&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichlautend die Forderungen aus dem "Plenum der Ökonomen", wie ja zu erwarten war:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eine langfristige Strategie gegen Überschuldungskrisen im Euroraum erfordert die Möglichkeit einer Staatsinsolvenz mit anschließender Umschuldung. Dabei ist es von zentraler Bedeutung, dass auch private Gläubiger zumindest auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber Schuldnerstaaten verzichten müssen. Erst danach sind Hilfskredite der EU geboten.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke/?p=581"&gt;Thesen zur Schuldenkrise&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Beobachter der Szene unterstellen schon, dass all die um eine möglichst bald eintretende Staatsinsolvenz ringenden Soldfedern und Mietmäuler womöglich persönlich in CDS-Papieren der betroffenen Staaten investiert seien und von den geforderten Insolvenzen etwa Griechenlands und Portugals profitieren würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist freilich eine marktwirtschaftliche Erklärung des orchestrierten und von den Medien verstärkten Geschreis der Professorenschaft. Und wie wir wissen, ist der Markt nicht annähernd so effizient, verglichen etwa mit der Weisung aus den maßgeblichen Kreisen der globalen Finanzoligarchie an die um ihre Karriere oder um Forschungsgelder, Beraterverträge, Pöstchen und Nebenjobs bemühten Professoren, Journalisten und Politiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machen Sie sich also auf eine Staatsinsolvenz Griechenlands spätestens bis Herbst diesen Jahres gefasst, wenn nicht noch ein ganz unerwartetes Wunder geschieht. Mit allen Konsequenzen für die Zinsen im Euroraum, denn selbstverständlich werden die Kreditmärkte sich das gestiegene Insolvenzrisiko entsprechend vergüten lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da braucht man also jetzt gar keine "Stabilitätspolitik", um die Zinsen in Europa hoch zu treiben, eine Ankündigung der dann unvermeidbaren Staatsinsolvenzen hat die gleiche Wirkung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass die Professorenschaft sich rechtzeitig mit CDSs eingedeckt haben könnte, glaube ich weniger. Dazu sind sie wohl alle zu dusslig. Aber auf die entsprechende Weisung tanzen sie alle auf allen Bühnen und fordern Einer wie der Andere die Staatsbankrotte von Griechenland, Portugal, Irland ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1843727245986456361?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1843727245986456361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/die-propaganda-der-staatspleite.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1843727245986456361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1843727245986456361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/die-propaganda-der-staatspleite.html' title='Die Propaganda der Staatspleite'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2322832810766075527</id><published>2011-04-12T02:13:00.000-07:00</published><updated>2011-04-12T02:20:04.110-07:00</updated><title type='text'>Der preußische Regierungsagent Marx reloaded</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war schon ganz ruhig geworden um unseren Karl Marx, aber gestern hat ARTE wieder einmal für die tiefen Gedanken der Wertformanalyse geworben und keiner der großen Denker hat eine Anspielung auf den preußischen Innenminister gemacht, mit dessen kleiner Schwester der große Kritiker des Kapitalismus verheiratet war, obwohl das Publikum diesen interessanten Fakt sicher aufmerksam und überrascht zur Kenntnis nehmen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die interviewten Personen muss das Filmteam aus meinen ärgsten Alpträumen rekrutiert haben. Der große Filosof des Kapitals Schlotterteig komprimiert dem Zuschauer seine ganze tiefe Nachdenklichkeit in einem einzigen noch nicht einmal richtigen Wort, das er während einer Zeitspanne, in der andere ganze Romane abhandeln, in - ähh - zwei - ähh - oder - ähh - drei - ähh - Sätzen - ähh - immer - ähh - wieder - ähh - einstreut. Sie werden es sicher erraten haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe auch ständig erwartet, dass der Regisseur aus dem Hintergrund brüllt: "Halt! Nochmal von vorne, das können wir so nicht bringen!" - aber der Respekt vor dem großen Filosofen des Kapitals, dem leibhaftigen Schlotterteig, war wohl zu groß. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann durfte der ehemalige Chefökonom der Deutschen Bank nicht fehlen, der Norbert Walter selbstverständlich, den kennen alle, auch die Regisseure solcher Filme. Und dann noch einer, der zuerst so aussieht, als hätte man ihn mit tief zerfurchtem Gesicht, Bartstoppeln und zerwühlten Haaren gerade im Stadtpark aus dem Gebüsch gezogen und schnell in anständige Klamotten gesteckt, bis man merkt: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ja der Micha Brumlik - und um bei einem Film über Karl Marx auch an den noch zu denken, dessen Zeit beim Sozialistischen Büro Offenbach ja wirklich lange her ist, müssen die Auftraggeber schon wirklich tief in der Materie stecken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anhand des Begriffes vom Warenfetisch wird dem Zuschauer die unglaubliche Tiefe und Aktualität der drei Bände "Das Kapital" mit Bildern von kunstvoll und edel gestalteten Waren in den Schaufenstern von Boutiquen vorgeführt; Filmsequenzen von unglaublicher Ästhetik, die allerdings mit dem Inhalt der drei dicken Schwarten wirklich nichts zu tun haben, aber den Zuschauer sicher tief beeindruckt haben. Lesen tut "Das Kapital" ja doch keiner und so merkt es auch niemand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Slavoj Zizek durfte als zeitgenössischer marxistischer Revolutionär auftreten und wurde von einer Nina Power für die Rolle der revolutionären Frau abgerundet. Wobei die revolutionäre Frau einmal wieder keine Probleme mit Job und Karriere an einer britischen Universität hat, ganz im Gegenteil - was ist der Kapitalismus doch nett zu seinen vorgeblichen Feinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie es wirklich wissen wollen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/preu%C3%9Fische-Regierungsagent-Karl-Marx-Innenministers/dp/3839114012/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1261043869&amp;sr=1-1"&gt;Der preußische Regierungsagent Karl Marx &lt;br /&gt;Wie der Schwager des preußischen Innenministers Ferdinand von Westphalen der berühmte Theoretiker des Sozialismus wurde&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2322832810766075527?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2322832810766075527/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/der-preuische-regierungsagent-marx.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2322832810766075527'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2322832810766075527'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/der-preuische-regierungsagent-marx.html' title='Der preußische Regierungsagent Marx reloaded'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5994018383733565563</id><published>2011-04-11T01:12:00.000-07:00</published><updated>2011-04-11T01:13:44.693-07:00</updated><title type='text'>Aphorismen zur VWL</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ganze Volkswirtschaftslehre besteht darin, ihre den Kapitalinteressen dienenden Behauptungen per Tautologie und messerscharfem Zirkelschluss aus den Annahmen und Voraussetzungen ihrer Modelle abzuleiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt keine Wissenschaft im Kapitalismus, nur Lügen und käuflichen Unsinn. (Einem gleichnamigen Professor in München gewidmet.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem freien Markt sind auch die Theorien der Wirtschaftswissenschaft käuflich und Professoren glauben: Der Markt hat immer Recht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigenwerbung für meine Website:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wolfgang-waldner.com/"&gt;Hintergründe der Geldpolitik&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5994018383733565563?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5994018383733565563/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/aphorismen-zur-vwl.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5994018383733565563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5994018383733565563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/aphorismen-zur-vwl.html' title='Aphorismen zur VWL'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5244154974120511282</id><published>2011-04-08T23:07:00.000-07:00</published><updated>2011-04-08T23:07:16.201-07:00</updated><title type='text'>Schuldenabbau und die Große Depression</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine sehr gute Darstellung der ökonomischen Irrlehren vom notwendigen Schuldenabbau habe ich heute auf dem Blog von weissgarnix vom Autor EFLATION gefunden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Durch rigoroses Sparen jedenfalls wird es zu keinem Schuldenabbau kommen. Die 1930er-Jahre sind ein Beispiel dafür. Kurz vor der Depression hatten die Wirtschaftsexperten wie heute einen Abbau der Staatsdefizite sowie höhere Zinsen zur Bekämpfung der Inflation gefordert. Die Folgen: 30 Prozent Arbeitslosigkeit, soziale Unruhen, Bankenpleiten, Börsencrashs und eine Verdopplung der Schulden. Erst der Zweite Weltkrieg, so sinnlos und menschenverachtend er auch war, führte ungewollt aus der Großen Depression heraus. Die Regierung der USA war durch den Krieg gezwungen, ihre Staatsdefizite innerhalb von nur vier Jahren um heute nahezu unvorstellbare 200 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt auszuweiten. Selbst diese riesigen Defizite verursachten in den Kriegsjahren und danach weder einen Staatsbankrott noch eine Währungsreform.Die Experten, die das damals behaupteten, haben sich vollkommen geirrt.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.weissgarnix.de/2011/04/09/die-ezb-ist-auf-dem-holzweg/"&gt;Die EZB ist auf dem Holzweg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin überhaupt gespannt, ob sich die Irrlehren der VWL noch einmal überwinden lassen. Eigentlich ist der ganze Unsinn ja schon seit Jahrhunderten widerlegt. Aber die Rentiersinteressen und die Unvernunft der kleinen "Sparer" setzen sich immer wieder durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5244154974120511282?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5244154974120511282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/schuldenabbau-und-die-groe-depression.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5244154974120511282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5244154974120511282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/04/schuldenabbau-und-die-groe-depression.html' title='Schuldenabbau und die Große Depression'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6321412175751044052</id><published>2011-03-30T10:57:00.000-07:00</published><updated>2011-03-30T10:57:54.435-07:00</updated><title type='text'>X24 Europe Execution  - March 28-31, 2011</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir befinden uns gerade in einer Katastrophenübung für die Zusammenarbeit sozialer Netzwerke. Die seit Monaten geplante Übung geht von einem Erdbeben im Balkan und einem davon ausgelösten Tsunami aus. Hier die Zitate und die Links:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The X24 Europe scenario is complex with a simulated seismic event that generates a tsunami in the Adriatic and damage to key resources and critical infrastructure in the Balkans.  The focus of X24 Europe will be in the utilization of “no cost” off-the-shelf online tools to gather, coordinate, and provide assistance to help thousands of victims and help save lives&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://x24.eushare.org/about-x24"&gt;Exercise 24 Europe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es der Zufall so will, ist auch ein Tsunami vorgesehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Scenario Part I: Tsunami in the Adriatic Sea&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A simulated magnitude Mw 7.3 thrust-fault earthquake occurring 22 kilometers west-southwest of Budva, Montenegro. The earthquake rupture migrates north and south along the Montenegro Fault. Energy released by the quake also migrates eastward through Montenegro and Kosovo. Key resources and critical infrastructure in Montenegro, Croatia, Bosnia and Herzegovina, and western Kosovo are impacted by the quake.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;A tsunami will be generated by this quake.&lt;/b&gt; The tsunami will cause severe flooding, damages, and deaths to the inhabitants of cities, villages, ports and harbors from Ploce, Croatia in the north to Doni Stoj, Montenegro. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Sie können auch noch mitmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6321412175751044052?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6321412175751044052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/x24-europe-execution-march-28-31-2011.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6321412175751044052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6321412175751044052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/x24-europe-execution-march-28-31-2011.html' title='X24 Europe Execution  - March 28-31, 2011'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8049495683175999758</id><published>2011-03-30T02:20:00.000-07:00</published><updated>2011-03-30T02:28:21.816-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fukushima'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Knallgasinszenierung'/><title type='text'>Die Schreckensmeldungen über Fukushima und die Logik</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht möglich, den Leuten auszureden, was sie doch selber in der Glotze gesehen zu haben meinen, wie den atomaren GAU in Japan. Man macht sich auch nicht gerade beliebt, wenn man den "Augenzeugen" erklären will, dass sie getäuscht wurden und ihre ganze Aufregung nur lächerlich ist. Aber ich bin halt nun einmal ein logisch denkender Mensch, der sich nicht so leicht veräppeln lässt. Mich erinnert Fukushima an die inszenierten Anschläge zum 9/11 und ich bin mir sicher, dass eine nähere Untersuchung der angeblichen Pannen in gleich mehreren Kraftwerksblöcken jede Menge Ungereimtheiten aufzeigen wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mit restriktiver Geldpolitik Wirtschaftskrisen erzeugt, um dann in den Massenmedien gegen die "faulen Arbeitslosen" zu hetzen, der sprengt auch bei der günstigen Gelegenheit eines Erdbebens alte Kraftwerksblöcke in Japan mit Knallgas, um in Japan und Deutschland die Industrie auf Strom aus Windrädchen umzustellen, womit die US-Industrie wieder konkurrenzlos ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leserkommentar in der ZEIT: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Schreckensmeldungen über ein verstrahltes Stück Spinat oder einen strahlenden Tintenfisch werden die Massenmedien jetzt alle Wochen wieder bringen. Und selbstverständlich ist es keine Panne, dass immer wieder Greenpiss die Strahlung messen wird, während die offiziell dafür verantwortlichen Stellen schweigen und keine genauen Angaben über die Strahlenbelastung machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grund ist aber nicht eine Verschwörung der bösen Atomkraftlobby, sondern genau umgekehrt. Mich haben die Knallgasexplosionen der Reaktorblöcke an den 9/11 erinnert. Eine Knallgasinszenierung interessierter Kreise über die laufenden Fernsehkanäle, so dass die Zuschauer meinen konnten, live einen atomaren GAU zu erleben. War alles sehr aufregend inszeniert, aber wirklich: wo bleibt jetzt die Strahlung, mit der zu rechnen wäre, wenn es wirklich eine Panne und keine Inszenierung gewesen wäre? Ach ja, zum Glück wird Greenpeace immer wieder mal für positive Messdaten sorgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Deutschland und Japan ihre Industrie auf Strom aus Windrädern umgestellt haben, ist die US-Industrie wieder wettbewerbsfähig und das Problem des defizitären Außenhandels der USA ist gelöst. Für China fällt den Amis schon auch noch etwas ein. Das ist der Hintergrund der aufregenden Ereignisse.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-03/fukushima-meer-radioaktivitaet?commentstart=17#cid-1232092"&gt;Leserkommentar in der ZEIT vom 30.3.2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird also nichts nützen, aber in diesen Zeiten der Lügen und Täuschungen des Massenpublikums schreiben wir die Wahrheit halt für uns selbst. Bin ja gespannt, ob ZEIT-online den Leserkommentar noch zensieren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag: Der Leserkommentar wurde bei ZEIT-online soeben nach etwa 60 Minuten komplett gelöscht. Begründung: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Entfernt. Bitte vermeiden Sie unsachliche Spekulationen. Danke. Die Redaktion/lv&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Da habe ich den Text ja gerade noch rechtzeitig hier in meinen Blog gerettet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8049495683175999758?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8049495683175999758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/die-schreckensmeldungen-uber-fukushima.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8049495683175999758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8049495683175999758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/die-schreckensmeldungen-uber-fukushima.html' title='Die Schreckensmeldungen über Fukushima und die Logik'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1881197667686181119</id><published>2011-03-23T11:52:00.000-07:00</published><updated>2011-03-23T11:52:00.186-07:00</updated><title type='text'>Geopolitik und Wirtschaft</title><content type='html'>Eine sehr lesenswerte geopolitische Analyse der Wirtschaftspolitik der USA seit 1945. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Setting aside, for the moment, the world-wide, &lt;br /&gt;overwhelming recessionary effects of this development, the rise of interest &lt;br /&gt;rates world wide were more effective in destroying the enemies of US foreign &lt;br /&gt;policy around the globe than any military operation the US could ever &lt;br /&gt;imagine. Arguably, the chain of events that led to the implosion of communism &lt;br /&gt;in Poland and Yugoslavia began in the 70s with the sharp rise in interest rates &lt;br /&gt;soon after these countries had accepted offers of substantial loans from &lt;br /&gt;Western financial institutions. Similarly with Third World countries in which &lt;br /&gt;national liberation movements had grabbed power against the better efforts of &lt;br /&gt;the US, borrowing on the international market for the purpose of underwriting &lt;br /&gt;much needed new infrastructure: their economies were to be plunged in a &lt;br /&gt;crippling debt crisis following the rise of interest rates from 3% to 30% in a &lt;br /&gt;few, short years. In fact, they never quite recovered ever since. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.econ.uoa.gr/UA/files/1475410910..pdf"&gt;The Global Minotaur by Joseph Halevi and Yanis Varoufakis&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1881197667686181119?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1881197667686181119/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/geopolitik-und-wirtschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1881197667686181119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1881197667686181119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/geopolitik-und-wirtschaft.html' title='Geopolitik und Wirtschaft'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3541029953743546604</id><published>2011-03-17T01:50:00.000-07:00</published><updated>2011-03-17T05:36:10.034-07:00</updated><title type='text'>Zeitenwende</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie in jedem guten Drehbuch aus Hollywood erleben wir ganz zum Schluss, kurz vor der endgültigen atomaren Verseuchung weiter Teile der Erde, den Auftritt der Retter aus den USA. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kommen mit einem Stromkabel, einer Pumpe für Wasser und einem Schlauch und beenden die Kernschmelze. Die Japaner sind ewig dankbar, Hiroshima und Nagasaki sind verziehen; Obama gewinnt ganz bescheiden die nächsten Wahlen in den USA.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Japaner, die Deutschen und sicher auch die Chinesen verzichten auf Kernenergie und stellen ihre Wirtschaft jetzt vollständig auf Öko um. Die USA mit dem ganzen (für die US-Industrie) billigen Öl aus Arabien, Irak und demnächst auch wieder Iran und Venezuela und vielleicht sogar Russland werden erneut die führende Industrienation. Die auf Kosten von Daimler sanierte Firma Chrysler wird weltweit der größte Automobilproduzent...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die drei Leute, denen es mal gelingt, die Namen der Drehbuchschreiber zu entdecken, leben leider nicht mehr lange genug, um ihre Geschichte dem von den USA begeisterten Publikum dieser Erde zu erzählen. Selbst der Kopp-Verlag und polska-web werden es nicht wagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3541029953743546604?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3541029953743546604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/zeitenwende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3541029953743546604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3541029953743546604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/zeitenwende.html' title='Zeitenwende'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8381520488429565606</id><published>2011-03-13T15:42:00.000-07:00</published><updated>2011-03-13T15:42:34.485-07:00</updated><title type='text'>Ein Zitat von Mises über die Ursache der Großen Depression</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja, er hat es also doch genau gewusst. Natürlich ist die ganze Wahrheit nur angedeutet und nur verständlich für jene, die es schon wissen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Man hat in England &lt;b&gt;nach den napoleonischen Kriegen und dann wieder nach dem Weltkrieg die entwertete Währung auf die Goldparität der Vorkriegszeit zurückgeführt&lt;/b&gt;, weil man die andere Alternative - die Stabilisierung der Währung auf dem der augenblicklichen Goldagiogestaltung entsprechenden Stande - für eine Art Staatsbankerott und für ungerechtfertigte Schädigung aller jener hielt, die aus der Zeit des höheren Geldwerts stammende Forderungen hatten. Das Geldwesen war nun einmal durch die Inflation zerrüttet und die Grundlage aller Kreditgeschäfte war erschüttert; man sah in der Wiederherstellung des alten Geldwertes den besten Ausweg aus einer verfahrenen Lage.&lt;/blockquote&gt;http://docs.mises.de/Mises/Mises_Nationaloekonomie.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ludwig von Mises, Nationalökonomie, EDITIONS UNION GENF 1940 S. 683&lt;br /&gt;zitiert aus der PDF-Version von Gerhard Grasruck für www.mises.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war es dann aber schon, die Große Depression wird von Mises gar nicht erwähnt, sondern das muss man schon selber wissen, &lt;b&gt;dass die deflationäre Depression von 1929-33 das Instrument war, um mit dem Goldstandard die dann am Ausmaß der Krise gescheiterte Wiederherstellung des alten Geldwerts zu versuchen&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8381520488429565606?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8381520488429565606/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/ein-zitat-von-mises-uber-die-ursache.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8381520488429565606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8381520488429565606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/ein-zitat-von-mises-uber-die-ursache.html' title='Ein Zitat von Mises über die Ursache der Großen Depression'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-4560054688229698720</id><published>2011-03-03T12:34:00.000-08:00</published><updated>2011-03-03T12:34:10.522-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinserhöhung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='EZB'/><title type='text'>EZB kündigt Zinserhöhung an!</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Ratssitzung der EZB (ohne Axel Weber) wurde heute beschlossen, die Zinsen auf der nächsten Ratssitzung anzuheben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um dazu einen Ausspruch von Keynes zu aktualisieren:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zinserhöhungen senken die Inflation nicht »automatisch«. Sie senken sie durch die Verursachung von Arbeitslosigkeit. Die eigentliche Aufgabe von knappem Geld ist es, einen beginnenden Boom zu hemmen. Wehe denen, die sich durch ihre Überzeugung dazu verleiten lassen, es zur Verschärfung einer Depression zu benutzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Original von Keynes(1925):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;“Deflation does not reduce wages »automatically«. It reduces them by causing unemployment. The proper object of dear money is to check an incipient boom. Woe to those whose faith leads them to use it to aggravate a depression!”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-4560054688229698720?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/4560054688229698720/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/ezb-kundigt-zinserhohung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4560054688229698720'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/4560054688229698720'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/03/ezb-kundigt-zinserhohung.html' title='EZB kündigt Zinserhöhung an!'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5290944743245282839</id><published>2011-02-23T23:08:00.000-08:00</published><updated>2011-02-26T23:15:58.472-08:00</updated><title type='text'>Ein Vollblutpolitiker summa cum fraude</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guttenberg hat gestern sein Rigorosum vor dem Bundestag bestanden, wenn es auch nicht sehr schön anzusehen war. Stellenweise musste man fürchten, dass er doch noch plötzlich zu flennen beginnt. Aber als geprüfter Vollblutpolitiker summa cum fraude kann er nun bald ein würdiger Nachfolger des einschlägig bekannten Franz (Josef) Strauß werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast hätte es einen gestern an die Mannbarkeitsrituale bei amerikanischen Eingeborenenstämmen erinnern können. Die Opposition hat gut mitgespielt und manchmal musste man schon fürchten, dass die Schmerzen zu groß werden, die der Kandidat zu erleiden hat. Aber jedesmal, kurz bevor er mit dem Heulen angefangen hätte, ist den Rednern der Opposition dann das Messer aus der Hand gerutscht und sie haben den Faden an der Guttenberg hingehaltenen Schlinge verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein gewaltiges Ritual mit langen Traditionen in der Geschichte der Menschheit und ihrer Politik. Man muss nicht fürchten, dass Guttenberg in Zukunft wanken wird, wenn er vor den Kameras der Welt erklären soll, was die Bundeswehr in Afghanistan oder anderswo eigentlich so alles macht. Er wurde jetzt in den erlauchten Kreis der großen Politiker aufgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel schlimmer noch als Guttenberg finde ich die empörten Mitglieder unserer "Bildungselite", die es doch sonst mit der Wahrheit auch nicht haben. Wenn VWL-Professoren zum Vorteil ihrer Kaste lügen, damit die Geldpolitik weiter Massenarbeitslosigkeit erzeugen kann und so die Löhne der gewöhnlichen Bevölkerung niedrig hält, dann wird kein Mitglied unserer "Bildungselite" über schamlosen Blödsinn wie die angebliche "Neutralität des Geldes" oder das "Saysche Theorem" angewidert aufschreien. Nein, solche Lügenprofessoren genießen als "Experten" und "Wirtschaftsweise" noch das höchste Ansehen bei der "Bildungselite".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur wenn einer mit seinen Betrügereien die Zutrittsschranken zu dieser Kaste einzureißen droht und damit die Privilegien - und deren Rechtfertigung als Belohnung für ehrbare Leistung - gefährdet, dann wallt die Empörung hoch und es wird plötzlich Ehrlichkeit eingefordert und Betrug angeprangert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sollen sie das offene Lügen mal morgen zuerst in den VWL-Vorlesungen der Kollegen anklagen, wenn die wieder Lohnsenkung und Sozialabbau und höhere Profite für das Kapital fordern und über die freien Märkte fabulieren, die sich von selber ins Gleichgewicht brächten, wenn der Staat nicht mit Sozial- und Konjunkturpolitik eingreifen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere "Bildungselite" ist allemal nicht besser, auch wenn die meisten mehr Talent hatten, die zusammengesuchten Gedanken in ihren Doktorarbeiten zuletzt wenigstens mit eigenen Worten wiederzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5290944743245282839?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5290944743245282839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/02/ein-vollblutpolitiker-summa-cum-fraude.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5290944743245282839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5290944743245282839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/02/ein-vollblutpolitiker-summa-cum-fraude.html' title='Ein Vollblutpolitiker summa cum fraude'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1893383910084288892</id><published>2011-02-21T23:31:00.000-08:00</published><updated>2011-02-21T23:58:04.422-08:00</updated><title type='text'>Guttenberg und die empörte Kaste der "Bildungselite"</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem &lt;a href="http://verfassungsblog.de/wenn-guttenberg-zurcktritt/"&gt;Verfassungsblog&lt;/a&gt; muss ich allen Ernstes lesen, Guttenberg habe “das ehrwürdige Verfahren, in dem die Wissenschaft ihren Forschernachwuchs heranzieht, der Lächerlichkeit preisgegeben”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Forschernachwuchs? Wissenschaft? Ehrwürdig?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat da noch niemand von der sogenannten Wirtschaftswissenschaft gehört, deren Vertreter sich unter Doktorhütchen und Talaren als Experten und Wirtschaftsweise täglich im TV und in der Massenpresse für die Interessen des Kapitals prostituieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da regt sich nur eine kleine Kaste von Privilegierten darüber auf, dass sich einer aus ihrem edlen Kreise noch mit offener Hose auf dem bevölkerten Marktplatz hat erwischen lassen zum Schaden und Spott für alle, die aus dem selben Haus geschlichen kamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Guttenberg hat sie jetzt alle bloßgestellt, die dank guter Beziehungen schon in Schule und Universität zu den Prüfungen vorher die nötigen Hinweise und zuletzt einen Doktorvater erhielten, der ein guter Freund der Familie und dem Vater zu Dank verpflichtet war. Bei Bedarf bekommen diese Bürschchen dank Geld und Verbindungen noch eine Anstellung als "Wissenschaftler" möglichst an einer "Eliteuniversität" wie Bayreuth und fühlen sich als Angehörige der "Bildungselite" (dank eigener Leistung!) über den ganzen Erdkreis erhaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So toll wie der Guttenberg hat es sonst keiner getrieben. Sie selber haben ihren Doktor summa cum laude mit einer Arbeit erworben, an der sich der Betrug nicht nachweisen lässt. So viel Mühe haben sie sich schon gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt sind die Vertreter dieser Kaste empört, durch Guttenberg alle miteinander bloßgestellt zu sein, diese “Nachwuchsforscher” unserer “Wissenschaft” in ihrer “Ehrwürdigkeit”. Diese Bürschchen alle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das oberste Gericht dem Grundgesetz entnimmt, dass nur die Vorbereitung eines Angriffskrieges verboten wäre, aber nicht dessen Durchführung, zwinkern sich diese Forscher gegenseitig zu, wie klug ihre Alten doch die Angelegenheiten zu regeln wissen. Aber dieser Guttenberg, also das darf doch nicht sein, dass einer von ihnen sich derart erwischen lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An unseren “Wissenschaften”, nicht nur der sogenannten Wirtschaftswissenschaft, man denke nur einmal wieder an die Vogel- und die Schweinegrippe oder an unsere Historiker, ist nichts ehrwürdig und dieser “Forschernachwuchs” möchte vermeiden, dass die Bürger davon eine Ahnung bekommen. Daher die ganze Empörung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1893383910084288892?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1893383910084288892/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/02/guttenberg-und-die-emporte-kaste-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1893383910084288892'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1893383910084288892'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/02/guttenberg-und-die-emporte-kaste-der.html' title='Guttenberg und die empörte Kaste der &quot;Bildungselite&quot;'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6045942860031370351</id><published>2011-02-12T10:38:00.000-08:00</published><updated>2011-02-13T06:57:18.404-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alexander Del Mar'/><title type='text'>Alexander Del Mar</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein vergessener Autor:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Alexander del Mar (1836–1926) was an American political economist, historian, numismatist and author. He was an organizer and director of the U.S. Bureau of Statistics in 1866-69.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_del_Mar"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich waren seine Bücher zu gut und man hat ihn deshalb vergessen. Selber habe ich ihn gerade entdeckt und werde mir seine Werke demnächst näher ansehen. Die meisten Bücher sind jetzt gerade neu aufgelegt worden von Verlagen, die sich auf solche vergessenen Werke spezialisiert haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alexander Del Mar über die Bekämpfung der Inflation:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;On the other hand, the interests of Labour forbid the consideration of any policy designed to diminish the Measure of Value. We may with justice oppose further inflation, we may put an end to those mischievous agencies which tamper with the Measure of Value; &lt;b&gt;but we can never dare, we should never wish, to contract it, nor permit it to contract; for, as history abundantly testifies, a contraction of money, when production is increasing and commerce expanding, means the arrest of one and the extermination of the other&lt;/b&gt;. And it is, perhaps, the conviction of these consequences, crudely formed in the popular mind, which lies at the basis of the many illiterate plans and ill-adviced clamours for inflation, which, both in Europe and America, mark the financial and political measures of recent years.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/History-Ancient-Countries-Earliest-Present/dp/1152558773/ref=sr_1_9?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1297535514&amp;sr=1-9"&gt;A History of Money in Ancient Countries (Preface X)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um die Bekämpfung der Inflation durch eine Politik des knappen Geldes und deren Auswirkungen auf die davon betroffenen Arbeiter, die damit ihre Jobs verlieren und sich und ihre Familien nicht mehr ernähren können. Auch die heute bestehende Massenarbeitslosigkeit in den USA und Europa wurde absichtlich mit restriktiver Geldpolitik zur Inflationsbekämpfung erzeugt und bewirkt sinkende Löhne und Preise, also Geldwertstabilität im Interesse aller Rentiers und Kuponschneider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil der Text oben etwas schwierig ist, hier noch meine Übersetzung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Andererseits verbietet das Interesse der Arbeiter jeden Plan, das Wertmaß(Geld) zu verknappen. Wir mögen uns mit Recht jeder weiteren Inflation widersetzen, wir können jenen schädlichen Einrichtungen ein Ende setzen, die den Geldwert manipulieren; aber wir dürfen es nie wagen, sollten niemals wünschen, ihn zu senken oder sein Sinken zulassen; denn, wie die Geschichte vollauf beweist, eine Verknappung des Geldes, während die Produktion steigt und der Handel wächst, bedeutet einerseits Beschränkung und andererseits Auslöschung. Und es ist vermutlich das Wissen um diese Folgen, in roher Form im breiten Bewusstsein, das all den vielen ungebildeten Plänen und falsch beratenen Forderungen nach Inflation zugrunde liegt, die, in Europa wie in Amerika, die finanziellen und politischen Botschaften der vergangenen Jahren kennzeichneten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Er hat die Große Depression nicht mehr erleben müssen, die absichtlich durch restriktive Geldpolitik betrieben wurde, um den Goldstandard zu den Paritäten von 1913 nach dem Ersten Weltkrieg wieder durchzusetzen. Wikipedia:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Del Mar was a rigorous historian who made important contributions to the history of money. He was distinctly hostile to a central monetary role for gold as a commodity money. He believed strongly in the legal function of money. Del Mar has dedicated practically his whole lifetime to original research in the great libraries and coin collections of Europe on the subject of the history on money and finance. Alexander Del Mar died in 1926 at the age of ninety.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6045942860031370351?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6045942860031370351/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/02/alexander-del-mar.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6045942860031370351'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6045942860031370351'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/02/alexander-del-mar.html' title='Alexander Del Mar'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8861309244209242651</id><published>2011-01-30T13:15:00.000-08:00</published><updated>2011-01-30T13:15:19.433-08:00</updated><title type='text'>Ein interessanter Blog von Bill Mitchell:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht darum, wie zum Beginn der 80er Jahre absichtlich die Massenarbeitslosigkeit inszeniert wurde, um die Verhandlungsmacht der Lohnabhängigen auf dem Arbeitsmarkt zu brechen. Also um wieder niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen bei steigenden Profiten durchzusetzen. Außerdem geht es um die Folgen dieser Politik und den Umgang mit den (zu brechenden) Arbeitslosen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur mal als Beispiel für sinnvolle Diskussionen zum Thema Geld- und Wirtschaftspolitik, bei denen von den Beteiligten nicht so getan wird, als könne sich niemand die Krisen erklären. Die Krisen wurden nämlich immer absichtlich erzeugt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;“&lt;b&gt;The creation of a pool of unemployed people as a method of permanently disempowering workers in the labour market&lt;/b&gt; is not the end of the story, because it soon becomes apparent that this pool has to be strategically managed in order to engender the sort of desperate competition for jobs that the policy elites hope will thereafter drive productivity.”&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://bilbo.economicoutlook.net/blog/?p=13314"&gt;billy blog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bill Mitchell ist einer der wenigen aufrechten Keynesianer unserer Tage und schlägt sich in Australien mit den "Defizit-Terroristen" herum, wie er die Leute nennt, die ständig einen Haushaltsausgleich in der Krise fordern und die Staatsschulden durch das Sparen senken wollen, anstatt mit expansiver Politik das Wirtschaftswachstum zu fördern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bill Mitchell investiert sehr viel Zeit und Mühe in seinen Blog und verdient es, aufmerksam gelesen zu werden, auch wenn Australien von uns weit weg ist. Aber da geht es um genau dieselben Diskussionen in der Wirtschaftspolitik wie bei uns und mich überrascht das immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8861309244209242651?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8861309244209242651/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/ein-interessanter-blog-von-bill.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8861309244209242651'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8861309244209242651'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/ein-interessanter-blog-von-bill.html' title='Ein interessanter Blog von Bill Mitchell:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2785507315881839104</id><published>2011-01-26T12:35:00.000-08:00</published><updated>2011-01-26T12:42:25.819-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Blair'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Andrew Neather'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Labour'/><title type='text'>Labours versteckte Agenda: Immigration</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man nur auf die Sozialpolitik schaut, dann hat die ehemalige Labour-Regierung zwar die Interessen ihrer Wähler verraten, aber die Konservativen werden den Sozialstaat noch mehr zerstören, als es der Blair-Regierung möglich war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war das Motiv der vielen neuen Wähler der Konservativen und warum haben diese sich von Labour abgewandt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort ist gerade in der britischen Presse zu lesen. Die Labour-Regierung hat in den letzten zehn Jahren eine "hidden agenda" verfolgt, England ganz gezielt mit Wirtschaftsflüchtlingen aus aller Welt zu überfluten, angeblich um den Rechten für alle Zeiten ihren Rückhalt in der nun buntgemischten Bevölkerung zu nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In an astonishingly insouciant article Andrew Neather — a former adviser to Straw, Blair and David Blunkett — revealed that Labour ministers had a hidden agenda in allowing immigrants to flood into the country.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;According to Neather, who was present at secret meetings during the summer of 2000, the government had “a driving political purpose” which was: “mass immigration was the way that the government was going to make the UK truly multicultural”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;What’s more, Neather said he came away “from some discussions with the clear sense that the policy was intended — even if this wasn’t its main purpose — to rub the right’s nose in diversity and render their arguments out of date”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ministers longed for an immigration boom but wouldn’t talk about it, he wrote. “They probably realised the conservatism of their core voters: while ministers might have been passionately in favour of a more diverse society, it wasn’t necessarily a debate they wanted to have in working men’s clubs in Sheffield or Sunderland.”&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/columnists/minette_marrin/article6898174.ece"&gt;Labour’s secret scheme to build multicultural Britain&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Labour hat den eigenen Wählerstamm, die weiße Arbeiterschaft, gnadenlos verraten, um eine multikulturelle Gesellschaft in England zu schaffen. Selbstverständlich geht es nicht um Multikulti als Selbstzweck, sondern um die damit verbundenen sozialen Verhältnisse, die es der Wirtschaft ermöglichen, die Löhne zu senken und die Arbeitsbedingungen immer weiter zu verschlechtern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Quittung dafür war dann der Wahlsieg der Konservativen, die jetzt den Sozialabbau betreiben, den Labour mit seiner Zuwanderungspolitik vorbereitet hat. Man importiert die Dritte Welt nach England durch Labour und die Tory-Partei sorgt danach für die entsprechenden Verhältnisse und Gesetze mit den sich daraus ergebenden Löhnen und Arbeitsbedingungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wen sollten die britischen Arbeiter wählen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2785507315881839104?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2785507315881839104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/labours-versteckte-agenda-immigration.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2785507315881839104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2785507315881839104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/labours-versteckte-agenda-immigration.html' title='Labours versteckte Agenda: Immigration'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8311056935900113389</id><published>2011-01-16T06:16:00.000-08:00</published><updated>2011-01-16T06:34:42.957-08:00</updated><title type='text'>Die Gründung der London School of Economics</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wahre Geschichte ist wie bei Karl Marx vor dem Publikum sorgfältig verborgen, obwohl jeder sie leicht recherchieren kann. Selbstverständlich war es eigentlich nie ein Geheimnis, dass Beatrice und Sidney Webb mit der Fabian Society  ein falsches Spiel getrieben haben, was mit der öffentlichen Wirkung der von ihnen gegründeten London School of Economics (LSE), deren Ökonomen von 1929-33 die Deflation und den Sozialabbau gegen Keynes propagierten, auch kaum übersehen werden konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die folgenden Zitate und Angaben sind dem Buch "The story of Fabian socialism" von Margaret Cole entnommen, speziell dem Kapitel VIII "The Hutchinson Trust and the London School of Economics".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Henry Hutchinson aus Derby hatte sich im Juni 1890 den Fabianern angeschlossen und wurde von Beatrice Webb als "elderly cantankeraus creature" beschrieben, also ein zänkischer und rechthaberischer Alter, der "lived a penurious life and stinted his wife and by no means spoilt his children", also ein Geizhals, der seine Frau knapp hielt und seine Kinder ausnützte. Er habe voluminöse Briefe an den Vorstand der Fabian Society geschrieben, vor allem an Bernhard Shaw, der sich anfangs weigerte, diese auch nur mit einer Postkarte zu beantworten. Shaw wurde jedoch von seinen Mitstreitern dazu gebracht, freundlicher zu reagieren, weil Hutchinson reich war und unter anderem 100 Pfund für Vorträge in Lancashire und die Miete für das Büro der Fabianer gestiftet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Kerl soll also bei seinem baldigen Ableben durch Selbstmord wegen schwindender Gesundheit im Sommer 1894 der großzügige Geldgeber für die Gründung der LSE geworden sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im September 1884 sei der Vorstand der Fabianer über sein Testament informiert worden, wonach Hutchinson neben einer Rente von 100 Pfund für seine Witwe und anderen kleinen Gaben den Rest seines Vermögens, nach Steuern knapp 10.000 Pfund, einer treuhänderischen Stiftung übermacht habe, deren fünf Vertreter seine Tochter Caroline, William Clarke, Edward Pease, De Mattos und Sidney Webb sein sollten, Webb als Stiftungspräsident im ersten Jahr. Das Geld sollte innerhalb von zehn Jahren für die Arbeit der Fabian Society verwendet werden, für "the propaganda and other purposes of the said Fabian Society and its Socialism and towards advancing the objects in any way they deem advisable". Bei der Information des Vorstands habe Webb erklärt, dass der letzte Wille formlos und in großer Eile abgefasst worden sei und die Familie ihn möglicherweise wegen geistiger Verwirrung anfechten könnte, weshalb die Treuhänder sich entschlossen, die Rente der Witwe zu verdoppeln, die nach eineinhalb Jahren verstarb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte womöglich einen Kriminalroman daraus machen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;On a certain day in August, 1894 [wrote Graham Wallas], Mr. and Mrs. Webb, Mr. G. B. Shaw and I were staying at the little farm [Borough Farm, near Godalming]. ... The day before Mr. Webb learnt that, by the will of Mr. Henry Hutchinson, he had been given the duty of directing the expenditure of a sum of money. He and Mrs. Webb woke early, had a long discussion, and at breakfast told us that part of the money would be used to found a School in London on the lines of the École Libre des Scviences Politiques in Paris.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://books.google.de/books?id=8i2sAAAAIAAJ&amp;pg=PA67&amp;lpg=PA67&amp;dq=Hutchinson+Trust+lse&amp;source=bl&amp;ots=b-yyb55ID9&amp;sig=X47HHM7tv6SywZdoI1o5scHT0pc&amp;hl=de&amp;ei=__4yTajsLoWEOtDx0bUC&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=4&amp;ved=0CC8Q6AEwAw#v=onepage&amp;q=Hutchinson%20Trust%20lse&amp;f=false"&gt;The story of Fabian socialism, S. 68&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sidney Webb hatte schon seit mindestens 1893 die Gründung einer derartigen Einrichtung geplant und mit verschiedenen Leuten diskutiert, die daran "interessiert" sein könnten. Im letzten Willen von Hutchinson war eine derartige Verwendung der Stiftungsgelder nicht erwähnt und auch nicht vorgesehen, dass Sidney Webb allein über die Verwendung entscheiden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant dazu noch ein Auszug aus dem Tagebuch der Beatrice Webb Diary, September 21st, 1894):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Moreover, mere propaganda of the shibboleths [sic] of collectivism is going on at a rapid rate through the I.L.P. - the wheel has been set running and it is rolling downhill at a rapid pace. It looks as though the bulk of the working-men will be collectivists by the end of the century [!] But reform will not be brought about by shouting. What is needed is hard thinking. And the same objection applies to sending nondescript Socialists into Parliament. ... Last evening we sat by the fire and jotted down a list of subjects which wanted elucidating: issues of fact which needed clearing up. Above all, we wanted the ordinary citizen to feel that reforming society is not a light matter, and must be taken by experts specially trained for the purpose.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://books.google.de/books?id=8i2sAAAAIAAJ&amp;pg=PA67&amp;lpg=PA67&amp;dq=Hutchinson+Trust+lse&amp;source=bl&amp;ots=b-yyb55ID9&amp;sig=X47HHM7tv6SywZdoI1o5scHT0pc&amp;hl=de&amp;ei=__4yTajsLoWEOtDx0bUC&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=4&amp;ved=0CC8Q6AEwAw#v=onepage&amp;q=Hutchinson%20Trust%20lse&amp;f=false"&gt;The story of Fabian socialism, S. 70&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die "Experten", die dann an der LSE die Reform der Gesellschaft lehrten, waren dann bevorzugt neoklassische und liberale Ökonomen bis hin zum berüchtigten Friedrich August von Hayek, dem Mitbegründer des Neoliberalismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir scheint, das war genau so beabsichtigt und dafür haben bereits Beatrice und Sidney Webb die Weichen gestellt, selbstverständlich im Auftrag einflussreicher politischer Kreise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Beatrice Potter was born in Standish House in the village of Standish Gloucestershire, the daughter of a businessman Richard Potter and Laurencina Heyworth, daughter of a Liverpool merchant. Her grandfather was Radical MP, Richard Potter. From an early age she was self-taught and cited her influences as the cooperative movement and the philosopher Herbert Spencer with whom she became acquainted after an early stay with relatives in Lancashire.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;In 1882, she had a relationship with Radical politician Joseph Chamberlain&lt;/b&gt;, by then a Cabinet minister. After this relationship failed, she took up Social Work and assisted her cousin Charles Booth who was carrying out a pioneering survey of the Victorian slums of London. Upon the death of her father, Potter inherited an endowment of £1,000 pounds a year which she used to support herself during this research. In 1890 she was introduced to Sidney Webb whose help she sought in this research and in 1891 she published The Co-operative Movement in Great Britain, based on her experiences in Lancashire. Marrying Webb in 1892, the two remained together and shared political and professional activities, becoming active members of the Fabian Society.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beatrice_Webb"&gt;Beatrice Webb&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da hat man offensichtlich aus dem jungen Liebchen des Joseph Chamberlain die Frau des Sidney Webb gemacht, der als vorgeblich sozialistischer Aktivist dann dafür sorgen durfte und dem mit der LSE die Einrichtung dafür gestiftet wurde, dass die zukünftigen Politiker einer englischen Arbeiterpartei an der LSE erst einmal unter die Obhut und den Einfluss von erklärten Liberalen und neoliberalen Ökonomen kamen. Das Ergebnis konnte man zuletzt mit Tony Blairs Regierung besichtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8311056935900113389?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8311056935900113389/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/die-grundung-der-london-school-of.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8311056935900113389'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8311056935900113389'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/die-grundung-der-london-school-of.html' title='Die Gründung der London School of Economics'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5352950504083925824</id><published>2011-01-10T07:03:00.000-08:00</published><updated>2011-01-11T04:16:18.530-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Quigley'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kindergarten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Milner'/><title type='text'>Carroll Quigley zur britischen Deflationspolitik bis 1931</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Werk "THE ANGLO AMERICAN ESTABLISHMENT" (Books in Focus, 1981, S.131/132) schildert Carroll Quigley die Haltung von Milners Kindergarten zur Deflationspolitik nach dem Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alfred_Milner,_1st_Viscount_Milner"&gt;Milner&lt;/a&gt; selbst war nach Quigley ein Gegner der Deflation (Milner starb am 13. Mai 1925), während seine Gruppe unter der Führung von Robert Brand und im Einvernehmen mit den internationalen Bankiers bis zum Jahr 1931 vehement für die Deflation eintrat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;From 1902, during the period of reconstruction following the Second Boer War, Brand joined Alfred Milner's Civil Service in South Africa, where he was appointed "Secretary of the Intercolonial Council of the Transvaal and Orange River Colony", and was thus seen as a member of Milner's Kindergarten, which, according to Carroll Quigley, he lead from 1955 to 1963. He joined Lazard Brothers and Company in 1909, soon becoming a managing director.[2] He was also chairman of the North British and Mercantile Insurance Company, a director of Lloyd's Bank and served as head of the British Food Mission to the United States between 1941 and 1944 and as the Treasury representative to the United States between 1944 and 1946.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Brand,_1st_Baron_Brand"&gt;Robert Brand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst der einleitende Text von Quigley:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Both Toynbee and Milner were early suspicious of the virtues of free trade - not, however, because tariffs could provide high profits for industrial concerns but because tariffs and imperial preference could link the Empire more closely into economic unity. In his later years, Milner became increasingly radical, a development that did not fit any too well with the conservative financial outlook of Brand, or even Hichens. As revealed in his book &lt;i&gt;Questions of the Hour&lt;/i&gt; (1923), Milner was a combination of technocrat and guild socialist and objected vigorously to the orthodox financial policy of deflation, balanced budget, gold standard, and free international exchange advokated by the Group after 1918. This orthodox policy, inspired by Brand and accepted by &lt;i&gt;The Round Table&lt;/i&gt; after 1918, was regarded by Milner as an invitation to depression, unemployment, and the dissipation of Britain`s material and moral ressources. On this point there can be no doubt that Milner was correct. Not himself a trained economist, Milner, nevertheless, saw that the real problems were of a technical and material nature and that Britain`s ability to produce goods should be limited only by the real supply of knowledge, labor, energy, and materials and not by the artificial limitations of a deliberately restricted supply of money and credit. This point of view of Milner`s was not accepted by the Group until after 1931, and not as completely as by Milner even then. The point of view of the Group, at least in the period 1918-1931, was the point of view of the international bankers with whom Brand, Hichens, and others were so closely connected. This point of view, which believed that Britain`s prewar financial supremacy could be restored merely by reestablishing the prewar financial system, with the pound sterling at its prewar parity, failed completely to see the changed conditions that made all efforts to restore the prewar system impossible. The Group`s point of view is clearly revealed in &lt;i&gt;The Round Table&lt;/i&gt; articles of the period. In the issue od December 1918, Brand advocated the financial policy which the British government followed, with such disastrous results, for the next thirteen years. He wrote:&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Hier nun der Artikel von Brand in der Zeitschrift &lt;i&gt;The Round Table&lt;/i&gt; vom Dezember 1918, der die Argumente der Deflationisten vertritt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;That nation will recover quickest after the war which corrects soonest any depreciation in currency, reduces by production and saving its inflated credit, brings down its level of prices, and restores the free import and export of gold. ... With all our wealth of financial knowledge and experience behind us it should be easy for us to steer the right path - though it will not be always a pleasant one - amongst the dangers of the future. Every consideration leads to the view that the restoration of the gold standard - wether or not it can be achieved quickly - should be our aim. Only by that means can we be secure that our level of prices shall be as low as or lower than the prices in other countries, and on that condition depends the recovery of our export trade and the prevention of excessive imports. Only by that means can we provide against an abolish the depreciation of our currency wich, though the [existing] prohibition against dealings in gold prevents our measuring it, almost certainly exists, and safeguard ourself against excessive grants of credit.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das will ich hier mal so stehen lassen, als Textquelle für alle interessierten Leute und als Leseanreiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gibt es das Buch online und umsonst zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.alexanderhamiltoninstitute.org/lp/Hancock/CD-ROMS/GlobalFederation/World%20Trade%20Federation%20-%20136%20-%20The%20Anglo-American%20Establishment.html"&gt;Carroll Quigley: The Anglo-American Establishment&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5352950504083925824?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5352950504083925824/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/carroll-quigley-zur-britischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5352950504083925824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5352950504083925824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/carroll-quigley-zur-britischen.html' title='Carroll Quigley zur britischen Deflationspolitik bis 1931'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-926051889675840990</id><published>2011-01-02T11:12:00.000-08:00</published><updated>2011-01-02T11:12:48.107-08:00</updated><title type='text'>Die unsichtbare Faust hinter der unsichtbaren Hand:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man weiß es natürlich und hat es immer schon gewusst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"The hidden hand of the market will never work without the hidden fist—McDonald's cannot flourish without McDonnell Douglas, the designer of the F-15. And the hidden fist that keeps the world safe for Silicon Valley's technologies is called the United States Army, Air Force, Navy and Marine Corps."&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://monthlyreview.org/nfte799.htm"&gt;Thomas Friedman&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-926051889675840990?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/926051889675840990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/die-unsichtbare-faust-hinter-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/926051889675840990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/926051889675840990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2011/01/die-unsichtbare-faust-hinter-der.html' title='Die unsichtbare Faust hinter der unsichtbaren Hand:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2671444287005110813</id><published>2010-12-27T08:45:00.000-08:00</published><updated>2010-12-29T00:28:25.358-08:00</updated><title type='text'>Konzentration der Vermögen und Einkommen in den USA</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auszug aus einem Artikel: "Der Kampf der politischen Klasse Amerikas" von Jeffrey D. Sachs:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Seitdem Ronald Reagan 1981 Präsident wurde, hatte das Haushaltssystem der USA das Ziel, enormen Reichtum an der Spitze der Einkommenspyramide aufzuhäufen. &lt;b&gt;Erstaunlicherweise hat das reichste eine Prozent der amerikanischen Haushalte jetzt einen höheren Nettowert als die anderen 90 Prozent. Das Jahreseinkommen der reichsten 12.000 Haushalte ist höher als das der ärmsten 24 Millionen Haushalte.&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;http://www.project-syndicate.org/commentary/sachs173/German&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war und ist ja auch der ganze Sinn und Zweck der neoliberalen Politik. Das laufende Haushaltsdefizit der USA liegt bei 1.000 Milliarden Dollar und man diskutiert über weitere Steuersenkungen zu Gunsten der Reichen. Jeder achte US-Bürger lebt von Lebensmittelmarken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Europa ist auf dem besten Wege, diese Zustände auch hier zu verwirklichen. Der Euro wird wohl nicht mehr zu retten sein, aber mit dem Versuch seiner Rettung, wird Deutschland mit in den Sumpf gezogen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Plutokratie zur Kleptokratie, lautet das nächste Kapitel der Globalisierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2671444287005110813?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2671444287005110813/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/konzentration-der-vermogen-und.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2671444287005110813'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2671444287005110813'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/konzentration-der-vermogen-und.html' title='Konzentration der Vermögen und Einkommen in den USA'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-9147224293586884580</id><published>2010-12-24T07:28:00.000-08:00</published><updated>2010-12-24T07:28:23.905-08:00</updated><title type='text'>Die Clowns kommen: Plenum der Ökonomen</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist mal eine gute Idee zur allgemeinen Belustigung. Unsere einschlägig für die Kapitalinteressen in allen Medien agitierenden Professoren wollen sich im Internet noch eine spezielle Bühne zum Auftritt verschaffen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Deshalb rufen wir auf zur Gründung eines&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Plenums der Ökonomen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als einer elektronischen Vollversammlung aller Hochschullehrer für Volkswirtschaftslehre, die an einer deutschen Universität oder als deutsche Staatsbürger an einer ausländischen Universität lehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Plenum der Ökonomen berät und äußert sich ausschließlich zu volkswirtschaftlichen Ausnahmesituationen von herausragender nationaler Bedeutung. Einziges Ziel des Plenums ist es, die Öffentlichkeit und die demokratisch legitimierten Institutionen unseres Staates rechtzeitig und fundiert über die Einschätzung &lt;b&gt;der diesem Staat dienenden Wissenschaftler zu informieren&lt;/b&gt;.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.wiso.uni-hamburg.de/lucke/?page_id=375"&gt;Gründungsaufruf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist doch mal eine nette Idee, wenn die Brüder sich auf elektronischem Wege versammelt mit ihren Schwachsinnsvorschlägen zur Wirtschafts- und Sozialpolitik öffentlich zur Schau stellen. So eine Art digitaler Bahnhofsstrich für alle INSM-Mietmäuler und solche, die es erst noch werden wollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dafür nutzt das Plenum der Ökonomen elektronische Möglichkeiten. Es debattiert grundsätzlich öffentlich und mit voller Namensnennung im Respekt vor der Freiheit der Meinung und des Gewissens.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das Projekt findet wirklich meine volle Zustimmung, denn so können die Bürger im Netz direkt erleben, von wem und wie die Interessen des Kapitals unter dem Deckmäntelchen von Doktorhütchen und Talaren einer angeblich objektiven und noch vorgeblicher dem Staat dienenden, sogenannten Wissenschaft bedient werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann macht mal schön, liebe VWL-Professoren, ich kann die ersten Debatten im Netz kaum erwarten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-9147224293586884580?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/9147224293586884580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/die-clowns-kommen-plenum-der-okonomen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9147224293586884580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9147224293586884580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/die-clowns-kommen-plenum-der-okonomen.html' title='Die Clowns kommen: Plenum der Ökonomen'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2874396061946742516</id><published>2010-12-13T01:10:00.000-08:00</published><updated>2010-12-20T07:54:43.041-08:00</updated><title type='text'>Links zum CO2-Schwindel und über die Klimafälscher</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist durchaus ein Thema für die Ökonomen und besonders für Keynesianer. Schon vor dreißig Jahren hatten Keynesianer sich mit diesen urplötzlich in den Massenmedien gepushten Ökoverzichtspredigern herumzuplagen. Eine Überwindung der Massenarbeitslosigkeit durch expansive Geldpolitik und mehr Wachstum wäre eine Gefahr für die Umwelt, man dürfe auf gar keinen Fall die Arbeitslosigkeit und die Krise mit mehr Konsum und mehr Wirtschaftswachstum überwinden wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hintergrund der Ökobewegung ist das Interesse der Superreichen, die Ansprüche der Armen auf Konsum und ein schöne Leben zurückzuweisen. Das geht natürlich nicht, indem die Reichen sich hinstellen und fordern, dass die Armen gefälligst weiter arm zu bleiben haben. Sondern das geht, indem die Reichen solche Ökoideologen in ihren Massenmedien den Verzicht auf Konsum und Wachstum predigen lassen, weil durch Konsum und Wachstum doch die Umwelt zerstört würde. Das ist auch schon der ganze Hintergrund des Öko-Schwindels. Manchmal geht es noch um spezielle Interessen, wie im Fall des angeblich für ein Ozonloch am Südpol (im Winter fehlt am Südpol die Strahlung der Sonne, die das flüchtige Ozon immer neu in der Luft erzeugt) verantwortlichen FCKW. Das FCKW war ein billiges Mittel für Kühlanlagen und die Patente darauf waren gerade ausgelaufen. Also hat man es damals weltweit verboten, weil es angeblich ein Ozonloch verursachen würde. Noch drastischer war es mit dem Verbot des DDT, mit dem die Malaria fast ausgerottet werden konnte, bis dessen weitere Verwendung weltweit verboten wurde und die Malaria sich danach wieder ausbreiten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das CO2 ist deshalb so ein wichtiges "Treibhausgas" für das Klima geworden, weil sich mit dem CO2 Energie und Nahrung verteuern lassen. Die Wissenschaft ist unter den herrschenden Interessen des Großkapitals leider völlig korrumpiert, bis auf wenige Ausnahmen, zu denen ich unten die Links einstelle. Die Massenmedien behaupten selbstverständlich, dass die Leute von EIKE und andere Gegner des Klimawahns von der Industrie gekauft wären, die Journalisten von SPIEGEL, ZEIT und BILD dagegen die angebliche Klimakatastrophe aus lauter Selbstlosigkeit predigen würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir wissen doch schon lange, dass man Lügen daran erkennt, dass sie groß jeden Tag in den Zeitungen stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ib-rauch.de/datenbank/vortrag-leipzig.html"&gt;Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes und fiktiver Treibhauseffekte&lt;br /&gt;Prof. Dr. G. Gerlich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://tu-freiberg.de/fakult2/angph/forschung/hb/hb_atmosphaereneffekt2005.pdf"&gt;Der Atmosphären-Effekt&lt;br /&gt;D. Hebert, TU Bergakademie Freiberg &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://krahmer.freepage.de/klima/thieme/thieme.html"&gt;Treibhauseffekt – ein forscher Irrtum&lt;br /&gt;von H. Thieme&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.ke-research.de/downloads/klimaretter-1-3.pdf"&gt;Rettung vor den Klimarettern&lt;br /&gt;Gibt es die „Gefahr für das Weltklima“?&lt;br /&gt;Klaus Ermecke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.klimaargumente.de/"&gt;Klima Argumente: CO2&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.geographie.uni-muenchen.de/internetvorlesung/klimatologie/kl_hauptseite.htm"&gt;Internetvorlesung: Klimatologie &lt;br /&gt;Prof. Dr. Wolfram Mauser&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/02-intro-3-twk.htm"&gt;Die Debatte um den Klimawandel&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.eike-klima-energie.eu/"&gt;EIKE - Europäisches Institut für Klima und Energie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The 16th Conference of Parties (COP) of the UN Framework Convention on Climate Change is finishing up in Cancun. The gathering is part of the UN’s constant battle against UN claimed human-caused global warming. The conference started with a prayer Ixchel, a Mayan goddess, offered by Christina Figueres, the executive secretary of the conference to Perhaps some other gods were angered because the conference is closing with six days of record-breaking cold.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://wattsupwiththat.com/2010/12/12/weekly-climate-and-energy-news-roundup-8/"&gt;By Ken Haapala, Executive Vice President, Science and Environmental Policy Project (SEPP)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.schmanck.de/hb_klimakatastrophe2006.pdf"&gt;Die Klima – „Katastrophe“&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Fazit: CO2 wirkt wegen der geringen Konzentration und Strahlungsemission in Erdnähe nur minimal als Treibhausgas!!!&lt;br /&gt;Methan, Ozon usw. sind aus denselben Gründen fast wirkungslos!!!&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.zum.de/Faecher/Materialien/beck/13/bs13-69.htm"&gt;Treibhauseffekt?&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2874396061946742516?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2874396061946742516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/links-zum-co2-schwindel-und-uber-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2874396061946742516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2874396061946742516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/links-zum-co2-schwindel-und-uber-die.html' title='Links zum CO2-Schwindel und über die Klimafälscher'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-9136593917295620951</id><published>2010-12-01T08:41:00.000-08:00</published><updated>2010-12-01T08:41:30.990-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pater Lacordaire'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gesetz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freiheit'/><title type='text'>Pater Henri-Dominique Lacordaire über die Freiheit:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Pater Lacordaire stammt der berühmte Ausspruch, der meist Rousseau zugeschrieben wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;So mögen denn alle wissen, die es ignorieren, die Feinde Gottes und der Menschheit, welchen Namen sie sich auch geben, dass zwischen dem Starken und dem Schwachen, zwischen dem Reichen und dem Armen, zwischen dem Herrn und dem Knecht, es die Freiheit ist, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.rossaepfel-exkurse.de/Lacordaire.htm"&gt;CONFÉRENCES DE NOTRE-DAME DE PARIS&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man wollte damals den Sonntag zu einem Arbeitstag machen. Die ganze Rede kann man übersetzt unter dem obigen Link finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-9136593917295620951?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/9136593917295620951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/pater-henri-dominique-lacordaire-uber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9136593917295620951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/9136593917295620951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/12/pater-henri-dominique-lacordaire-uber.html' title='Pater Henri-Dominique Lacordaire über die Freiheit:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8689034928179989942</id><published>2010-11-29T22:56:00.000-08:00</published><updated>2010-11-29T22:57:10.612-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Exportüberschuss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lohndumping'/><title type='text'>Stephan Schulmeister im Handelsblatt</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt der Volkswirtschaftslehre besteht nicht nur aus Volldeppen und korrupten Halunken. Manchmal gibt es eine seltene Ausnahme und einer davon ist Stephan Schulmeister. Man lässt solche Leute sogar gelegentlich in der Presse schreiben, die sonst überwiegend von den Deppen geprägt wird, die eine Wirtschaftskrise durch das gnadenlose Sparen (an den Armen) überwinden möchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Von jenen Finanzvermögen, die Deutschland aus seinen Exportüberschüssen akkumuliert hat, wird kaum etwas übrig bleiben. Das war in der Wirtschaftsgeschichte immer so. Die Exportweltmeister von England im 19. Jahrhundert bis zu Japan und Deutschland in der Nachkriegszeit haben die Früchte ihrer Überschüsse kaum genießen können. Denn Finanzanlagen in der Fremde sind vielen Risiken ausgesetzt: Länder, die sich auf hochwertige Industriegüter spezialisieren, sind meist in der Finanzwelt nicht zu Hause und daher ideale Abnehmer für Finanzschrott (Wall Street meets Landesbanken).&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/exportueberschuesse-deutschland-verbrennt-sein-vermoegen-im-ausland;2699960"&gt;EXPORTÜBERSCHÜSSE &lt;br /&gt;Deutschland verbrennt sein Vermögen im Ausland&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Artikel ist kurz und drastisch und zeigt das ganze Resultat von Lohndumping und Sozialabbau seit der rotzgrünen Deformpolitik mit der Agenda 2010 auf. Eine Schande für die Gangsterpolitik im Reichstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8689034928179989942?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8689034928179989942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/stephan-schulmeister-im-handelsblatt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8689034928179989942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8689034928179989942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/stephan-schulmeister-im-handelsblatt.html' title='Stephan Schulmeister im Handelsblatt'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8419666438429221619</id><published>2010-11-14T01:49:00.000-08:00</published><updated>2010-11-14T03:24:01.344-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='George Friedman'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geopolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='STRATFOR'/><title type='text'>Aktuelle Geopolitik: Stratfor Global Intelligence</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst muss ich mich für den wichtigen Hinweis bei der Spatzseite (vom 13. November 2010) von Dr. Helmut Böttiger bedanken, dessen Artikel ich nur empfehlen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spatzseite.com./"&gt;Dr. Helmut Böttiger: Spatzseite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun also zur geopolitischen Analyse des Dr. George Friedman auf der Website der Stratfor Global Intelligence, die ich unbedingt zur Lektüre empfehle, weil sie die Hintergründe der aktuellen Weltpolitik beleuchtet und die Strategien der US-Geopolitik. Auszüge des Artikels:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nations and empires are living things until they die. While they live they grow to the limits set by other nations. &lt;b&gt;They don’t grow like this because they are evil. They do this because they are composed of humans who always want to be more secure, more prosperous and more respected.&lt;/b&gt; It is inconceivable to me that Russia, alive and unrestrained, would not seek to return to what it once was. The frontiers of Czarist Russia and the Soviet Union had reasons for being where they were, and in my mind, Russia would inevitably seek to return to its borders.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.stratfor.com/analysis/20101108_geopolitical_journey_part_1_traveler"&gt;Read more: Geopolitical Journey, Part 1: The Traveler | STRATFOR &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die größte Sorge bereitet den Angloamerikanern ein Eurasischer Pakt zwischen Deutschland und Russland und das seit dem Geostrategen Mackinder. Polen ist das Land, das zwischen Deutschland und Russland liegt und dem deswegen das besondere Interesse gilt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;It is the path Napoleon and Hitler took into Russia, and the path Russia took on its way to Berlin. Sitting on that plain is Poland, a country whose existence depends on the balance of power between other countries on the plain, a plain that provides few natural defenses to Poland and that has made Poland a victim many times over.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen ist Teil 2 dieser geopolitischen Reise erschienen und die Berichte werden fortgesetzt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;A borderland is a region where history is constant: Everything is in flux. The countries we are visiting on this trip (Turkey, Romania, Moldova, Ukraine and Poland) occupy the borderland between Islam, Catholicism and Orthodox Christianity. Roman Catholic Hapsburg Austria struggled with the Islamic Ottoman Empire for centuries, with the Ottomans extending northwest until a climactic battle in Vienna in 1683. Beginning in the 18th century, Orthodox Russia expanded from the east, through Belarus and Ukraine. For more than two centuries, the belt of countries stretching from the Baltic to the Black seas was the borderland over which three empires fought.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.stratfor.com/weekly/20101108_geopolitical_journey_part_2_borderlands"&gt;Read more: Geopolitical Journey, Part 2: Borderlands | STRATFOR &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht bei den Grenzländern wieder um die alte Frage:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;My interest in the region is to understand more clearly how the next iteration of regional geopolitics will play out. &lt;b&gt;Russia is far more powerful than it was 10 years ago.&lt;/b&gt; The European Union is undergoing internal stress and &lt;b&gt;Germany is recalculating its position&lt;/b&gt;. The United States is playing an uncertain and complex game. I want to understand how the semicircle of powers, from Turkey to Poland, are thinking about and positioning themselves for the next iteration of the regional game.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Zwei Weltkriege wurden geführt, um die angloamerikanischen Konkurrenten Deutschland und Russland nieder zu halten. Aber noch ist das Ziel der angloamerikanischen Geopolitik nicht endgültig erreicht. Die US-Geostrategen werden es wohl nicht aufgeben. Lieber Leser, Sie finden das übertrieben? Lesen Sie selbst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;I have been accused of thinking like an old Cold warrior. I don’t think that’s true. &lt;b&gt;The Soviet Union has collapsed, and U.S. influence in Europe has declined.&lt;/b&gt; Whatever will come next will not be the Cold War. What I do not expect this to be is a region of perpetual peace. It has never been that before. It will not be that in the future. &lt;b&gt;I want to understand the pattern of conflict that will occur in the future.&lt;/b&gt; But for that we need to begin in the past, not with the Cold War, but with World War I. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;So werden die alten Ängste der Angloamerikaner wieder aktuell:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;One of the things it could change is German-Russian relations.&lt;/b&gt; At various times since 1871 and German re-unification, the Germans and Russians have been allies as well as mortal enemies. Right now, there is logic in closer German-Russian ties. &lt;b&gt;Economically they complement and need each other. Russia exports raw materials; Germany exports technology. Neither cares to be pressured by the United States. Together they might be able to resist that pressure.&lt;/b&gt; There is a quiet romance under way between them.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Für die Leser unserer Systempresse und unserer Systemhistoriker - zu denen man nur Macbeth zitieren kann: "...die von einem Deppen erzählte Geschichte, voller Lärm und Wut und ohne Sinn und Ziel.." - noch einmal kurz zusammengefasst:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;While the United States can welcome a powerful Turkey, the same can’t be said for a powerful Russia, particularly not one allied with Germany. The single greatest American fear should not be China or al Qaeda. It is the amalgamation of the European Peninsula’s technology with Russia’s natural resources. That would create a power that could challenge American primacy. &lt;b&gt;That was what the 20th century was all about. The German-Russian relationship, however early and subdued it might be, must affect the United States.&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.stratfor.com/weekly/20101108_geopolitical_journey_part_2_borderlands"&gt;Read more: Geopolitical Journey, Part 2: Borderlands | STRATFOR &lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir dürfen diese geopolitischen Theorien auf gar keinen Fall unterschätzen. Sie werden Folgen haben. Noch sind die politischen Parteien in Deutschland fest in der Hand der Angloamerikaner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8419666438429221619?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8419666438429221619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/aktuelle-geopolitik-stratfor-global.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8419666438429221619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8419666438429221619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/aktuelle-geopolitik-stratfor-global.html' title='Aktuelle Geopolitik: Stratfor Global Intelligence'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6649165591020097535</id><published>2010-11-10T01:16:00.000-08:00</published><updated>2010-11-10T01:16:29.295-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Große Depression'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Goldpreisanstieg'/><title type='text'>Wenn wir gerade beim Thema Goldpreisanstieg sind:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätten wir jetzt einen Goldstandard, dann könnte das Gold nicht einfach so im Preis steigen, was ja eine Abwertung des Geldes gegen das Gold ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Notenbank kann dem Gold seinen Preisanstieg aber nicht einfach so mal „par ordre de mufti“ untersagen, sondern &lt;b&gt;sie müsste den Kredit derart knapp machen, dass Geld mindestens ebenso “knapp” wie das Gold wird&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese “knappe” Geld war dann die Ursache der Großen Depression unter dem Goldstandard.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wird aber eh niemanden interessieren, sonst würdet Ihr ja meine Bücher kaufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6649165591020097535?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6649165591020097535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/wenn-wir-gerade-beim-thema.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6649165591020097535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6649165591020097535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/wenn-wir-gerade-beim-thema.html' title='Wenn wir gerade beim Thema Goldpreisanstieg sind:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8018835494052559423</id><published>2010-11-07T00:41:00.000-07:00</published><updated>2010-11-07T00:49:05.381-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Michael Perelman'/><title type='text'>Die Krisentheorie des Michael Perelman</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder mal ein Marxist, der es in den USA (na was wohl?) zum Professor gebracht hat. Zum Ökonomieprofessor! Wie das möglich ist, werden wir hier gleich einmal demonstrieren. Der Kerl hat sich mit Karl Marx auf den Weg des Schumpeter begeben und dabei entdeckt (was wohl?), dass Krisen für den Kapitalismus notwendig und förderlich wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel gefällig? Auszug aus seinem Blog (Award Winner: Top Economicsblog 2010, der Kerl wird immer noch protegiert!):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The result of this research was Keynes, Investment Theory and the Economic Slowdown: The Role of Replacement Investment and q-Ratios” (1989). This book showed that the neglect of replacement investment caused a serious misreading of Keynes’ work.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;One consequence of this study was that I realized that crises were a necessary component of capitalist economies within the context of Keynes’s analysis, just as was the case within Marx’s. In particular, a strong economy is not conducive to replacement investment. As a result, without crises, an economy would tend to run down as its capital stock ages. In addition, an expanding economy freed from crises would create insufficient incentives for business to become more efficient. In short, efforts to maintain economic health actually cause the enfeeblement of the economy. &lt;b&gt;Capitalism needs crises.&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://michaelperelman.wordpress.com/my-intellectual-biography/"&gt;Blog von Michael Perelman&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Der Kapitalismus braucht Krisen!", hat dieser Kerl also mit Hilfe des Schwagers des preußischen Innenministers herausgefunden und will gleich noch den Keynes diesbezüglich verbessern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zitat aus wiki zu diesem Amimarxisten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Although perceiving flaws in Marx's work as it is typically interpreted in the context of its modern reading, Perelman writes that "Marx’s crisis theory was far more sophisticated than many modern readers had realized," focusing on an interpretation that is largely bypassed by many readers of Marxian economic thought. Perelman views Marxist theory as vindicated through its account of crises that a capitalist economy must inherently generate.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Perelman"&gt;Michael Perelman&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Krisentheorie von Marx wäre also gerechtfertigt. Ja, für derartigen Schwindel erhalten Marxisten noch heute Lehrstühle in den USA. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/preu%C3%9Fische-Regierungsagent-Karl-Marx-Innenministers/dp/3839114012/ref=pd_rhf_p_t_3"&gt;Der preußische Regierungsagent Karl Marx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8018835494052559423?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8018835494052559423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/die-krisentheorie-des-michael-perelman.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8018835494052559423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8018835494052559423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/11/die-krisentheorie-des-michael-perelman.html' title='Die Krisentheorie des Michael Perelman'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3032629280706356319</id><published>2010-10-22T05:23:00.000-07:00</published><updated>2010-10-25T14:18:25.434-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neoklassik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Allgemeines Gleichgewicht'/><title type='text'>Die Allgemeine Gleichgewichtstheorie kurz zerlegt:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem Buch, an dem ich gerade schreibe, wird das dann etwas ausführlicher erfolgen und so, dass es auch der Laie versteht. In der Kurzfassung sollte der Leser vielleicht doch die VWL schon kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Allgemeine Gleichgewichtstheorie ist praktisch nichtexistent! Eine Gaukelei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man simuliert mehrere zusammenhängende Teilmärkte, die sich aber bei näherer Betrachtung sofort verflüchtigen. Den Geldmarkt hat man über ein Diagramm mit dem Reallohn w/P mit dem Arbeitsmarkt verbunden und über das Y mit dem Gütermarkt. Weder der Arbeitsmarkt noch der Gütermarkt können mit dem Preisniveau etwas anfangen, das am Geldmarkt bestimmt wird (im Modell!). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt also keinen funktionalen Zusammenhang zwischen den Teilmärkten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleiben also noch der Arbeitsmarkt und der Gütermarkt und meist haben die Professoren noch den Kapitalmarkt gestrichelt in die bildliche Darstellung ihres Gesamtmarktgleichgewichts eingefügt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gütermarktgleichgewicht wäre eigentlich der Auslastungsgrad des Produktionspotentials, bei dem es weder zu inflationären, noch zu deflationären Reaktionen kommt, wenn man dem Modell-Gütermarkt und seinem Gleichgewicht überhaupt einen Inhalt geben wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kann es in der Neoklassik aber wegen des Say´schen Theorems keine schwankende Auslastung des Produktionspotentials auf dem Gütermarkt geben und damit eigentlich keinen Gütermarkt im Modell der Teilmärkte. Daher hat man als Gleichgewichtsbedingung für den Gütermarkt die für den Pseudo-Kapitalmarkt genommen, also das Gleichgewicht der Ersparnisse und der Nachfrage nach Ersparnissen, der Investitionen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil jetzt der Kapitalmarkt schon ausgeschlachtet wurde, hat man mit dem “Gesetz von Walras” selbigen bei der Betrachtung der Teilmärkte im Gleichgewicht für überflüssig erklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben also für das allgemeine Gleichgewichtsmodell der Neoklassik noch den Arbeitsmarkt, der über Y mit dem Pseudo-Gütermarkt verbunden ist, welcher jedoch wegen Ersparnis=Investition (=Tautologie) immer im “Gleichgewicht” ist, weswegen da dann von “geplanten” Ersparnissen und Investitionen geredet werden muss, das Gleichgewicht also zum Hirngespinst wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt vom allgemeinen Gleichgewichtsmodell nur der Arbeitsmarkt, auf dem nach der Neoklassik halt immer die Löhne zu hoch sind bei einer geldpolitisch verursachten Massenarbeitslosigkeit, weil es eine Geldpolitik ja nach den Voraussetzungen nicht geben kann, wenn das Geld immer neutral und nur ein Geldschleier ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soviel also zum Allgemeinen Gleichgewichtsmodell der VWL. Ein Witz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3032629280706356319?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3032629280706356319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/10/die-allgemeine-gleichgewichtstheorie.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3032629280706356319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3032629280706356319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/10/die-allgemeine-gleichgewichtstheorie.html' title='Die Allgemeine Gleichgewichtstheorie kurz zerlegt:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6667188467301094409</id><published>2010-10-19T14:15:00.000-07:00</published><updated>2010-10-26T02:53:13.726-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Frankfurter Institut für Sozialforschung'/><title type='text'>Zur Gründung des Instituts für Sozialforschung</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach offiziellen Angaben sei das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Institut_f%C3%BCr_Sozialforschung"&gt;Frankfurter Institut für Sozialforschung&lt;/a&gt; 1923 durch eine Stiftung des Getreidehändlers Weil und seines vom Marxismus begeisterten Sohnes Felix Weil finanziert worden. Jaja, wer da den Zusammenhang nicht sieht: Russland war zu Zarenzeiten ein großer Getreide-Exporteur, da muss sich ein Getreidehändler mit den neuen Machthabern gut stellen und ihnen Dienste erweisen. So wird der Sohn dann zum "Marxisten" und sogar der vor dem Krieg weltgrößte Getreidehändler spendet für die Weltrevolution. Natürlich ist das jetzt eine Spekulation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es wirklich gewesen sein muss, lässt sich der Arbeit des Instituts in den ersten Jahren mit ziemlicher Sicherheit entnehmen, also der damit verbundenen Frage, wem die Arbeit genützt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Russland waren die Bolschewiken an die Regierung gekommen und benötigten für ihren Marxismus die ganzen Quellen und Unterlagen über das Werk von Marx und Engels. Wie aber daran kommen, wenn sich das Zeug bis dahin vor allem in den Archiven der SPD in Deutschland befand?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war die Aufgabe des Frankfurter Instituts, dessen Personalplanung offensichtlich auch von Moskau aus beeinflusst wurde:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Über die Personalfragen schrieb der ungarische Philosoph Béla Fogarasi in einem bisher unveröffentlichten Brief am 20. Februar 1924 an den Direktor. des Moskauer MarxEngelsInstituts David Rjazanov: »Das Institut sollte nach außen einen offiziellen Charakter tragen, in einem freien Verhältnis an die Frankfurter Universität angegliedert sein, so daß zwischen der Universität und dem Institut eine Personalunion bestehen sollte ... Diese Kombination war ganz auf Grünberg zugeschnitten, der für die bürgerliche Welt die nötige Autorität besitzt, nach innen aber die Möglichkeit einer kollektiven marxistischen Forschungs und Erziehungsarbeit in unserem Sinne gesichert hätte.« Rjazanov war über das Frankfurter Projekt erstmals im September 1922 während eines Kuraufenthalts in Bad Elster von Grünberg in Kenntnis gesetzt wurden. Der russische Marx-Engels-Forscher kannte Grünberg aus seiner Emigrationszeit in Wien (1909-1915).&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.trend.infopartisan.net/trd7899/t057899.html"&gt;75 Jahre Frankfurter Schule&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die hochherzige Geldspende zur Gründung des Instituts sollte doch nach aller politischen Logik aus Moskau gekommen sein, wo für derart wichtige Anliegen den Bolschewiken immense Mittel bereitstanden. Natürlich konnte Moskau das Geld nicht offen auf den Tisch legen, aber für eine Tangente finden sich dann immer großzügige Spender als Privatleute. Auch die Leute aus Moskau waren gleich vor Ort:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Bereits einen Monat nach Grünbergs Antrittsrede traf Rjazanov in Frankfurt (Main) ein. In seinem Gepäck der Beschluß des V. Weltkongresses der Kommunistischen Internationale über die »vollständige Ausgabe der Werke und Briefe von Marx und Engels mit historischkritischen Kommentaren«.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Jetzt mussten nur noch die Quellen gesammelt, kopiert und nach Moskau gebracht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Aus einer Aktennotiz Weils über die Verhandlungen mit Rjazanov gehen weitere wichtige Details hervor, u. a. wie die Kopierarbeiten des MarxEngelsNachlasses in Frankfurt (Main) vorbereitet werden sollten. Weiterhin übernahm Weil die Aufgabe, die Verhandlungen mit dem SPDVorstand über einen Vertrag zur Unterstützung der MEGA zu führen. Außerdem wurde mit Eduard Bernstein Einigung über die Benutzung der bei ihm befindlichen MarxDokumente erzielt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wer etwas naiv ist, darf selbstverständlich weiter an großzügige Getreidehändler und ihre vom Marxismus begeisterten Söhne glauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Realität ist immer eine ganz andere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/preu%C3%9Fische-Regierungsagent-Karl-Marx-Innenministers/dp/3839114012/ref=pd_rhf_p_t_3"&gt;Der preußische Regierungsagent Karl Marx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6667188467301094409?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6667188467301094409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/10/zur-grundung-des-instituts-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6667188467301094409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6667188467301094409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/10/zur-grundung-des-instituts-fur.html' title='Zur Gründung des Instituts für Sozialforschung'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5191087834963968734</id><published>2010-10-05T04:25:00.000-07:00</published><updated>2010-10-05T04:25:30.259-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldschöpfung'/><title type='text'>Nochmal zur Geldschöpfung:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die falschen Vorstellungen über Geld und Kredit stehen dem Verständnis der Geldpolitik bei fast jedem Menschen im Wege. Diese falschen Vorstellungen resultieren einmal aus der jedem Menschen aus frühester Jugend gewohnten mikroökonomischen Sicht der Dinge. Später kommt in Schule und Universität und durch Politik und Massenmedien eine gezielte Irreführung hinzu. Kurz zusammengefasst also hier die falschen Vorstellungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Banken verleihen Geld, das vorher gespart worden ist (falsch) &lt;br /&gt;2. Wenn ich Geld spare, dann leiht die Bank es jemandem, der damit etwas kauft (falsch)&lt;br /&gt;3. Die Zinsen sind hoch, weil zu wenig Geld gespart wurde (falsch)&lt;br /&gt;4. Die Zinsen sind hoch, weil zu viele sich verschulden möchten (falsch)&lt;br /&gt;5. Die Banken können nicht mehr Geld verleihen, weil sie keines mehr haben (falsch)&lt;br /&gt;6. Mehr Kredite beleben die Konjunktur nicht, weil jemand dafür sparen muss (falsch)&lt;br /&gt;7. Banken können kein Geld schöpfen, sondern verleihen nur, was sie haben (falsch)&lt;br /&gt;8. In Krisen wird Geld gehortet und wir finden es auf den Bankkonten (falsch)&lt;br /&gt;9. In Krisen wird Bargeld gehortet und das Bargeld fehlt den Banken zum Leihen (falsch)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Einige weitere falsche Vorstellungen sind mit dem Thema der Mindestreserven und mit dem Bargeld, also dem Notenbankgeld verbunden. Mindestreserven sind künstliche Vorschriften, ähnlich denen zum benötigten Eigenkapital der Bank. Mit dem Wesen der Geldschöpfung haben sie nichts zu tun; man könnte der Bank auch vorschreiben, dass sie für 10% ihrer Einlagen eine Mindestreserve an Kartoffeln im Keller einlagern müsste. Debatten um Mindestreserven und das sogenannte „Fraktionale Banking“ werden nur zur Verwirrung des Publikums geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Es ist also einfach Unsinn, was oft erzählt wird, dass die Bank aus einem bestimmten Betrag an Kundengeldern ein Vielfaches an ausgeliehenem Kredit machen würde. Der Grund ist einfach der, dass Banken überhaupt kein vorher eingezahltes Kundengeld benötigen. Die Bank braucht für die Vergabe eines Kredits einzig und allein einen Schuldner mit Sicherheiten, der unter den gerade herrschenden Aussichten für die Geschäfte und zu dem aktuellen Zins einen Kredit will. Hier eine kurze Aufzählung, wie es wirklich ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Banken schöpfen mit jedem Kredit neues Geld&lt;br /&gt;2. Dieses Geld hätte es ohne den Kredit nicht gegeben&lt;br /&gt;3. Durch dieses Geld ist eine zusätzliche Güternachfrage entstanden&lt;br /&gt;4. Ohne den Kredit hätte es diese Güternachfrage nicht gegeben &lt;br /&gt;5. Alles Geld ist schon Kredit und Geldvermögen und Schulden sind genau gleich hoch&lt;br /&gt;6. Die Bank kann das Geld, das Sie auf Ihr Konto einzahlen, nicht nochmal verleihen&lt;br /&gt;7. Wenn Sie weniger kaufen, also Geld sparen, schaden Sie nur der Konjunktur&lt;br /&gt;8. Wenn Sie Ihr Geld ausgeben, ist es nicht weg, sondern nur auf einem anderen Konto&lt;br /&gt;9.  Bargeld ist nur bedrucktes Papier, das die Banken sich bei der Zentralbank leihen&lt;br /&gt;10. Mit jedem Kredit entsteht eine Bankeinlage in der Höhe der Kreditsumme&lt;br /&gt;11. Diese Bankeinlage muss niemand vorher sparen, sie entsteht durch Buchung&lt;br /&gt;12. Die Bankeinlage auf dem Konto ist die Gegenbuchung zur Kreditforderung&lt;br /&gt;13. Die neu geschaffene Einlage kann der Kunde nach seinem Belieben verwenden&lt;br /&gt;14. Wird das Geld bar ausgezahlt, hat die Bank praktisch eine Einlage der Zentralbank&lt;br /&gt;15. Wird Geld bar eingezahlt, geht es zurück zur Zentralbank in die Papierpresse&lt;br /&gt;16. Bargeld ist für die Zentralbank wertlos, weil es da eine Forderung an sich selbst ist&lt;br /&gt;17. Die Barauszahlung sämtlicher Bankeinlagen an die Kunden ist grundsätzlich möglich&lt;br /&gt;18. Bargeld ist eine unverzinste Forderung zur Gutschrift bei der Bank oder Zentralbank&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Bei den hier aufgeführten Punkten geht es um das Prinzip der Geldschöpfung der Banken. Zum Beispiel in Basel-X müssen komplizierte Vorschriften zur Kreditvergabe beachtet werden, aber es sind nur künstliche Regelungen, die mit der Logik der Sache nichts zu tun haben. Hier geht es nur um diese Logik, die schon kompliziert genug ist für das Publikum.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;   Ohne die Geld- und Kreditschöpfung in ihrer Logik verstanden zu haben, ist keine Einsicht in die Ursachen und Hintergründe von Konjunktur und Krisen möglich. Es ist nicht zu vermeiden, dieses Kapitel notfalls so oft und so lange zu lesen, bis die falschen und aus frühester Jugend gewohnten Vorstellungen überwunden sind. Lassen Sie sich bei Ihren Überlegungen nicht durch Nebenaspekte und gesetzliche Bestimmungen verwirren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;   Die Guthaben der Kunden bei den Geschäftsbanken entstehen durch Buchung entweder bei der Aufnahme eines Kredits oder dem Ankauf von Edelmetall, Aktien und Wertpapieren durch die Bank. Banken können prinzipiell auch Grundstücke oder eine Kiste Sekt für den Direktor mit einer Gutschrift auf das Konto des Verkäufers erwerben, das meiste Geld entsteht jedoch durch die Verschuldung der Kunden. Nimmt ein Kunde, der über Sicherheiten wie ein Haus oder Auto verfügt, einen Bankkredit auf, erhält er eine entsprechende Gutschrift auf sein Konto. Mit diesem Geld kann er sofort bezahlen oder es sich bar auszahlen lassen. Die Gutschrift ist eine sofort fällige Forderung an die Bank, während der Kredit eine verzinste Forderung der Bank an den Kunden auf einen bestimmten Termin ist.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;    Bei der Kreditgeldschöpfung wird Geld aus dem Nichts erzeugt, eine sofort fällige Forderung des Kunden an die Bank. Das ist die Gegenbuchung zum Kredit, der eine Forderung der Bank an den Kunden auf Termin ist. Dieser Vorgang widerspricht dem verbreiteten Glauben, dass die Banken erst das von ihren Kunden gesparte Geld verleihen könnten. Alles vorhandene Geld ist bereits verliehen, es konnte überhaupt nur als Schuld entstehen und nur dadurch hat das Geld einen Wert: Jemand muss es sich in Zukunft durch Leistung verdienen, um seine Schulden tilgen und die darauf lastenden Zinszahlungen beenden zu können. Durch Tilgung verschwindet das Geld. Würden alle Schulden getilgt, gäbe es kein Geld mehr in unserer Wirtschaft.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;   Das Bargeld leihen sich die Geschäftsbanken für Zins bei der Notenbank. Wenn die Kunden der Geschäftsbanken ihr Geld auszahlen lassen, bekommen sie nun keine Zinsen mehr. Würden die Kunden ihr gesamtes Geld bar abheben, wäre das kein Problem. Die Banken wären dann statt bei ihren Kunden bei der Zentralbank verschuldet und müssten dafür Zinsen zahlen. Das dürfte leicht die Druckkosten der Banknoten bestreiten und der Zentralbank noch einen hohem Gewinn bescheren. Ein Run auf die Banken war früher ein Problem, als die Kunden die Auszahlung ihrer Guthaben in Gold und Silber fordern konnten. Heute können die Kunden nur die Auszahlung in Banknoten fordern und Papier und Druckerfarbe gibt es genug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5191087834963968734?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5191087834963968734/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/10/nochmal-zur-geldschopfung.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5191087834963968734'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5191087834963968734'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/10/nochmal-zur-geldschopfung.html' title='Nochmal zur Geldschöpfung:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3999645831530179628</id><published>2010-09-26T13:42:00.000-07:00</published><updated>2010-09-26T13:43:44.152-07:00</updated><title type='text'>Einkommensentwicklung USA: Top 0,1 und 0,01 Prozent</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Studie erschien unter dem Titel &lt;a href="http://pas.sagepub.com/content/38/2/152.full.pdf+html"&gt;"Winner-Take-All Politics" (Pdf)&lt;/a&gt;, sie beschreibt aber nur die Folgen des Neoliberalismus seit 1980.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The share of pretax income&lt;br /&gt;earned by the richest 1 percent of the U.S. population, for example, has increased from&lt;br /&gt;around 8 percent in 1974 to more than 18 percent in 2007. Including capital gains like&lt;br /&gt;investment and dividend income, the share has gone from just over 9 percent to 23.5&lt;br /&gt;percent. Moreover, the top 1 percent are not the most fortunate beneficiaries of the&lt;br /&gt;post-1980 income explosion at the top. The more exclusive the group, the more stratospheric&lt;br /&gt;the gains have been. The top 0.1 percent (the richest 150,000 or so families)&lt;br /&gt;have seen their slice of the pie grow from 2.7 percent to 12.3 percent of income—a&lt;br /&gt;more than fourfold increase. Meanwhile, the top 0.01 percent (the richest 15,000 or so&lt;br /&gt;families) have seen their share of income rise from less than one in every one hundred&lt;br /&gt;dollars in 1974 to more than one of every seventeen—or more than 6 percent of&lt;br /&gt;national income accruing to 0.01 percent of families.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;So stiegen die Anteile der Reichsten am Gesamteinkommen in den USA von 1974 auf 2007:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reichste 1 Prozent von 8% auf 18% (vor Steuern, ohne Kapitaleinkünfte)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reichste 1 Prozent von 9% auf 23,5% (mit Dividenden und Renditen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reichste 0,1 Prozent von 2,7% auf 12,3%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das reichste 0,01 Prozent von unter 1% auf über 6%&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das alles ist der "Erfolg" der vollständigen Korrumpierung der Politik zur Umverteilung von unten nach oben, einschließlich der geldpolitischen Verursachung von Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit und der Führung imperialistischer Raubkriege durch die USA verschärft im letzten Jahrzehnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3999645831530179628?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3999645831530179628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/09/einkommensentwicklung-usa-top-01.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3999645831530179628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3999645831530179628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/09/einkommensentwicklung-usa-top-01.html' title='Einkommensentwicklung USA: Top 0,1 und 0,01 Prozent'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-8271647180627514718</id><published>2010-09-23T04:01:00.000-07:00</published><updated>2010-09-23T04:05:10.486-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Inflation'/><title type='text'>Ein Lob der Inflation</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA sind einige Stimmen so weit, für eine Belebung der Ökonomie durch Inflation zu plädieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;And so a surprising number of high-profile economists, on both the left and the right, think that it’s time for the Fed to try one more extraordinary measure: injecting the economy with a healthy dose of inflation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Read more http://www.newyorker.com/talk/financial/2010/09/27/100927ta_talk_surowiecki#ixzz10LhYV85W&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.newyorker.com/talk/financial/2010/09/27/100927ta_talk_surowiecki#ixzz10HXpUTcE"&gt;In Praise Of Inflation&lt;br /&gt;by James Surowiecki&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor benennt auch die bekannten Probleme, vor allem die Ablehnung der Inflation durch die Mehrheit der Bürger. Der normale Bürger versteht unter Inflation nämlich nicht das steigende Einkommen für sich selbst, sondern sieht nur die steigenden Preise, die er zahlen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor die Alternative gestellt, entweder eine niedrige Inflation und hohe Arbeitslosigkeit, oder eine hohe Inflation und niedrige Arbeitslosigkeit, wählt eine überwiegende Mehrheit die niedrige Inflation. Das ist auch einfach erklärt: Jeder ist von steigenden Preisen betroffen und hofft, dass die Anderen es sind, die ihre Jobs verlieren, und nicht er selbst, wenn die Geldpolitik mal wieder die Inflation bekämpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es anders kommt, ändert sich vielleicht diese Meinung, aber solange die Arbeitslosen noch nicht die Mehrheit der Bürger stellen, findet die Mehrheit eben die Inflation schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das publizistische Geschrei gegen eine Inflation, das die Reichen mit ihren finanziellen Interessen an der Geldwertstabilität in den von ihnen gekauften Massenmedien erklingen lassen, spielt sicher noch die Hauptrolle. Der normale Bürger hat keine Ahnung von Ökonomie und plappert nach, was ihm vorgemacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-8271647180627514718?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/8271647180627514718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/09/ein-lob-der-inflation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8271647180627514718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/8271647180627514718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/09/ein-lob-der-inflation.html' title='Ein Lob der Inflation'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2044739478474020481</id><published>2010-09-12T03:42:00.000-07:00</published><updated>2010-09-12T03:42:51.618-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad Bank'/><title type='text'>Weitere 40 Milliarden Euro für die HRE:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist wieder einmal ein guter Anlass, an die Vorgänge und Diskussionen über eine Bad Bank im Jahr 2003 zu erinnern. Man glaubt es nicht, abder derselbe Ackermann, der in den Medien ständig von 25 Prozent Rendite auf das Eigenkapital geschwafelt hat, wollte damals schon eine Bad Bank zur Auslagerung&amp;nbsp;der notleidenden Kredite gründen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bad Bank sollte dann die schlechten Papiere von den Banken übernehmen, bündeln und als sichere Anlagen an Kunden verkaufen. Man&amp;nbsp;wollte damals schon&amp;nbsp;dafür&amp;nbsp;eine Staatsgarantie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Diese Kreditwerkstatt wird auch als Bad Bank bezeichnet und soll dazu dienen, die Kredite Not leidender Banken zu bündeln, als Wertpapier zu verpacken und wieder zu verkaufen. Zur Entlastung solle der Staat für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben, hieß es weiter. Die Großbanken und Berlin sind über die Veröffentlichung massiv verärgert.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.handelsblatt.com/archiv/bad-bank-sorgt-fuer-aufregung;606003"&gt;Handelsblatt&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist natürlich alles eine Oberverarschung des Steuerzahlers, denn auf diesem Weg sollte er nicht nur für die Verluste voll haftbar gemacht werden, sondern auch noch den neuen Anlegern in diesen Papieren hohe Renditen garantieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich ist es genau dies, was da im Augenblick praktiziert wird und wofür die Garantien benötigt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2044739478474020481?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2044739478474020481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/09/weitere-40-milliarden-euro-fur-die-hre.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2044739478474020481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2044739478474020481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/09/weitere-40-milliarden-euro-fur-die-hre.html' title='Weitere 40 Milliarden Euro für die HRE:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7056944724936590795</id><published>2010-08-29T00:48:00.000-07:00</published><updated>2010-08-29T00:50:59.373-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Keynes Deflation Depression Arbeitslosigkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>30 Millionen Arbeitslose und Unterbeschäftigte in den USA!</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bob Herbert, der Kolumnist der New York Times, nennt die Lage auf dem Arbeitsmarkt der USA eine Horror Show:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;With 14.6 million people officially jobless, and 5.9 million who have stopped looking but say they want a job, and 8.5 million who are working part time but would like to work full time, you end up with nearly 30 million Americans who cannot find the work they want and desperately need. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/08/10/opinion/10herbert.html?ref=bobherbert"&gt;Bob Herbert: "The Horror Show"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird sich so leicht auch nicht ändern lassen in einem Land, in dem die obersten 10 Prozent der Einkommensbezieher die Hälfte aller Einkommen in ihre Taschen leiten und davon wieder das oberste Zehntel allein 25 Prozent der Einkommen in den USA erhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Reichen der USA einmal anfangen, zu sparen und Geldvermögen zu bilden, kann sich der Staat gar nicht mehr so schnell verschulden, wie die Ökonomie zusammenbricht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder vierte US-Bürger lebt trotz Arbeit in Armut, insgesamt etwa 40 Millionen. Man muss bei dem hohen Pro-Kopf-Einkommen der USA von etwa 47.000 Dollar ja eben erst die Hälfte abziehen, dann hat man das Pro-Kopf-Einkommen von 90 Prozent der Bevölkerung und das liegt bei nur noch 23.500 Dollar im Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun gilt in einer Ökonomie das Gesetz, dass irgendjemand sich genau um die Unsummen verschulden muss, die ein anderer Teil dieser Ökonomie spart, also an Geldvermögen bildet. Wenn die Reichen in den USA sparen, dann braucht es wohl wieder einen Weltkrieg, damit die Regierung ausreichend hohe Schulden machen darf. Denn anders wird sich das, was alle Logik der Ökonomie gebietet, gegen die Interessen dieser Reichen nicht durchsetzen lassen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reichen erzwingen zwar mit ihren wachsenden Geldvermögen diese entsprechend wachsende Verschuldung, aber letztere ist ja gegen die Interessen dieser Reichen. Wie schon einmal von 1929 bis 1933 und dann trotz New Deal bis zum Weltkrieg. Die Reichen sind gegen die Staatsverschuldung, weil damit ihre gesparten Geldvermögen ja wieder entwertet werden. Diese Entwertung der gesparten Geldvermögen der Reichen ist der zentrale Punkt bei allen Maßnahmen zur Konjunkturbelebung. Alternativ müssten die Reichen gleich so hoch besteuert werden, dass sie vom ihnen verbleibenden Rest nicht mehr viel sparen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7056944724936590795?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7056944724936590795/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/30-millionen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7056944724936590795'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7056944724936590795'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/30-millionen.html' title='30 Millionen Arbeitslose und Unterbeschäftigte in den USA!'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7988734932161443028</id><published>2010-08-28T01:39:00.000-07:00</published><updated>2010-08-29T03:11:17.488-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karl Marx'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Marxismus'/><title type='text'>Der Schwindel mit dem Marxismus</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der erste Verdacht&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ja vermutlich jedem Leser des „Kapitals“ von Karl Marx zur Zeit des Neomarxismus so ergangen. Man fand eine völlig unbrauchbare Theorie über den Arbeitswert von Waren auf kapitalistischen Märkten, die sich nicht nur wenig mit der Realität in Einklang bringen ließ, vor allem bot sie keine Antwort auf irgendeine der vielen Fragen, die man stattdessen hatte. Bestenfalls war das „Kapital“ also eine Zeitverschwendung, eine wissenschaftliche Haarspalterei zur Erklärung der Ausbeutung der Arbeiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Arbeiter brauchten, war aber nicht ein umständlicher und angeblich wissenschaftlicher Nachweis ihrer Ausbeutung, mit dessen Studium dieselben Arbeiter sich ihre wenige Freizeit auf Jahre hinaus versauen müssten. Das mit der Ausbeutung war auch so klar, ohne darüber Tausende Seiten studiert zu haben. Falls im „Kapital“ von Marx wenigstens ein wichtiger Gedanke enthalten sein sollte, dann hätte nach so langer Zeit schließlich auch irgendein Marxist diesen wichtigen Gedanken gefunden und kurz und verständlich erklärt haben müssen. Offensichtlich war dies aber nicht der Fall und stattdessen wurde jeder auf die drei Schwarten „Das Kapital“ verwiesen, die zuerst studiert werden sollten, danach noch die vielen Regalmeter Bücher der anderen Marxisten über die Werttheorie, zur Klärung der nicht auszuräumenden Widersprüche dieser Theorie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Frage, die Marxisten damals hatten mit ihrem Marx ganz genau so wenig anfangen können, wie ich. Aber sie haben mit allen Tricks so getan, als ob. Durch diesen ersten Kontakt mit dem Marxismus habe ich in meiner Jugend Sozialismus oder Kommunismus erst einmal für den Irrsinn unehrlicher Leute gehalten. Genau dies ist aber der verborgene Sinn des Werkes von Karl Marx, der mir damals noch unentdeckt blieb, nämlich die Leute von der weiteren Verfolgung kapitalismuskritischer Gedanken abzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Kapital“ und die anderen Schriften aus den gesammelten Werken waren alle ein unbefriedigender und mühsamer Unsinn. Das geschraubte Geschwalle, langatmig, schwerverständlich und wenig lehrreich sollte die Leute von der Kritik des Kapitalismus abschrecken. Karl Marx, der Schwager des preußischen Innenministers Ferdinand von Westphalen, war ein Agent des Kapitals und der preußischen Regierung. So weit war ich damals aber noch nicht, das zu erkennen. Heute ist mir das auf den ersten Blick offensichtlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/preu%C3%9Fische-Regierungsagent-Karl-Marx-Innenministers/dp/3839114012/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1261043869&amp;sr=1-1"&gt;Der preußische Regierungsagent Karl Marx&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7988734932161443028?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7988734932161443028/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/der-schwindel-mit-dem-marxismus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7988734932161443028'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7988734932161443028'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/der-schwindel-mit-dem-marxismus.html' title='Der Schwindel mit dem Marxismus'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-5566766522981371138</id><published>2010-08-18T09:28:00.000-07:00</published><updated>2010-08-18T09:29:04.285-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkommensverteilung'/><title type='text'>Zur Einkommensverteilung in den USA</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA fließen 50 Prozent aller Einkommen in die Taschen der Top 10%! Näheres hier in einer Untersuchung aus Berkeley (PDF):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://elsa.berkeley.edu/~saez/saez-UStopincomes-2007.pdf"&gt;Striking it Richer:&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen derartig hohen Anteil der Spitzeneinkommen gab es schon einmal 1928. Sogar über die große Depression hat sich der hohe Anteil der Spitzeneinkommen gehalten und lag bis Kriegsausbruch bei immer noch 45 Prozent für die Top 10%. Von 1942 bis 1982 lag der Anteil der obersten 10 Prozent an den Einkommen dann nur noch bei rund 35 Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute schaufelt allein das oberste Prozent in den USA fast 25% aller Einkommen in seine Taschen. Bei uns hier in Europa entwickelt sich alles etwas langsamer, aber in dieselbe Richtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich ist mit dieser Einkommenverteilung eine Konjunktur nur noch durch steigende Neuverschuldung des Staates zu machen. Wenn die Staaten bei dieser Einkommensverteilung mit dem Sparen anfangen, kommt der Absturz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-5566766522981371138?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/5566766522981371138/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/zur-einkommensverteilung-in-den-usa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5566766522981371138'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/5566766522981371138'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/zur-einkommensverteilung-in-den-usa.html' title='Zur Einkommensverteilung in den USA'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1262850627476304773</id><published>2010-08-16T12:02:00.000-07:00</published><updated>2010-08-16T12:02:15.925-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Karl Marx'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pressefreiheit'/><title type='text'>Karl Marx zur Pressefreiheit</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil der Spruch von Marx heute so gerne zitiert wird, sollte man ihn sich doch noch einmal genau anschauen. Es war also damals die Zeit, als die Presse von der Regierung zensiert wurde, und die Eigentümer mancher Presserzeugnisse gegen die Zensur protestierten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Die erste Freiheit der Presse ist, kein Gewerbe zu sein.&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Soso, also nicht die preußische Zensur war ihm das Problem, so weit sollten wir doch mit Verstand die Aussage lesen können. Die preußische Regierung, in der von 1850-58 sein Schwager Ferdinand von Westphalen der Minister des Inneren war, wird ihrem Agenten Karl Marx den Spruch gedankt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist das Problem mit der Pressefreiheit das Gewerbe, aber eigentlich doch nicht das Gewerbe als solches, sondern das Gewerbe im Kapitalismus, wo also alles Privateigentum in den Händen weniger Gangsterkapitalisten ist. Vor allem gilt dies für die Massenmedien, die für jeden Betrug auf der Welt von ganz zentraler Bedeutung sind, weshalb sie fast restlos den Gaunern und Betrügern gehören, die dann die Journalisten für ihre Zwecke arbeiten lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht also auch so besehen nicht einfach darum, dass mit der Presse Geld verdient wird, sondern dass dies in einem Gangsterkapitalismus geschieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/preu%C3%9Fische-Regierungsagent-Karl-Marx-Innenministers/dp/3839114012/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1261043869&amp;sr=1-1"&gt;Hier noch einmal der Link zu meinem Buch über den preußischen Regierungsagenten Karl Marx.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1262850627476304773?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1262850627476304773/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/karl-marx-zur-pressefreiheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1262850627476304773'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1262850627476304773'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/karl-marx-zur-pressefreiheit.html' title='Karl Marx zur Pressefreiheit'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1412516707720195831</id><published>2010-08-13T10:06:00.000-07:00</published><updated>2010-08-13T10:07:49.092-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldpolitik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Konjunktur'/><title type='text'>Falsche Ratschläge der Professoren</title><content type='html'>Die ZEIT-Online hat einen Artikel von Olav Storbeck aus dem Handelsblatt veröffentlicht. Er schreibt, dass die VWL-Professoren jetzt zu der Erkenntnis gekommen seien, dass die Notenbanken wegen zu lockerer Geldpolitik die Immobilienblase verantworten müssten und in Zukunft solche Blasen wohl durch restriktivere Kreditpolitik verhindern sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-08/weltrezession-wahrnehmung-experten?page=3"&gt;Warum die Krise unterschätzt wird&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe dazu in einem Leserkommentar wie folgt Stellung bezogen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Beim letzten Absatz des Artikels kann man sich nur mit Grausen schütteln. Das einzige Mittel der Notenbank, Blasen zu unterdrücken, wäre nämlich die Auslösung einer Rezession durch restriktive Kreditpolitik so wie schon einmal 1929. Damals gab es auch keine Inflation der Güterpreise, sondern nur eine Börsenblase. Die hat man dann mit Zinserhöhungen zum Platzen gebracht mit den bekannten Folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich hat es wenig Sinn, die Zusammenhänge zu erörtern, ohne zuvor die VWL-Professoren alle wegen fahrlässiger Dummheit und korrupter Verbohrtheit von den Universitäten zu jagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ursache der extremen Niedrigzinspolitik unter Greenspan war die enorme Schwäche der Konjunktur als Folge der neoliberalen Politik der Lohnkürzung und des Sozialabbaus. Man kann eine Konjunktur entweder durch steigende Löhne oder mit sinkenden Zinsen beleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Zinsen schon sehr niedrig sind, muss man es aber mit steigenden Löhnen und Sozialleistungen machen. Nur steht da den vom Kapital korrumpierten VWL-Professoren gleich der Schaum vor ihrem Mund, mit dem sie ständig für Lohnkürzung und Sozialabbau plädieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So aber hat man in den USA die Konjunktur statt durch steigende Masseneinkommen mit einer steigenden Massenverschuldung vor allem für Immobilien belebt. Das muss man jetzt durch Inflation und steigende Löhne stabilisieren. Dazu gibt es keine Alternative, egal wie viel das Kapital seinen VWL-Professoren für die Behauptung des Gegenteils zahlt.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;In der ZEIT kann man den ganzen Humbug wenigstens noch schön gleich wieder zerlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1412516707720195831?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1412516707720195831/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/falsche-ratschlage-der-professoren.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1412516707720195831'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1412516707720195831'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/falsche-ratschlage-der-professoren.html' title='Falsche Ratschläge der Professoren'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7785024443842745816</id><published>2010-08-11T22:19:00.000-07:00</published><updated>2010-08-11T22:22:02.352-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='USA'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einkommen'/><title type='text'>Zahlen aus den USA:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher. In den USA haben die Einkommen der breiten Bevölkerung jetzt über fast 40 Jahre stagniert, die Reichen verdienen das Dreifache wie zuvor:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Das durchschnittliche Jahreseinkommen der unteren 90 Prozent hat sich seit 1973 kaum verändert – in den vergangenen 37 Jahren ist es real um nur zehn Prozent gestiegen.&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Amerikaner treten also seit mehr als einer Generation auf der Stelle. &lt;b&gt;Im gleichen Zeitraum haben sich die Einkommen des obersten Prozents verdreifacht. 1973 erhielten Vorstandschefs das 26-Fache des Durchschnittslohns, inzwischen ist es das 300-Fache.&lt;/b&gt; Im letzten Aufschwung, zwischen Januar 2002 und Dezember 2007, sank das mittlere Haushaltseinkommen um 2000 Dollar.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.ftd.de/politik/international/:agenda-das-ende-des-amerikanischen-traums/50154362.html?page=2"&gt;Das Ende des amerikanischen Traums&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dank auch an die Nachdenkseiten für den Hinweis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wird nicht aufhören, bis die Neoliberalen politisch ausgeschaltet sind. Es wird eher noch schlimmer werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7785024443842745816?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7785024443842745816/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/zahlen-aus-den-usa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7785024443842745816'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7785024443842745816'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/zahlen-aus-den-usa.html' title='Zahlen aus den USA:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-3735092547652095435</id><published>2010-08-01T03:23:00.000-07:00</published><updated>2010-08-01T03:38:48.922-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bob Herbert'/><title type='text'>Ausbeutung durch Rezession verschärft!</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kolumnist Bob Herbert hat in der NY-Times das Verhalten der US-Unternehmen angeprangert, die in der laufenden Rezession weit mehr Arbeiter entlassen und Lohn eingespart haben, als es dem Rückgang der Konjunktur entsprochen hätte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;The recession officially started in December 2007. From the fourth quarter of 2007 to the fourth quarter of 2009, real aggregate output in the U.S., as measured by the gross domestic product, &lt;b&gt;fell by about 2.5 percent&lt;/b&gt;. But &lt;b&gt;employers cut their payrolls by 6 percent&lt;/b&gt;. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/07/31/opinion/31herbert.html?_r=1&amp;ref=bobherbert"&gt;Bob Herbert&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bob Herbert nennt das eine beschämende Sünde, aber es ist einfach Kapitalismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Anreiz zu mehr Beschäftigung fordern die Ausbeuter noch weitere Liberalisierungen, Steuergeschenke und Sozialabbau, weil sich angeblich damit die Konjunktur wieder beleben ließe, wie die von den Ausbeutern bezahlten, korrupten Ökonomen versichern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-3735092547652095435?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/3735092547652095435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/ausbeutung-durch-rezession-verscharft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3735092547652095435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/3735092547652095435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/08/ausbeutung-durch-rezession-verscharft.html' title='Ausbeutung durch Rezession verschärft!'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7485784702662939492</id><published>2010-07-26T06:37:00.000-07:00</published><updated>2010-07-26T06:39:33.569-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bankrate'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Keynes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vom Gelde'/><title type='text'>Keynes zur Geldmengensteuerung:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Monetarismus gab es damals noch gar nicht, trotzdem hat Keynes in seinem Werk "Vom Gelde" (München und Leipzig 1932, S. 469) die Idee einer Steuerung der Geldmenge schon längst widerlegt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Die Banken haben keine direkte Kontrolle über die Preise einzelner Waren oder über die Nominalerträge der Produktionsfaktoren. Ebensowenig haben sie in Wirklichkeit einen &lt;b&gt;direkten&lt;/b&gt; Einfluss auf die Geldmenge; denn es ist für das moderne Bankwesen typisch, daß die Zentralbank bereit ist, zu einem festgelegten Diskontsatz jede Menge von Effekten bestimmter Art gegen Geld zu kaufen.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wenn es keine Geldmengensteuerung gibt, dann kann die Notenbank einzig und allein mit dem Zinssatz Einfluss auf die Investitionstätigkeit nehmen, also entweder mit niedrigen Zinsen die Investitionen fördern oder sie mit hohen Zinsen abwürgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Das bedeutet im Kern, daß die Herrschaft über die Preise in der Gegenwart &lt;b&gt;mittels der Herrschaft über die Investitionstätigkeit&lt;/b&gt; ausgeübt wird. Die Zentralgewalt kann immer die Investitionstätigkeit beeinflussen, einerlei ob sie nun mittels der Bankrate oder mittels Geschäften am offenen Markt tätig wird. Aber unsere Grundgleichung hat gezeigt, daß, wenn die Investitionstätigkeit nach Belieben zu beeinflussen ist, dieses Mittel in die Waagschale geworfen werden kann, um in erster Linie das Preisniveau der Gesamterzeugung und schließlich, als Folge der Wirkung der Preise auf die Gewinne, die Nominalerträge der Produktionsfaktoren in jedem gewünschten Grade zu beeinflussen.&lt;/i&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wir finden solcherart tiefschürfende Erkenntnisse selbstverständlich ausgerechnet in dem Buch, das meist als überholt und der Lektüre nicht wert bezeichnet wird. Wie die "Essays in Persuasion" ist "Vom Gelde" aber viel wertvoller, als die "Allgemeine Theorie", da Keynes sich hier noch ganz freizügig über die Wirkungen der Bankrate auf Konjunktur, Beschäftigung und Preisniveau ausgelassen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7485784702662939492?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7485784702662939492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/keynes-zur-geldmengensteuerung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7485784702662939492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7485784702662939492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/keynes-zur-geldmengensteuerung.html' title='Keynes zur Geldmengensteuerung:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-1602024762210797134</id><published>2010-07-23T01:26:00.000-07:00</published><updated>2010-07-23T07:10:24.156-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Snower'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zirkelschluss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Volkswirtschaftslehre'/><title type='text'>Der Zirkelschluss in der Volkswirtschaftslehre</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Präsident des einschlägig als neoliberale Propagandaschleuder bekannten Instituts der Kieler Weltökonomen, Professor Dennis J. Snower, hat also seinen Studenten in einer Vorlesung "bewiesen", dass der Staat nicht in der Lage ist, durch expansive Maßnahmen die Beschäftigung zu fördern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück hat ein kritischer Student die Sache mitgeschrieben und kommentiert und es ist hier im Internet zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.kriegspropaganda.de/holzmichel.pdf"&gt;Die Transmission von Nachfrageschocks auf den&lt;br /&gt;Arbeitsmarkt: Snowers Modell und Sraffas Einwand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich empfehle dem Leser, sich auf den Seiten drei und vier einmal den pseudowissenschaftlichen Formelwust etwa zur "Preiselastizität der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage" kurz anzuschauen. Machen Sie sich nicht die Mühe, die Herleitung der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsnachfrage mit Hilfe dieser Formeln verstehen zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich erhalten wir aus den komplizierten Formeln des Modells, das ja auf der Cobb-Douglas-Produktionsfunktion beruht, immer nur das Ergebnis, dass eine nachfrageorientierte Politik durch den Staat oder gar die Notenbank die Beschäftigung nicht erhöhen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was die Notenbank betrifft deswegen, weil das besagte Modell gar keine Geldpolitik kennt und das Geld nur als Geldschleier im Modell vorkommt. Also ist per Definitionem in diesem Modell keine expansive Geldpolitik möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nun die staatlichen Maßnahmen betrifft, durch kreditfinanzierte Nachfrage (als "externen Schock") die Beschäftigung zu erhöhen, so muss nach den Annahmen des Modells auch dies scheitern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Modell ist nämlich die Beschäftigung bei einer gegebenen Lohnhöhe durch die Menge des Kapitals limitiert, wobei diese Ausgangsbedingung vorgibt, dass jeweils ein Anstieg der Beschäftigung nur mit 1) mehr Kapital oder 2) niedrigeren Löhnen möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstverständlich kann unter diesen Annahmen die Beschäftigung niemals gesteigert werden, außer durch Lohnsenkung und höhere Profite oder durch "Sparen". Weil das Modell so schön die Interessen des Kapitals fördert, deswegen fördern die Kapitalisten auch die Professoren, die ihren Studenten VWL nach diesem Modell lehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass in einer Wirtschaftskrise genug Kapital unausgelastet vorhanden ist und deshalb keine Restriktion der Arbeitsnachfrage wegen fehlendem Kapital vorliegen kann, dies ist in dem Modell eben nicht vorgesehen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder könnte das auch leicht verstehen, dass die Annahmen des neoklassischen Modells einfach jede Beschäftigungspolitik ausschließen, die nicht den Kapitalisten höhere Profite und den Arbeitern niedrigere Löhne verschafft. Auf der Grundlage dieses Modells brauchen wir da gar nichts weiter auszurechnen, sobald wir die Annahmen des Modells verstanden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den einfältigen Studenten soll allerdings der Zirkelschluss aus den Annahmen des Modells auf das Ergebnis der Berechnungen verborgen bleiben. Dazu braucht man die vielen komplizierten Formeln, mit denen die Aufmerksamkeit der Studenten von der zirkulären Argumentation abgelenkt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu baut man zuerst auf den Grundlagen des Modells einen Formelwust auf und rechnet dann solange daran herum, bis "ganz überraschend" für die Studenten zuletzt der "wissenschaftliche Beweis" erbracht ist, dass das deficit spending die Beschäftigung gar nicht zu erhöhen vermag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei sind die Studenten mit dem Formelwust beschäftigt und merken überhaupt nicht mehr, dass man das Ergebnis ganz einfach schon in den Annahmen des Modells vorliegen hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ändert man die Annahmen des Modells, wie es Maximilian Polling, der Verfasser dieses kritischen Papiers angibt, dann erhält man auch sofort die positive Wirkung von staatlichen Maßnahmen der Konjunkturankurbelung. Dazu gehört eine andere Modellannahme, nämlich dass bei Unterauslastung des Produktionspotenzials mit steigender Auslastung die Grenzkosten der Produktion sinken und mindestens dieselben Löhne gezahlt werden können, die "Grenzproduktivität der Arbeit" also nicht sinkt, schon haben auch wir aus unserem Modell den passenden "Beweis" zusammengebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zirkelschlüsse im Modellbau. Frei nach Pippi Langstrumpf: Ich bau mir das Modell, wie es mir gefällt. So wird man Präsident der Kieler Weltökonomen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-1602024762210797134?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/1602024762210797134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/der-zirkelschluss-in-der.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1602024762210797134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/1602024762210797134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/der-zirkelschluss-in-der.html' title='Der Zirkelschluss in der Volkswirtschaftslehre'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7807548824704935926</id><published>2010-07-22T01:46:00.000-07:00</published><updated>2010-07-22T01:49:23.064-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='new deal 2.0'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neoliberalismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='ostgalizische Schule der Ökonomie'/><title type='text'>new deal 2.0</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der wenigen think tanks, die sich gegen die neoliberale Propaganda aufgestellt haben, nennt sich "new deal 2.0" und wird vom "Roosevelt Institute" betrieben. Auf seiner Website ist gerade ein interessanter Beitrag aufgetaucht, in dem es um die Staatsdefizite geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich zitiere mal die Stelle über die Reaktion ihrer Gegner:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;And, yet, there are a number of misconceptions circulating that need to be addressed. Many (often of the Austrian persuasion) interpret this simple statement as a Leninist plot to destroy the nation’s currency by flying black helicopters dumping an infinite supply of bags of money all over the planet. This is usually accompanied by a diatribe on the evils of fiat money, with a call to return to “sound money” based on shiny yellow metal. Others suggest that we are instead proposing to ramp up the size of government, until it completes Obama’s plan to gobble up the whole economy. Almost all critiques eventually produce a lecture on the lessons to be learned from Weimar Germany and from Zimbabwe.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.newdeal20.org/2010/07/20/deficits-do-matter-but-not-the-way-you-think-15355/"&gt;Deficits Do Matter, But Not the Way You Think&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die sich selber "Austrian", also "österreichisch", nennende Schule, die ich selber boshaft lieber "ostgalizische Schule der Ökonomie" nennen möchte, agitiert also gegen diesen think tank und seine Ideen mit den üblichen Geschichten vom Hubschraubergeld, Weimar und Zimbabwe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist es grundsätzlich gar nicht falsch, dass jede Maßnahme, die uns aus der Krise führen kann, inflationär sein muss. So wie beim alten Präsidenten Roosevelt, der erst einmal den Dollar gewaltig gegen das Gold abgewertet hat, so dass die Preise in den USA sich von der Deflation der Great Depression wieder etwas erholen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die endgültige Überwindung der Deflation war dann in den USA erst mit dem Weltkrieg möglich. Man bräuchte keinen Krieg, wenn man den Widerstand der Rentiers gegen die sinnvollen Maßnahmen zur Überwindung der Rezession auch anders brechen könnte. Das ist leider meist nicht sehr einfach, wie dieses Zitat oben wieder zeigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in Deutschland sind die neoliberalen Kaputtsparer im Jahr 2 nach der Finanzbetrugskrise schon wieder aus ihren Löchern gekrochen und haben ein mächtiges Geheule für das Sparen und den Abbau der Defizite angestimmt. So werden wir niemals mehr zu erträglichen Verhältnissen für die lohnabhängige Bevölkerung und zu einer gerechten Verteilung der Einkommen gelangen. Man wird die Neoliberalen also niederkämpfen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7807548824704935926?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7807548824704935926/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/new-deal-20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7807548824704935926'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7807548824704935926'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/new-deal-20.html' title='new deal 2.0'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2627075783539266370</id><published>2010-07-20T14:39:00.000-07:00</published><updated>2010-07-21T13:45:54.032-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Keynes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Vom Gelde'/><title type='text'>Die Unternehmer verdienen, was sie ausgeben:</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der bekannte Spruch von Michal Kalecki, wonach die Arbeiter ausgeben, was sie verdienen, während die Kapitalisten verdienen, was sie ausgeben, geht auf die folgende Stelle bei Keynes zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Werk "Vom Gelde", München und Leipzig 1932, heißt es auf Seite 113:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn die Unternehmer es vorziehen, einen Teil ihrer Gewinne für den Konsum zu verwenden (und es gibt natürlich nichts, was sie daran hindern könnte), so hat das die Wirkung, den Gewinn aus dem Verkauf liquider Konsumgüter genau um den Betrag der Gewinne zu erhöhen, die auf diese Weise verausgabt worden sind... Welchen Teil ihrer Gewinne die Unternehmer auch für den Konsum verwenden, der Vermögenszuwachs zugunsten der Unternehmer bleibt der gleiche wie zuvor. Somit sind die Gewinne, als eine Quelle der Kapitalakkumulation bei den Unternehmern, unerschöpflich wie der Krug der Witwe, wie viel davon auch immer einer ausschweifenden Lebensführung dient.&lt;/blockquote&gt;Keynes setzt dabei voraus, dass die Investitionsausgaben vom zusätzlichen Konsum der Kapitalisten unbeeinflusst bleiben. Der Gewinn des Kapitals in einer Ökonomie ergibt sich prinzipiell aus dem Anteil der laufenden Produktion, den sich das Kapital für Konsum und Investition aneignet. Der Gewinn wird allerdings gemindert um einen Sparüberschuss der laufenden Einkommen der Arbeiter über deren Verbrauch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls die Kapitalisten versuchen, ihre Konsumausgaben zu mindern, dann fallen ihre Gewinne um genau diese eingesparten Ausgaben. Seite 113f:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wenn andererseits die Unternehmer Verluste erleiden und versuchen, diese Verluste durch Einschränkung ihres normalen Verbrauchs, das heißt durch erhöhtes Sparen, wieder einzuholen, so wird der Krug zu einem Fass der Danaiden, das nie gefüllt werden kann, denn die Wirkung dieser verminderten Verbrauchsaufwendungen besteht darin, den Produzenten von Konsumgütern einen Verlust in gleicher Höhe zuzufügen.&lt;/blockquote&gt;Man sollte also auch das Buch "Vom Gelde" von Keynes einmal gelesen haben, vor allem, weil es gerade zum Ausbruch der Großen Depression erschienen ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2627075783539266370?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2627075783539266370/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/die-unternehmer-verdienen-was-sie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2627075783539266370'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2627075783539266370'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/die-unternehmer-verdienen-was-sie.html' title='Die Unternehmer verdienen, was sie ausgeben:'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6348233023025632768</id><published>2010-07-15T15:30:00.000-07:00</published><updated>2010-07-15T15:30:36.888-07:00</updated><title type='text'>2/3 des Zuwachses zwischen 1976 bis 2007 gingen an das oberste Prozent!</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist wieder keine große Schlagzeile in den kapitalistischen Medien. Man findet es höchstens bei den Bloggern wie dem folgenden:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Thus, Prof Rajan notes that “of every dollar of real income growth that was generated between 1976 and 2007, 58 cents went to the top 1 per cent of households”.&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nakedcapitalism.com/2010/07/58-of-real-income-growth-since-1976-went-to-top-1-and-why-that-matters.html"&gt;nakedkapitalism&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem neuen Buch "Fault Lines: How Hidden Fractures Still Threaten the World Economy" nennt Raghuram G. Rayan dieses typische Detail der Verteilung der Einkommen in den USA. &lt;b&gt;Über einen Zeitraum von dreißig Jahren haben die 1 Prozent der Reichsten noch zwei Drittel des Zugewinns an Realeinkommen in ihre Taschen gesteckt.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiteres Detail auf Seite 8 in der Amazon-Buchvorschau zu lesen:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;The top 1 percent of households accounted for only 8,9 percent of income 1976, but this share grew to 23,5 percent of the total income generated in the United States in 2007.&lt;/b&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.amazon.com/Fault-Lines-Fractures-Threaten-Economy/dp/0691146837/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1279231918&amp;sr=1-1#_"&gt;Fault Lines bei amazon&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der Bevölkerung hat hinsichtlich der Einkommensentwicklung und der Arbeitsverhältnisse sogar verloren. Allein der technische Fortschritt ist vielleicht noch allen irgendwie zugute gekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darüber müsste diskutiert werden, aber genau diese Themen vermeiden die kapitalistischen Massenmedien und ihre Journalisten und wir wissen alle, dass man sie genau dafür gut bezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beides ist das Ergebnis neoliberaler Politik, einmal die unverschämte Bereicherung der Reichen zu Lasten der Arbeiter und der Armen und dazu die totale Korrumpierung der Journalisten, die dabei noch ständig von den angeblich unerträglich hohen Steuern und Sozialausgaben fabulieren und die Lügereien mit viel Geld von den Reichen bezahlt kriegen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6348233023025632768?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6348233023025632768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/23-des-zuwachses-zwischen-1976-bis-2007.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6348233023025632768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6348233023025632768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/23-des-zuwachses-zwischen-1976-bis-2007.html' title='2/3 des Zuwachses zwischen 1976 bis 2007 gingen an das oberste Prozent!'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7695573253981412852</id><published>2010-07-06T00:32:00.000-07:00</published><updated>2010-07-07T22:35:27.138-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schwäbische Hausfrau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Peter Schiff'/><title type='text'>Nonsense von Peter Schiff</title><content type='html'>Er ist CEO und "Chefglobalstratege" von "Euro Pacific Capital". Studiert hat er in Berkeley mit einem Abschluss in "Finanzen" und seine Karriere bei den Shearson Lehman Brüdern begonnen. Seine Kommentare zur Wirtschaft treiben den "schwäbischen Hausfrauen" Tränen der Begeisterung und Dankbarkeit in die Augen. Nicht nur, dass Peter Schiff die schwäbische Hausfrau nicht für geistig minderbemittelt erklärt, er liefert ihr noch die schönsten Stichworte und Formulierungen für ihre Sicht der Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Investment capital comes from savings, and when governments borrow, savings are diverted from private investment. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.safehaven.com/article/17318/the-new-ideological-divide"&gt;Die neue ideologische Spaltung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falls die schwäbische Hausfrau zu wenig Englisch beherrscht, kann sie es hier sogar auf Deutsch lesen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13859"&gt;Peter Schiff auf den Goldseiten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich zitiere mal den entscheidenden Satz: &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;All das Geld, das Regierungen ausgeben, ist für den privaten Sektor zu Investitionszwecken nicht verfügbar.&lt;/blockquote&gt;Das ist selbstverständlich absoluter Unsinn und entbehrt jeder Logik, außer eben der Logik der schwäbischen Hausfrau, bei der es sich mit ihrem Ehemann so verhält: Alles Geld, das der Gatte der schwäbischen Hausfrau ausgibt, ist für ihren Haushalt nicht mehr verfügbar. Das leuchtet der schwäbischen Hausfrau also unmittelbar ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Man kann alles Geld nur einmal ausgeben", lautet das Glaubensdogma hinter diesen volkswirtschaftlich völlig hirnrissigen Sprüchen. Jeder Depp könnte diese "Volksweisheiten" widerlegen, aber die Medien wiederholen sie so oft und pressen sie so immer wieder in die Köpfe der Massen. Konjunkturbelebung durch Staatsausgaben ist schlecht, weil: Das Geld ist dann weg! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch schlimmer, durch irgendeinen geheimnisvollen und nie erläuterten Mechanismus sollen die Staatsausgaben sogar private Investitionen verdrängen. Das wird auch nie bewiesen, aber durch die Propaganda der Neoliberalen so oft wiederholt, bis es als unbezweifelbare Erkenntnis der Ökonomie gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angeblich würden die auf Kredit finanzierten Ausgaben des Staates die privaten "Ersparnisse" aufbrauchen, die dann für Investitionen fehlen. So wie der Gatte der schwäbischen Hausfrau, wenn er das Geld für die neue Küche versäuft, eben die Ersparnisse versoffen hat und dann kann man keine neue Küche mehr kaufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass alle Kredite aus dem Nichts neues Geld schöpfen und gleichzeitig in einer Volkswirtschaft die Ersparnisse erst durch Investitionen entstehen können, das weiß ein Peter Schiff ganz sicher auch und erzählt seinem einfältigen Publikum doch immer wieder dieselben Lügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne die Staatsausgaben auf Kredit fehlen die Investitionsanreize für die Privaten in einer Krise. Deshalb wird dann real noch weniger gespart, je mehr und verzweifelter die schwäbischen Hausfrauen sparen möchten. Das weiß auch jeder, der nicht in der Küche der schwäbischen Hausfrau die Kartoffeln schält, sondern irgendwas in Richtung Finanzen studiert hat. Aber es wird halt gelogen, was die Medien nur so ihrem Publikum in die Birne pressen können. Die Journalisten kriegen dafür viel Geld von den interessierten Kreisen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kommen also die schwäbischen Hausfrauen zu ihren ökonomischen Lehren. Zuletzt stehen dann doch wieder die Geldsammelstellen wie etwa der Brüder Lehman und aller eifrigen Kollegen hinter den gesammelten Volksweisheiten aus den Massenmedien und deren gläubigen Konsumenten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7695573253981412852?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7695573253981412852/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/nonsense-von-peter-schiff.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7695573253981412852'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7695573253981412852'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/07/nonsense-von-peter-schiff.html' title='Nonsense von Peter Schiff'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-7053493876291681809</id><published>2010-06-25T13:24:00.000-07:00</published><updated>2010-06-25T13:24:18.872-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Paul Krugman'/><title type='text'>Paul Krugman</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann ihn derzeit gar nicht lobend genug zitieren, den &lt;b&gt;Paul Krugman&lt;/b&gt; und seinen Blog bei der New York Times. Da schreibt er:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Suddenly, creating jobs is out, inflicting pain is in. Condemning deficits and refusing to help a still-struggling economy has become the new fashion everywhere, including the United States, where 52 senators voted against extending aid to the unemployed despite the highest rate of long-term joblessness since the 1930s. &lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/06/18/opinion/18krugman.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss"&gt;That 30`s Feeling&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland hat er gegen den Bundesbankpräsidenten polemisiert, dem sofort der oberste Wicht unserer von allen guten Geistern verlassenen Wirtschaftswaisen beigesprungen ist. Pah!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch sehr gut von ihm:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/06/25/in-the-long-run-we-are-still-all-dead/"&gt;&lt;b&gt;In The Long Run, We Are Still All Dead&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich gäbe es bei uns außer Bofinger auch noch andere Ökonomen, die da mithalten könnten. Aber in den Medien werden nur die neoliberalen Betonköpfe immer wieder groß und breit zitiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-7053493876291681809?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/7053493876291681809/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/paul-krugman.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7053493876291681809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/7053493876291681809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/paul-krugman.html' title='Paul Krugman'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6770258612822628972</id><published>2010-06-24T12:40:00.000-07:00</published><updated>2010-06-24T22:19:21.443-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mont Pelerin Society'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heritage Foundation'/><title type='text'>Feindstudien: Heritage Foundation</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es soll ja noch Leute geben, die wirklich wissen wollen, welche Kräfte hinter den politischen und ökonomischen Veränderungen stecken, die wir seit den letzten dreißig Jahren erleben und erleiden mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer gar nicht weiß, was sich in den letzten dreißig Jahren überhaupt getan hat und wie es vorher eigentlich war, dem empfehle ich diesen berühmten Artikel von Paul Krugman in der ZEIT vom 13. Oktober 2008:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Der amerikanische Albtraum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Vom Millionär zum Milliardär: Befreit von allen Gleichheitsidealen, reißen die Reichen in den USA immer mehr Wohlstand an sich. Die Mittelschicht löst sich auf.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a href="http://www.zeit.de/2002/46/200246_krugmann.neu.xml?page=all"&gt;Der amerikanische Alptraum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Krugman beschreibt da zunächst, wie in der Zeit nach dem New Deal und nach dem Weltkrieg die Einkommen in den USA (zumindest unter den weißen Bürgern) relativ gleich verteilt waren. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Berufstätige mit höherer Ausbildung - Manager der mittleren Ebene, Lehrer, sogar Anwälte - behaupteten oft, weniger zu verdienen als gewerkschaftlich organisierte Arbeiter. Wer als wohlhabend galt, ließ sich einmal pro Woche eine Putzfrau kommen und verbrachte den Sommerurlaub in Europa. Aber auch diese Wohlhabenden schickten ihre Kinder in öffentliche Schulen und fuhren im eigenen Auto zur Arbeit so wie jeder andere auch.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Doch das hat sich dann geändert und Krugman weist mit guten Argumenten darauf hin, dass es nicht die sonst immer genannten Gründe wie etwa die Globalisierung waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war der Siegeszug der neoliberalen Ideologen seit Ronald Reagan, der seitdem der Schicht von Superreichen und ihren führenden Managern zu dem heute so gewaltigen Einkommensabstand zum Durchschnittsamerikaner verholfen hat, den es vorher auch schon einmal gab, nämlich zur Zeit der Räuberbarone in den USA bis zum New Deal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So etwas entwickelt sich nicht von selbst, sondern es wird gezielt gemacht. Wer das in Zukunft bekämpfen und verhindern möchte, sollte sich also mit dem Feind beschäftigen, der dafür verantwortlich ist. Ich schreibe hier ausdrücklich Feind in jedem Sinn des Wortes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Feindstudien beginnt man am besten mit der Heritage Foundation und ihrem Board of Trustees.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.heritage.org/About/Board-of-Trustees"&gt;Heritage Foundation&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nur einige Auszüge:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Edwin J. Feulner&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;He has served as President of both the Mont Pelerin Society, the world's foremost body of conservative intellectuals, and of The Philadelphia Society, and as Chairman of the Intercollegiate Studies Institute, Chairman of the U.S. Advisory Commission on Public Diplomacy and consulted for President Reagan on domestic policy issues.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Die &lt;a href="http://www.montpelerin.org/"&gt;Mont Pelerin Society&lt;/a&gt; ist der berüchtigte think tank des Neoliberalismus mit Mises und Hayek und Friedman, benannt nach einem Ort in der Schweiz, wo die Figuren sich organisiert haben zu einer Zeit, als jeder noch gedacht hatte, dass deren Zeit nun wirklich vorbei wäre.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Steve Forbes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Long active in public affairs, Forbes served as chairman of the bipartisan Board of International Broadcasting, which oversaw Radio Free Europe and Radio Liberty, from 1985 to 1993. He is a past chairman of the Board of Directors for Empower America and was Honorary Chairman of Americans for Hope, Growth and Opportunity. He also serves as a Trustee of Princeton University (his alma mater) and on numerous other boards.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Forbes kommt aus dem Zeitungsgeschäft in den USA, wo man das Geld damit verdient, die Interessen der Hochfinanz dem Publikum als seine eigene gute Überzeugung einzutrichtern. Princeton war die Universität, die sich sogar mit einem Professor Joschka, dem Frankfurter Sponti und Turnschuhminister, zu schmüchen bereit fand. Radio Free Europe und Radio Liberty sollten als die CIA-Sender aus dem kalten Krieg noch bekannt sein.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;Robert J. Herbold&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Herbold joined Microsoft in 1994 as executive vice president and chief operating officer, retiring in 2001. Prior to joining Microsoft, he spent 26 years at The Procter &amp; Gamble Co. In his last five years with P&amp;G, he served as senior vice president of marketing.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Wer es nicht besser weiß, dem muss man dazu noch sagen, dass die Elektronik selbstverständlich ein Teil des Militärisch-Industriellen-Komplexes ist. Nein, Microsoft ist nicht die Firma, die dafür sorgt, ihren Kunden ein Betriebssysteme für Textverarbeitung und Computerspiele nach dem neuesten Stand der EDV zu verkaufen. Mikrosoft und Intel produzieren für den Bedarf des Militärs. Das ist so wie mit dem Internet. Später dürfen Sie das dann auch benutzen für Ihr CounterStrike, aber zuerst wird es für das Militär entwickelt. Microsoft und Militär, noch nie was davon gehört? Da sehen Sie mal, wie gut die Geheimhaltung funktioniert.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;b&gt;The Hon. J. William Middendorf II&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Middendorf has served a number of presidential administrations in high-level positions, including Secretary of the Navy and Ambassador to the European Communities, the Organization of American States, and the Netherlands. A delegate to presidential nominating conventions as far back as Barry Goldwater's in 1964, Middendorf remains active in shaping conservative foreign, defense and economic policy through regular meetings with staff members on Capitol Hill. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An intellectual force behind the North American Free Trade Agreement...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Na, ist doch immer wieder überraschend, welche Leute sich gleichzeitig für die US Navy und um den "Freihandel" bemühen, obwohl das ja historisch wirklich immer eng miteinander verknüpft war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war jetzt nur ein Auszug aus dem Kreis der Leute, die dafür gesorgt haben, dass in den letzten dreißig Jahren die Reichen immer reicher und die Armen wieder ärmer wurden. Das ist der Feind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6770258612822628972?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6770258612822628972/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/feindstudien-heritage-foundation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6770258612822628972'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6770258612822628972'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/feindstudien-heritage-foundation.html' title='Feindstudien: Heritage Foundation'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-6947224887884265222</id><published>2010-06-10T00:37:00.000-07:00</published><updated>2010-06-10T02:27:14.294-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldvermögen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krisen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Makroökonomie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zinseszins'/><title type='text'>Das makroökonomische Krisengesetz</title><content type='html'>.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Geld stabil ist, fließen die Einkommen des reichsten Zehntels zu einem großen Teil in ihre Geldvermögen, was einen Verschuldungszwang für den Rest der Ökonomie auslöst. Dieser Rest muss sich entsprechend verschulden, wenn die Ökonomie nicht durch das exponentielle Wachstum der Geldvermögen einbrechen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt dazu nur zwei Alternativen. Die eine heißt Inflation und ist ganz einfach, aber nicht im Interesse der Rentiers. Das Problem ist also, diese Inflation machtpolitisch durchzusetzen. Wie schwierig das wird, lässt sich schon daran ersehen, dass diese einfache Lösung nicht einmal von den Freiwirten auch nur gedacht werden darf. Inflation ist sowas von unmöglich und pfui, behaupten die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung, dass sogar die Freiwirte stattdessen lieber an ihrem Schrumpfgeld arbeiten, das sich natürlich nicht realisieren lässt, während Inflation eine ganz einfache Sache wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Alternative ist der Zusammenbruch der Ökonomie, bis selbst dieses reichste Zehntel so sehr verarmt ist, dass es sein Geldvermögen nicht mehr erhöhen kann und alles für Essen und Trinken braucht. Das ist das makroökonomische Gesetz, unter dem es zur Großen Depression gekommen ist. Denn wenn sich wegen hoher Zinsen oder Deflation niemand mehr verschulden kann oder will, müssen selbst die härtesten “Sparer” so weit verarmen, dass ihnen zum Sparen nicht mehr genug Einkommen bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die schwäbischen Hausfrauen die verheerenden Wirkungen des Sparens in einer Krise wirklich nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, wäre noch ein interessantes Forschungsthema. Ich vermute mal, dass sie nicht wollen.&lt;br /&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-6947224887884265222?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/6947224887884265222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/das-makrookonomische-krisengesetz.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6947224887884265222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/6947224887884265222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/das-makrookonomische-krisengesetz.html' title='Das makroökonomische Krisengesetz'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2563261244672243537</id><published>2010-06-01T11:02:00.000-07:00</published><updated>2010-06-01T11:02:54.022-07:00</updated><title type='text'>Das Geldhortungsproblem</title><content type='html'>Was ist "gehortetes" Geld?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ist die Vorstellung verknüpft, dass es eine Absatzkrise gibt, dass also Leute arbeitslos und Fabriken nicht ausgelastet sind, weil die Nachfrage fehlt, weil das Geld irgenwie gehortet, dem Umlauf entzogen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Einwand gegen die Vorstellung von gehortetem Geld lautet dann immer so, &lt;b&gt;dass das Geld auf der Bank von den Banken wieder verliehen werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist falsch!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig ist: &lt;b&gt;Alles Geld ist schon Kredit!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Geld, das jemand auf der Bank angelegt hat, ist bereits verliehen. Das Horten besteht also bereits darin, dass der Besitzer dieses Geldes es nicht selber ausgibt. Der Besitzer von Geld ist allein in der Lage, Käufe zu tätigen, ohne sich zusätzlich zu verschulden, indem er sein Geld wieder weggibt, so dass es der Nächste verdienen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Andere muss sich Geld zusätzlich borgen, um zu kaufen, muss sich also zusätzlich verschulden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Geldhortung ist also jede Form des Haltens von Geldvermögen&lt;/b&gt;, egal ob daheim im Sparstrumpf oder auf dem Bankkonto. Denn genau im Umfang des Geldvermögens muss es Verschuldung geben und &lt;b&gt;genau in dem Umfang, in dem sich jemand aus dem ihm zufließenden Einkommen Geldvermögen bildet, das Geld also nicht ausgibt, sondern spart, muss sich ein Anderer verschuldet haben und verschuldet bleiben!&lt;/b&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2563261244672243537?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2563261244672243537/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/das-geldhortungsproblem.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2563261244672243537'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2563261244672243537'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/06/das-geldhortungsproblem.html' title='Das Geldhortungsproblem'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-2632704549839826035</id><published>2010-05-28T01:30:00.000-07:00</published><updated>2010-05-28T01:42:21.054-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='schwäbische Hausfrau'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Illner'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sparen'/><title type='text'>Die schwäbische Hausfrau</title><content type='html'>Es ist vielleicht ungerecht, sie ist sicher eine gute Hausfrau und was versteht ein Keynesianer vom Kochen, aber unter Keynesianern gilt die schwäbische Hausfrau als das Sinnbild unerschütterlicher Dummheit und Borniertheit. Unentwegt versucht die schwäbische Hausfrau, die Schulden einer Ökonomie durch Sparen zu beseitigen. Sie ist einfach zu dämlich, um zu begreifen, dass zu den Schulden immer auch Geldvermögen gehören. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch "Sparen" werden aber die Geldvermögen nicht weniger, sondern eher mehr, und dementsprechend auch die Schulden, was aber für eine schwäbische Hausfrau einfach zu hoch ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Entlastung unserer schwäbischen Hausfrau muss man allerdings sagen, dass kein Mensch von Verstand die schwäbische Hausfrau zu den Fragen der Wirtschaftspolitik und der Staatsfinanzen konsultieren würde. Dass die das nicht begreift, ist schon klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob die Frau Illner es auch nicht begreift, oder gezielt ihre Sendung darauf ausrichtet, die "schwäbischen Hausfrauen" vor der Glotze zu verblöden, ist eine andere Frage. Die Illner hat also am 27. Mai im ZDF wieder einmal ihre Quasselrunde veranstaltet und natürlich zu dem Thema "Sparen bis es quietscht". Die Teilnehmer, vom Berliner Wowereit bis zur Hamm-Brücher, haben sich gegenseitig in ihrer dummen Argumentation überboten, den Vogel hat ein "Unternehmer" in dieser Runde abgeschossen, also ein typischer Ausbeuter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne drastisches "Sparen" wären zuletzt auch die Renten, die Gelder für HartzIV usw. weg und deswegen müsste man jetzt einfach sparen und sparen und sparen. Wenn der wirklich so blöde wäre, wäre er selber längst pleite und würde für bessere Sozialleistungen in unserem Land plädieren. Aber er kalkuliert halt schon mit noch billigeren Arbeitern und noch mehr Profit durch das "Sparen".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist selbstverständlich gar nicht möglich, dass die Teilnehmer solche TV-Propagandashows wirklich so dämlich sind, wie sie sich da präsentieren. Dahinter steckt sicher wieder ein kluger Kopf von der INSM und Kumpanen. Die sorgen dafür, dass die Illner unentwegt solche Dummsendungen macht, bei denen sich jeder intelligente Mensch an den Kopf fassen müsste vor Verzweiflung über solchen volkswirtschaftlichen Schwachsinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Höhepunkt der Verarsche war gleich zu Beginn der Auftritt eines "Ich kann Kanzler"-Talents im Publikum. Der durfte gleich mal wieder das alte Spiel, die Jungen gegen die Alten zu hetzen, betreiben, dass also die Rentengarantie ungerecht wäre und die arme Jugend von den Rentnern um ihre Zukunft gebracht würde. Bei den Ausführungen des Ausbeuters wurde er dann immer wieder in Zwischenschnitten kopfnickend im Publikum gezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe mir nur kurz Ausschnitte der Aufzeichnung angeschaut. Das war wieder reine Demagogie im öffentlich-rechtlichen Fernsehen im Auftrag der INSM und Konsorten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-2632704549839826035?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/2632704549839826035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/05/die-schwabische-hausfrau.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2632704549839826035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/2632704549839826035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/05/die-schwabische-hausfrau.html' title='Die schwäbische Hausfrau'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-1921838459899664485.post-683825929816594645</id><published>2010-05-09T01:47:00.000-07:00</published><updated>2010-05-09T01:50:28.628-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewinn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kredit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldschöpfung'/><title type='text'>Was ist Geld?</title><content type='html'>Gute Erklärungen der Geldschöpfung sind selten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier habe ich eine im Netz gefunden, die so gut ist, dass ich sie gleich einmal zitieren will:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Geldgewinn ist nur zu realisieren, wenn mehr Geld in den Marktkreislauf einfließt, weil in diesem Kreislauf notwendigerweise nur die Geld-Kosten die Geld-Erlöse ermöglichen. Wie kommt das Mehr-Geld für den Gewinn in den Markt? Durch Kredit! Sie wollen einen Kredit von der Bank. &lt;b&gt;Die Bank nimmt Null Geld und teilt es mathematisch in einen +Betrag und einen -Betrag. Über den +Betrag können Sie verfügen, der -Betrag steht auf Ihrem Schuldkonto bei der Bank.&lt;/b&gt; Wenn Sie den Kredit zurückzahlen, nehmen Sie die eingebrachte Geldsumme wieder aus dem Markt, sie verschwindet. Dabei treten zwei Probleme auf. Hauptproblem ist, wie wird erreicht, dass die Summe des auf diese Weise neugeschaffenen Geldes mit dem „Wert“ der neu geschaffenen Güter übereinstimmt und die Bank nicht beliebig Kreditgeld kreieren und damit die Güterpreise inflationieren kann.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spatzseite.com./"&gt;Spatzseite vom 8.Mai2010&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also das ist doch wirklich super!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Erklärung des fiktiven Gewinns der Unternehmer. Wenn nämlich die Politik die Profite künstlich steigert, dann entsteht der Gewinn nur zu einem Teil in Form von zusätzlichem Realkapital. Womöglich entsteht der größte Teil des Gewinns als zusätzliches Geldvermögen und muss(!) durch Verschuldung (in der Regel des Staates oder der ausländischen Handelspartner) erzeugt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist es!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/1921838459899664485-683825929816594645?l=keynesianer.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://keynesianer.blogspot.com/feeds/683825929816594645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/05/was-ist-geld.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/683825929816594645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/1921838459899664485/posts/default/683825929816594645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://keynesianer.blogspot.com/2010/05/was-ist-geld.html' title='Was ist Geld?'/><author><name>Keynesianer</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16073054037161997603</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_6medMQGQH7o/SnswTWIc9QI/AAAAAAAAAIk/YOT5oEv21-M/S220/kopf1.JPG'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
