Am 25.April 2007 soll ein "Special Investigation Team - Stuttgart" des US-Militärgeheimdienstes DIA unter Mitwirkung von zwei Verfassungsschützern aus Baden-Württemberg oder Bayern zwei Personen observiert haben, die zuerst in einer Bankfiliale in der Heilbronner Innenstadt 2,3 Millionen Euro eingezahlt hatten. Der Stern-Online zitiert am 30. November aus dem (angeblichen!) Bericht der Amerikaner:
"SHOOTING INCIDENT INVOLVING BW OPS OFFICER WITH RIGHT WING OPERATIVES AND REGULAR POLICE PATROL ON THE SCENE"Waren Verfassungsschützer Zeuge beim Mord an Michèle Kiesewetter?
Den Bericht der Amerikaner muss man mit gutem Grund anzweifeln und für ein späteres Fabrikat halten, das jetzt erst deutschen Medien zugespielt wurde, als man den Polizistenmord jemandem in die Schuhe schieben konnte. Es war ja schon grundsätzlich fragwürdig, warum die Täter die Waffe und die Handschellen der ermordeten Polizistin an sich genommen haben sollten. Das ist nur üblich, wenn derartige Tatbeweise später jemandem untergeschoben werden sollen.
Die observierten zwei Personen seien nach der Einzahlung der 2,3 Millionen Euro zur Theresienwiese gefahren. Laut den völlig bescheuerten Medienberichten wären sie dort zufällig in den Polizistenmord der zwei "Neonazis vom NSU" hineingeraten. Die Observation sei dann auf der Theresienwiese wegen dieses Schusswaffenzwischenfalls abgebrochen worden.
Um allem Zufall noch die Krone aufzusetzen, war einer der beiden Observierten ausgerechnet der Deutschtürke Mevlüt K., den wir schon von der "Sauerland-Gruppe" kennen. Für angeblich geplante Anschläge auf US-Einrichtungen hatte Mevlüt K. den "Patsies" 26 Zünder für ihre geplanten Bomben beschafft.
Nach aller Logik sollten wir es hier mit einem Geheimdienstmord zu tun haben. Vermutlich im Hintergrund ein Machtkampf zwischen den beteiligten deutschen und den türkischen und US-amerikanischen Diensten. Als angeblicher "Nazi-Terror" kann der Fall jetzt abgeschlossen werden, nicht ohne den deutschen Diensten noch den Verdacht einer Sympathie mit angeblichen Nazi-Mördern dabei reinzuwürgen. Die Amis sind wirklich unsere speziellen Freunde.
Die ermordete Polizistin wurde sogar zeitweise auch noch verdächtigt, dass die "Nazi-Terroristen" irgendwie ihre Freunde und engeren Bekannten gewesen wären. Die Arbeit der Geheimdienste ist schon ein ekelhafter Sumpf.
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